Ortstreffen Qroß Ottenhagen und Umgebung
Wieder
waren es fast siebzig Landsleute
aus Groß Ottenhagen, Klein
Ottenhagen und Worienen, die zum siebenten
Ortstreffen vom 28. bis 30. Juni
2002 nach Bebra-Weiterode in das schöne
Hotel Sonnenblick gekommen waren.
Sie kamen aus allen Gegenden Deutschlands.
Das Hotel in lieblicher Umgebung
in Hessen, nicht weit von der Grenze
nach Thüringen gelegen, war ein idealer
Ort, an dem wir ungestört und gut versorgt
unser Wiedersehen begehen konnten.
Es hätten sich noch weitere Heimatfreunde
auf den Weg nach Bebra gemacht,
aber familiäre oder auch gesundheitliche
Gründe ließen es dieses Mal
nicht zu. Erfreulich war dagegen, dass
außer den Landsleuten, für die das Treffen
eine feste Einrichtung geworden ist,
neue Gäste begrüßt werden konnten und
dass die meisten bereits am Freitag angereist
waren. So konnte schon am Abend
vor dem offiziellen Treffen von den interessantesten
Neuigkeiten berichtet werden.
Viele Groß Ottenhagener haben
allerdings ohnehin recht engen Kontakt,
besuchen sich öfters und unternehmen
auch manches gemeinsam.
Im offiziellen Teil des Treffens, der
am Sonnabend um 10.30 Uhr begann,
wurden alle Anwesenden von mir herzlich
begrüßt, die leider in den letzten zwei
Jahren Verstorbenen mit einem stillen
Gedenken geehrt und die Regularien besprochen.
Nach dem Mittagessen hat man
sich in Gruppen zum Spaziergang aufgemacht,
zum Kaffeetrinken eingefunden
und wie kann es anders sein -
„plachandert“. Dabei ist schon erstaunlich,
wie tief Kindheitseindrücke sind.
Zum Treffen kommen immer wieder
auch Heimatfreunde, die als Kinder in
Groß Ottenhagen bei ihren Verwandten
die Ferien verbracht hatten. In ihnen sind
die schönen, unbeschwerten Wochen auf
dem Lande so lebendig, dass sie sich
noch heute mit den Groß Ottenhagenem
verbunden fühlen.
Wie bei jedem Treffen konnten einige
Teilnehmer von ihren Fahrten in die
Heimat erzählen. Besonders ausführlich
berichtete unser Landsmann Fritz Kuhn
aus Klein Ottenhagen von seiner letzten
Fahrt in die Heimat, in der er seit der
Wende bereits neun Mal gewesen ist. Er
hatte eine Menge Fotos mitgebracht, und
über den von ihm ausgebreiteten großen
Plan von Groß Ottenhagen und Umgebung
beugten sich viele Interessierte, um
die dörflichen Gegebenheiten im Einzelnen
zu studieren und zu erörtern.
Es war dann fast folgerichtig, dass gegen
Ende des Treffens der Plan, im
nächsten Jahr wieder mit einem Bus nach
Ostpreußen zu fahren, viel Zustimmung
fand. Die gemeinsamen Busfahrten ins
nördliche mit anschließenden Aufenthalt
im südlichen Ostpreußen haben schon
Tradition. Ein „harter Kern“ hat sich
schon angemeldet, weitere Teilnehmer
werden folgen.
Auch dieses Mal kam der gemütliche
Teil des Treffens nicht zu kurz. Mit viel
Humor und Witz trugen Lydia und Kurt
Growe einige ostpreußische Späßchen
und Schwänke vor. Mit herzlichem Applaus
wurde ihnen gedankt. Ebenso freuten
sich alle Teilnehmer, dass unser Freund
Walter Löwenberg wieder fleißig und
virtuos zur Unterhaltung und zum Tanz
aufspielte.
Zum Abschluss stellte sich eigentlich
gar nicht mehr die Frage, ob sich die Groß
Ottenhagener in zwei Jahren wieder treffen
wollen. Das war allgemeiner Wunsch.
Deshalb ist zu hoffen, dass im Jahre 2004
wieder möglichst viele Teilnehmer gesund
und munter nach Bebra-Weiterode
kommen, um ein paar Tage heimatlich
verbunden zusammen zu verleben. Ich
werde rechtzeitig Termin und Einzelheiten
bekannt geben. Die Groß Ottenhagener,
Klein Ottenhagener und Woriener
würden sich sehr freuen, dann auch
Liebe Medenauer, liebe
Auch das Treffen in Pinneberg im September
2002 hat die Wehmut, die uns in
Leipzig beschlichen hat, nicht wegräumen
können. Das Häufchen der treuen
Landsleute ist kleiner geworden und das
nicht nur in unserem Umfeld. Mit Lothar
Neumann bin ich am Samstag angereist
und hatte eine glatte Fahrt - bis kurz vor
dem Elbtunnel - und an diesem Hindernis
sind auch viele Anreisenden aus dem
Süden und Westen aufgehalten worden.
Als wir gegen 11 Uhr zu unserem Treffpunkt
kamen, waren noch sehr viele Plätze
leer und wir zwei waren die Ersten an
unserem Tisch, was die Stimmung nicht
gerade gehoben hat. In Abständen trafen
unsere „Treuen“ ein. Die Begrüßung wird
von Mal zu Mal herzlicher, da immer ein
großes Fragezeichen dahinter steht: sehen
wir uns noch einmal bei einem nächsten
Treffen?
Nachdem wir den Begrüßungstrunk
herunter hatten, kam die Unterhaltung in
Fluss. Bilder von zurückliegenden Treffen
wurden angesehen, was dann auch
das „Schabbern“ belebte. Ein Thema, das
in der Luft liegt, ist der Zusammenschluss
Fischhausens mit dem Landkreis
Königsberg. Ein Besuch im Museum ist
auch Pflicht, leider hat es da auch in die-Landsleute
und ihre Angehörigen begrüßen
zu dürfen, die bisher noch nicht an
den Treffen teilgenommen haben.
Gisela Broschei
Bleichgrabenstraße 91
41063 Mönchengladbach
Nachbarn!
sem Jahr nicht viel zu sehen gegeben.
Dafür wurden wir mit Kaffee und Kuchen,
einem Pilikaller und Bärenfang
entschädigt, kredenzt von freundlicher
Helferin.
Nach den Begrüßungsworten von Louis-Ferdinand
Schwarz und der Vorstellung
der russischen Gäste aus Pillau, Fischhausen
und Rauschen begann der gemütliche
Teil: Man rückte zusammen und ein
Tänzchen wurde auch noch gewagt, was
sich so bis 24 Uhr hingezogen hat. Am
Sonntagmorgen war die Feierstunde im
Rathaus - worüber an anderer Stelle berichtet
wird.
Nach Abschluss der Feier haben wir
noch unseren Gedenkstein aufgesucht:
Leider findet am gleichen Tag in dem
Park ein großes Kinderfest statt, sodass
die stille Einkehr vor dem Gedenkstein
doch gestört wird.
Schon bald nach dem Mittagessen
machten sich die ersten Leutchen auf die
Heimreise. Da Lothar und ich unsere
Heimreise erst am Montagmorgen antreten
wollten, haben wir uns noch mit Karl-Heinz
Decker in den Ratskeller begeben,
um aus der Jugendzeit zu plaudern. Ein
freudiges Wiedersehen hat es auch mit
Familie Hußfeld gegeben.