che Begrüßung für seine Lindenauer, ja,
und dann etwa 90 Minuten lang die Verlosung.
Alles Glückssache. Es macht einfach
Spaß.
Was dann kommen musste, wussten
wohl alle. Rudi Bojahr und seine Frau
Leni stellten aus Gesundheitsgründen ihr
Ehrenamt zur Verfügung, was jeder verstehen
konnte. Die berechtigte Frage, wie
soll es weitergehen? Herr Pichlmeier
schlug vor, bis zum nächsten Abend unter
uns die Frage zu klären. Es kam zu
einer Einigung. Helga Spohde und die
quirlige Lilo wurden vorgeschlagen und
übernahmen die Nachfolge, und alle,
meine ich, waren über die Lösung glücklich.
Dann kam der Augenblick, der nur
Rudi und Leni galt. Der offizielle Dank
von uns allen. Für Leni ein Blumenstrauß,
überreicht von Lilo, ihre erste
Amtshandlung. Vorher schon von Herrn
Pichlmeier zwei Urkunden für alles Geleistete,
das Hotel Link schenkte den
Geehrten eine Woche Urlaub in ihrem
Hotel, ich habe es so verstanden, dass auch
die Stadt dazu beiträgt. Großer Beifall,
wir alle fanden es toll! Unsere „Zwei“
konnten vor Rührung kaum sprechen.
Freuten sich sehr, was ganz natürlich ist.
Nach dieser Zeremonie sangen wir unser
„Land der dunklen Wälder“. Mir ging
es so nah, ich glaube nicht nur mir, denn
so verhalten und leise haben wir noch
nie dieses Lied gesungen.
Nun wurde es wieder fröhlich, denn
auch schon liebe Bekannte, die „HÄN-SEL-SÄNGER“,
belebten die Bühne.
Eine gute Stunde Programm mit Gesang,
der zum Schunkeln anregte, und dann die
trefflichen Sketche, wir kamen aus dem
Lachen nicht heraus. Der Mann an der
Orgel bereitete uns weiter Vergnügen mit
Tanzmusik. Mutige tanzten natürlich.
Dieser Tag endete weit nach Mitternacht
- für die meisten.
Der Sonnabend-Nachmittag war für
eine Filmvorführung vorgesehen. Thema:
Königsberg vor der Zerstörung, und
wie es heute aussieht. Schöne und trostlose
Bilder. Kriege verändern viel, so ist
es eben. Wenn es mal plötzlich blitzte,
so war es kein Gewitter. Bruno Tengler,
unser Spezialist nicht nur für Humor,
sondern auch für schöne Filme, wanderte
unauffällig umher, filmte und auf das
Ergebnis sind wir gespannt. Vielleicht
sehen wir die Bilder beim nächsten Treffen??
So zwischendurch hat mancher seinen
Koffer gepackt, um dem Redeschwall
von allen Seiten mal auszuweichen.
Der Kopf brummte. Am Samstag
tranken die Autofahrer dann schon etwas
vorsichtiger oder weniger Bierchen, fast
alle gingen auch früher zu Bett, um für
die Heimfahrt fit zu sein.
Am Sonntagmorgen war die Tafel noch
gut besetzt. Ein letztes reichhaltiges Frühstück
und bevor alle auseinander liefen,
das allen bekannte Lied, von Margot
vorgeschlagen: „Der Mai ist gekommen“.
Dann waren die Koffer verstaut und es
ging Richtung Heimat. Wir Richtung
Norden, nach Lauenburg/Elbe. Uns begleiteten
herrlich gelbe Rapsfelder, grüne
Wiesen, Wälder. Ohne Stau, ohne
Unfall. Wir waren am späten Nachmittag
daheim.
Und nun grüße ich ganz herzlich alle,
die den kleinen Bericht lesen,
Euer
Lenchen Gramkow, geb. Austinat
(Gr. Lindenau; später Seewalde) j
Albinusstraße 9
21481 Lauenburg
Tel.: 04153 /34 35
Liebe Medenauer, liebe Nachbarn!
Auch
das zweite große Treffen in
Leipzig habe ich miterlebt. Nun
möchte ich Euch, die Ihr nicht dabei sein
konntet, einen kurzen Bericht über den
Ablauf geben: Ich hatte mich - wie schon
vor zwei Jahren - dem Verein der Ostund
Westpreußen hier in Leverkusen angeschlossen,
der Vorsitzende hatte alles
aufs Beste organisiert. Schon am Freitag
morgen ging die Reise mit einem Bus
los. Der Bus machte noch am Nachmittag
eine Stadtrundfahrt, so dass wir noch
einiges gesehen haben, was sehenswert
ist. Unterkunft war das Hotel „Mercure“
am Gutenbergplatz und an beiden Tagen
hat uns der Bus zum Messegelände hin
und auch zurück gefahren, bequemer ging
es nicht.
Als ich am Samstag die Halle betrat,
waren wenige Landsleute darin, es dauerte
aber nicht lange, bis der Zustrom
einsetzte. Die Aufteilung nach den Heimatkreisen
war übersichtlich, und auch
die Ortschilder standen auf den Tischen.
Der Stand unserer Geschäftsstelle war
schon in Tätigkeit mit Frau Albers, Louis-Ferdinand
Schwarz und Herrn Lukas.
Auch für Essen und Trinken war bestens
gesorgt. So nach und nach trafen „unsere
treuen Seelen“ ein. Die Wiedersehensfreude
ist immer wieder groß, und die
Begrüßung herzlich. Nach der Begrüßung
hat sich der eine und andere auf die Suche
gemacht, denn es wurde ja an beiden
Tagen vieles an Unterhaltung geboten.
An dem evangelischen Gottesdienst habe
ich teilgenommen und in der Ausstellungshalle
habe ich mich auch umgesehen.
Bei der Kundgebung bin ich nicht
dabei gewesen, denn bei der Lautsprecherübertragung
kann ich nur wenig verstehen
(habe aber die Festrede im Ostpreußenblatt
gelesen). Die Unterhaltungen
an unserem Tisch waren auch recht
munter, so dass die Zeit wieder einmal
viel zu schnell verflossen ist. Bei meinen
Pobether Freunden habe ich auch
Guten Tag gesagt: Ein bisschen Wehmut
ist doch auch dabei gewesen, denn das
Häufchen der „Treuen“ ist sehr klein
geworden. Und hiermit noch die Namen
der Anwesenden: Elisabeth und Margarete
Jeger, Günter Bendig, Ursula Weiß
und Waltraut Lange, Pollwitten; Sigrid
Heimburger und Herta Bogenreuter,
Condehnen; Brigitte Possienke und Otto
Kinder, Schuditten; Inge Kalleja, Gr.
Blumenau; Elfriede Ruppel, Bledau als
Gast von Ursula Weiß.
Nun wird die nächste Begegnung in
Pinneberg geplant, und ich hoffe sehr,
dass dort ein paar Seelen mehr dabei sein
werden. So wünsche ich Euch allen eine
schöne Herbstzeit, Gesundheit und Gottes
Segen. Auch einen lieben Gruß an
meine Pobether Freunde.
Herzliche Grüße von Eurem Landsmann
Emst Fechner
Eulengasse 7
51371 Leverkusen
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d)ie (Mhenrfchicn fürchtet nun, wer ¿Le nicht hzenni,
und wer JLe meidet, wird ¿Le hcild verhennen.
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