Erfassung ostpreußischer Qüter
Erfassung ostpreußischer Güter
Ich (*1969) habe Architektur studiert
und beschäftige mich schon seit
Jahren mit der Erfassung west- und
ostpreußischer Güter. Bei meiner
Erfassung geht es um die Erstellung
der Grundrisse sowie um Beschreibungen
der Baugeschichte und des
Aussehens der Gutshäuser bis hin zu
den Möbeln ...
Einige Bauten die ich bearbeite:
Arklitten, Groß Holstein, Wundlacken,
Otten, Willkamm, Tolksdorf,
Schlodien, Waldburg-Capustigall (Buch
im Starke-Verlag veröfftl.), Truntlack,
Schettnienen, Prökelwitz, Trömpau,
Grasnitz. Gr. Wohnsdorf, Gallingen,
Fuchshöfen, Sanditten, Samonienen,
Grünhoff, Schaaken, Finckenstein ...
und viele kleine Gutshäuser. Außerdem
ist es eine kulturgeschichtliche
Forschung, so daß zu allen Gütern die
Geschichte von der Gründung bis
1945 und die Geschichte der Besitzerfamilien
sowie auch Angaben zu deren
Leben aufgeschrieben werden. Auch
Familienchroniken werte ich aus und
im Geheimen Staatsarchiv Preußischer
Kulturbesitz in Berlin bearbeite
ich die Akten zu einzelnen Gütern. Ein
Depot für meine mittlerweile sehr
große Sammlung zur ostpreußischen
Gütergeschichte wird in jenem Archiv
eingerichtet werden.
Meine Forschung ist eine Weiterführung
des sehr lückenhaften Buches
„Ostpreußische Gutshäuser“ von Carl
von Lorck. Mein Ziel ist die Erstellung
eines Kataloges aller ostpreußischen
Güter mit ihrer Geschichte, Familiengeschichte
und einer Beschreibung des
Gutshauses - ich werde kein Gut vergessen;
da wo man mir mehr hilft, wird
natürlich auch mehr zum Gut bewahr!
bleiben können.
Ein Teil meiner Arbeit ist als
Dissertation bei Prof. Dr. Klinkott an
der Universität Karlsruhe angegeben.
Diese Dissertation soll im nächsten
Jahr fertiggestellf sein, danach wird an
einem mehrbändigen Werk weitergearbeitet!
Erste Veröffentlichungen sind
bereits erschienen.
Am 14. April habe ich im Rahmen
der Feierlichkeiten zur 300. Wiederkehr
der preußischen Krönung eine eigene
Ausstellung im Rahmen von
„PREUSSEN / 2001“ zum Thema
„Stationen einer Krönungsreise -
Schlösser und Gutshäuser in Ostpreussen“
im Gutshaus Demerthin/Prignitz
eröffnet! Den Katalog zur Ausstellung
gibt es für 29,— DM (+Porto) bei mir
oder in der Ausstellung selbst.
Ich bitte Sie hiermit nochmals - soweit
bisher nicht geschehen - meine
Arbeit der Erfassung ostpreußischer
Güter durch die Angaben von An
schritten letzter Wissensträger zu
terstützen.
un
„Frühe Anssichten Ost- und Westpreußens im
Steindruck"
Eine Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg -
Seit dem 3. März bis zum 24. Juni
2001 findet im Ostpreußisehen Landesmuseum
Lüneburg, Ritterstr 10,
die genannte Ausstellung statt, die danach
noch in Duisburg, Ellingen,
Herne und Münster gezeigt werden
soll.
Wulf Wagner, Postfach 212001,
10514 Berlin, Telefon: 0 30 - 3 92 4452
E-Mail: WulfDWagner@compuserve.de
Herr Rudolf Meyer-Bremen, Landau,
hat lange recherchiert um eine
Reihe von Lithographien mit Ansichten
von Ost- und Westpreußen aus
dem 19. Jahrhundert aufzuspüren, für
die Ausstellung anzuwerben und textlich
zu beschreiben. So entstand die
Ausstellung mit 86 Werken von Landschaften
und Orten, von 30 Künstlern
auf Steinplatten gezeichnet, und Dank
der Bereitschaft zahlreicher Museen
und Privatpersonen, diese Stücke für
die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Von der Erfindung des Steindrucks
¡durch Sennefelder im Jahr 1799 hat es
Irecht lange gebraucht, bis er 1825 für
die ersten künstlerischen Darstellungen
in Westpreußen (Danzig) verwendet
wurde. Um 1845 war der Steindruck
dann so weit verbreitet, daß man
danach nicht mehr von frühen Drucken
sprechen kann und der Zdtrahmen für
die Ausstellung ausgeschöpft ist.
Der malerische Charakter der Tech-Jaikkam
dem Kunstgeschmack der Rolmantik
und des Biedermeier sehr entlegen.
Die beginnende Mode der Verjnügungs-
und Erholungsreisen steiger-■eauch
das Interesse an Landschaftsbillm.
Unter den Künstlern, die die
frühen Ansichten von Ost- und Westpreußen
schufen, finden sich viele, die
zur ersten Schülergeneration der 1790
in Königsberg bzw. 1804 in Danzig gegründeten
staatlichen Kunstausbildungsstätten
gehören. Da die Malerei
der Romantik und des Biedermeiers
aus Ost- und Westpreußen kaum erhalten
ist, bietet die vorhandene Graphik
den besten Überblick über die künstlerische
Entwicklung in diesen preußischen
Provinzen (nach R. Meyer-Bremen).
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eküisä.
Erinnerung an Cranz, Litho von Rauschke/Jacobi,
Königsberg, um 1830
(Aus dem Prospekt der Ausstellung in Lüneburg)
Die Steindrucke des Samlandes
entstanden um ca. 1833. ln der Ausstellung
werden 10 Bilder von Orten
aus dem Samland mit Cranz, Neukuhren,
Pillau, Pobethen, Prilacken,
Rudau, Wargen und Warnicken gezeigt.
Sie stammen hauptsächlich von
den Künstlern Friedrich Heinrich
Bils und Christian Ernst Rauschke
sowie Gut Prilacken von Carl Braun.
Es sind mit die ältesten Darstellungen
aus unserer Heimat.
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