Liebe Heimatfreunde aus Qroß Kuhren
Am 1. Juni 2002
hatten wir unser
diesjähriges Heimattreffen.
Es hatten
sich 43 treue Heimatfreunde
aus Gr. Kuhren, Kl.Kuhren, Finken,
Schalben, Mandtkeim und Warnicken
zu dem Treffen eingefunden.
Unser langjähriger Ortsvertreter Herbert
Metauge eröffnete unser Treffen und
begrüßte die Anwesenden. Dann wurde
unserer Toten gedacht mit einer Gedenkminute.
Sehr gefreut haben wir uns über
eine Gruppe Heimatfreunde, die aus der
Nähe von Leipzig angereist waren.
Darunter auch eine Landsmännin, die zum
ersten Mal zu unserem seit 17 Jahren stattfindenden
Ortstreffen kam. Da im Jahre
2001 eine Gruppe unserer früheren Bewohner
in unseren Heimatorten war, gab
es wieder viel zu erzählen und wir konnten
uns mehrere Filme von der Reise -
zusammengestellt von Heimatfreund
Reinhold Gutsch - ansehen. Bei gemeinsamem
Mittagessen und Kaffeetafel wurden
alte Geschichten und Erinnerungen
hervor geholt und zum Besten gegeben.
Gegen 18.00 Uhr begaben sich die Ersten
auf die Heimreise, beim Abschied gab
man sich das Wort: wenn die Gesundheit
mitspielt, werde man sich am 31.05.2003
in Eckernförde Wiedersehen. Ein Dankeschön
allen, die zum Gelingen des
Treffens beigetragen haben.
Hier nun die Fortsetzung des Berichts
über unser Groß Kuhren:
Schule und Lehrer
Noch bis 1934 wurde die alte Schule am
Schulberg besucht. Sie wurde wie viele
andere in Ostpreußen durch König
Friedrich-Wilhelm I. (1713-1740) einund
Umgebung!
gerichtet. Hier unterrichteten die Lehrer
Herr Schilfert, Herr Hühnerbein, Herr
Heeske, Herr Seek, Herr Koch und Fräulein
Woköck. Ein Jahr zuvor ( 1933)
wurde mit dem Bau der neuen Schule an
der Hauptstraße begonnen. Im Frühjahr
1934 wurde hier dann der Betrieb aufgenommen.
Es war eine vierklassige
Volksschule und in jeder Klasse wurden
zwei Jahrgänge unterrichtet. Der Rektor
der Schule war Herr Jekutsch, dem als
Lehrkräfte Herr Koch, Herr Seek und
Fräulein Woköck (spätere Frau Koch) zur
Verfügung standen.
In die Volksschule nach Groß Kuhren
kamen auch die Kinder aus den umliegenden
Orten Klein Kuhren, Finken,
Schalben, Mandtkeim, Katzkeim und
Schüler vom westlichen Teil Warnickens.
Wer eine weiterführende Schule
besuchen wollte, ging bis 1938 in die
Privatschule von Frau Wolle-John nach
Warnicken. Ab 1939 konnten die Schüler
dann in Neu Kuhren oder Palmnicken
in die Mittelschule gehen. Die Fahrt nach
Palmnicken ging mit dem Bus, wohin-Die
neue Schule in Qroß Kuhren (Foto: privat)
gegen die Schüler nach Neu Kuhren mit
Bus und Bahn fahren mussten. Frau Hofmeister,
die in unserer Schule als Haus-,
meisterin tätig war und auch in der neuen
Schule wohnte, hatte stets für jeden Schüler
ein offenes Ohr und konnte immer
helfen. Egal ob ein Knopf angenäht werden
musste oder nur ein Pflaster nötig
war.
Wir hoffen, auch mit diesem Bericht
bei alten Landsleuten Erinnerungen an
die Schulzeit und bei den Nachkommen
das Interesse an unserem Heimatort geweckt
zu haben.
Wir wünschen Euch allen einen schönen
Sommer und hoffentlich ein zahlreiches
Erscheinen im September in
Unser
Treffen zu Himmelfahrt war,
so möchte ich behaupten, für alle ein
ersehntes, fröhliches Wiedersehen. Das
Wetter spielte mit, fast alle kamen gut in
Sontra an. Eine kleine Gruppe reist
meistens schon ein paar Tage früher an,
denn Sontra ist ein anerkannter Luftkurort.
Unser Hotel Link war voll auf unseren
Besuch eingestellt. Wir wurden herzlich
begrüßt wie alte Bekannte (was ja
zum Teil auch stimmt). Es war Mittagszeit.
Ein großer Teil der Landsleute war
im Hause, der Rest kam von einem Bummel
aus der Stadt. Wie immer, umarmen,
drücken, wir freuen uns, etc. Grob geschätzt,
70 - 75 waren wohl gekommen,
zwei lange Tafeln waren immer voll besetzt.
Unsere Gruppe kommt aus allen
Himmelsrichtungen des Landes. Um 16
Uhr, wie üblich, Einzug in den Saal. An
der Kasse ein kleiner Beitrag für alle
Pinneberg. Es freuen sich auf ein baldiges
Wiedersehen und verbleiben mit heimatlichem
Gruß Eure Landsleute
Herbert Metauge
Kirchenweg 14
24866 Busdorf
und
Dieter Behrendt
Kauslunderstr. 75 a
24943 Flensburg
Tel./Fax:0461 63769
Auslagen und jeder bekam gleich kleine
Geschenke oder Andenken in die Hand
gedrückt. Bilder, Prospekte, Geschriebenes.
Was uns gleich ins Auge fiel, es war
wieder eine reichhaltige Tombola, dekorativ
aufgebaut, zum letzten Mal, leider.
Plachandem und schabbem, dazu brauchte
es keiner besonderen Aufforderung.
Nach der Kaffeetafel wurden die Lose
verkauft. Der Losverkauf ist immer ein
heiteres Spektakel! Immer noch großes
„Hallo“, wenn Nachzügler kamen. Schon
wieder lagen die Speisekarten auf den
Tischen. Reichliche Auswahl, z.T. auch
Hausgemachtes mundete allen. Plötzlich
Händeklatschen, warum? UNSER Herr
Pichlmeier mit Gattin war eingetroffen,
um den ersten Abend mit seinen
Lindenauern zu verbringen. Jeder von
uns kennt seine vergnügte Art mit Menschen
und Dingen umzugehen. Herzli-Pfingsttreffen
der Qr. Lindenauer,
Kapkeimer, Qauledener, Klein und Neu-Lindenauer