Full text : Unser Schönes Samland

Nun, wie gewohnt, die Namen der
Teilnehmer: Christel Pulver mit Mann,
Günter Bendig, Lothar Neumann, Rudi
Freudenreich mit Sohn und Schwiegertochter
 (Kragau), Waltraut Lange, Giesela
Nehm mit Mann, R. Reiniger (Pollwitten),
Kurt Porr (Adl. Powayen). Wie ihr seht,
ein kleines Häufchen.
Liebe Medenauer und auch Ihr, liebe
Nachbarn, wenn Ihr diese Zeilen gelesen
 habt, steht Weihnachten vor der Tür.

So wünsche ich Euch allen gesegnete
Feiertage und Gottes Segen sowie auch
Gesundheit für das Neue Jahr.
Herzliche Grüße, auch an meine Pobether
Freunde, von Eurem Landsmann

Ernst Fechner
Eulengasse 7
51371 Leverkusen

Liebe Moditter Landsleute und Freunde

Unser

Ortstreffen vom 20.09.2002 -
22.09.2002 liegt nun schon einige
Wochen zurück. Nach 28 Jahren Moditter
Treffen konnten wir wieder 38 treue und
zufriedene Landsleute begrüßen. Obwohl
durch Krankheit und sonstigen Gründen
viele Absagen zu verzeichnen waren, kann
man mit Stolz von einer großen Moditter
Gemeinschaft sprechen.
Mit großer Freude kann man immer
wieder feststellen, wie sehr die Anwesenden,
 aber auch nicht Nichtanwesenden,
 unsere Ortsgemeinschaft unterstützen
 (z.B. durch Geldspenden). Mitgebrachte
 Kuchen, Tombolapreise sowie
Dekorationsmaterial liefern einen nachhaltigen
 Beweis. An dieser Stelle allen
Modittern ein herzliches Danke für die
Teilnahme an der Aktion „Spendenliste“.
Wir hatten wieder ein schönes, harmonisches
 und freudiges Ortstreffen und es
gab auch diesmal viel zu erzählen. Mit
Musik, Tanz, Gesang und Vorträgen aus

eigenen Reihen gingen die Tage schnell
vorbei. An dieser Stelle unseren Gastgebern
 vom Hotel Tann-Eck, der Familie
Ellerkamm, ein herzliches Dankeschön
für die Unterstützung.
Das Ortstreffen für 2003 wurde für
den 19.09.2003 - 21.09.2003 wie immer
im Hotel Tann-Eck in Schellbach im
Knüllwald vereinbart.
Beim Erscheinen dieses Heimatbriefes
befinden wir uns schon in der Adventszeit.
 Ich wünsche allen Modittern und
Freunden ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest
 und ein friedvolles, gesundes
neues Jahr 2003.

In heimatlicher Verbundenheit
Euer
Heinz Kecker
Springkamp 5
38104 Braunschweig
Tel.: 0531 - 371571

Redaktionsschluss für Folge 157 ist der 10 Januar 2003

Liebe Neukuhrener!

Zunächst

möchte ich mich bei Ihnen
für die netten Briefe, die unterhaltsamen
 Telefongespräche und die vielen
schönen Fotos von unserem Treffen sowie
 für die alten Ansichtskarten aus der
Kriegs- und Vorkriegszeit des Ostseebades
Neukuhren bedanken. Beim Betrachten
dieser Postkarten kommt Wehmut auf.
Am 21. September 2002 war ich zum
Hauptkreistreffen in Pinneberg und habe
an der Ortsvertreterversammlung als
Ortsvertreter Neukuhren teilgenommen.
Hier wurde uns von zwei sehr fachkundigen
 Archäologinnen das Konzept für
die Neugestaltung des Museums in Pinneberg
 vorgestellt. Bei der im Schnellverfahren
 abgewickelten Zusammenkunft
des Vorständen mit den 25 anwesenden
Ortsvertretern haben wir mehrheitlich
beschlossen, dass es im kommenden Jahr
zusätzlich zu dem am 20./21. September
2003 in Pinneberg stattfindenden Hauptkreistreffen
 am 20./2L April 2003 ein
zusätzliches Kreistreffen in Erfurt geben
soll. Ferner wurde einstimmig beschlossen
 im Jahre 2004 Kulturtage im Samland
 durchzuführen. Dieser
Beschluss fand auch die Zustimmung
 der bei der Ortsvertreterversammlung
 anwesenden
 russischen Gäste.

Für das Jahr 2002 hatte
ich eine Königsberg-Fahrt
geplant. Der Reis'etermin eines
 örtlichen Busuntemehmens
 überschnitt sich leider
mit einem von mir bereits
gebuchten Kreta-Urlaub. Damit
 fiel auch ein geplanter
Xeukuhren-Besuch buchstäblich
 „ins Wasser“. Bei
unserem 10. Ortstreffen in

Timmendorfer Strand hatte ich von
Marianne Bestmann erfahren, dass für
eine aus zwölf Personen bestehende
Besuchergruppe für die Zeit vom 3. bis
11. Mai 2002 eine Fahrt nach Rauschen
mit Start und Ziel in Timmendorfer Strand
auf dem Programm stand. Ich habe mich
daraufhin um einen Reisebericht über
diese Samland-Fahrt bemüht. Von Marianne
 Bestmann habe ich „einen Korb“
bekommen. Zu negativ seien ihre gewonnenen
 Eindrücke, gab mir Marianne zu
verstehen. Sie hatte mir aber einen
Wunsch erfüllt und „unsere Hausbewohner“
 in der ehemaligen Brüsterorter-Siedlung
 I aufgesucht, um Grüße von
mir und meiner Frau zu überbringen.
„Die Siedlung verkommt mehr und
mehr“, schrieb mir Marianne Bestmann
nach diesem Besuch in „unserem Haus“
und zeigte sich entsetzt über den Zustand
der Fischer-Siedlung in der sie bis 1945
ihr Zuhause hatte. Einen ausführlichen
Reisebericht habe ich dann aber doch
noch bekommen. Kurt und Helga Jaeckel
aus Timmendorfer Strand haben mir in

B l i c k v o n d e r Fischersiedlung a u f d e n N e u k u h r e n e r H a f e n

Foto: priv. 29