den, wir würden uns riesig freuen.
Ein Foto von früher habe ich auch
wieder ausgesucht, es wurde eingesandt
von Willy Zander.
Im Vordergrund ist der Dorfteich zu
sehen, dann rechts zwei der Schokoladenhäuser
(wir nannten sie damals so), ganz
rechts ein Wirtschaftsgebäude von Rossius.
Dort war auch die Wasserpumpe,
Tm
Heimatbrief Folge 164 auf Seite 19
wurde über den Zipfelberg und seinen
heutigen Zustand berichtet. Hierzu möchte
ich einige Anmerkungen machen und
meine eigenen Vermutungen anstellen.
Zunächst darf ich mich vorstellen: gebürtiger
Berliner mit Mutter aus Thüringen
und Vater aus dem Samland (Alt-Katzkeim).
In den Jahren 1930 (als Fünfjähriger),
1934 und 1938 war ich bei
wo wir unser Wasser
geholt haben.
Links der Straße
stand das Strohdachhaus
von JoppienAVittke.
Ich möchte Euch
noch mal bitten,
Eure Fotos von früher
nach interessanten
Motiven zu
durchforsten, die
ich gerne im
Heimatbrief allen
zugänglich machen
würde?
Ich wünsche
Euch einen schönen Sommer, bleibt alle
gesund und lasst es Euch gut gehen.
Es grüßen Euch ganz herzlich
Euer Arno Wittke und Annemarie
Am Steinbühl 11
07368 Liebschütz
Tel.: 036640 - 22541
meinen Verwandten in Palmnicken und
Sorgenau: Großvater, Tanten und Onkel,
Cousins und Cousinen.
Nun habe ich 2003 und 2004 die Wohnorte
meiner väterlichen Vorfahren im
Samland in Seefeld (nachweislich mind.
seit 1470), in Craam (seit 1642), Groß
Kuhren (eine Generation Anfang des 19.
Jahrhunderts), Alt-Katzkeim (mein Vater,
geb. 1890) und Palmnicken besucht.
Der Wohnsitzwechsel des Urgroßvaters
von Craam nach Groß Kuhren erfolgte,
weil der Hof aus wirtschaftlichen Gründen
(junge Witwe mit drei unmündigen
Kindern) nicht gehalten werden konnte;
der Hof wurde von dem für Craam zuständigen
Schulträger übernommen und
als Schule ausgebaut. Wegen der Vorgeschichte
des Hofes wird auf die Abhandlung
„Das Preusche Frey gutt zum
Craahm“ von Eva Koeve-Morr, Kriftel/
Taunus, in den Heimatbriefen I und II/
1980 verwiesen. Im Übrigen sind alle
fünf Kinder (3 Söhne, 2 Töchter) des
Urgroßvaters nach allen Himmelsrichtungen
in die „weite Welt“ innerhalb der
Grenzen des Samlandes gezogen.
Nun war aber ein Urgroßvater mit unbekannter
Häuslichkeit in Groß Kuhren als
Grund nicht ganz ausreichend, dorthin
sowie auch nach Klein Kuhren zu fahren.
Aber der dortige Abschnitt ist einer
der schönsten und beeindruckensten der
begrünten Steilküste im Norden des Samlandes.
Ich beziehe mich auch auf den
Schwarz-Weiß-Bildband „Das Samland
in 144 Bildern“ im Verlag Rautenberg.
Der abgebildete Ruheplatz auf der
Höhe von Klein Kuhren ist inzwischen
abgestürzt, die Abbruchstelle mit einem
Geländer gesichert. Aber einige Meter
nach rechts hat man einen Ausblick an
Groß Kuhren vorbei bis zur Wanger Spitze
hinter Rauschen. Unter günstigen Voraussetzungen
müsste man durch ein gutes
Fernglas noch am Horizont in etwa
16 Kilometern Entfernung die Rantauer
Spitze sehen können.
Und nun zu
Groß Kuhren: Ein
herrlicher Blick
nach Westen über
Klein Kuhren und
den Wachtbudenberg
bis zur Ecke
des Samlandes.
Brüster Ort. Von
dem ehemaligen
Zipfelberg nur
noch ein flacher
Kemrest. Nein, das
ist keine Verformung
durch Zeit
und Betreten. Dafür
war das Volumen
zu groß und
hätte beim Zerfall
den Uferrand und
den Abfluss aus der
Rosenschlucht verschüttet. Nach meiner
Auffassung - gestützt auf einem neuen
Landschaftsbild — hat man den mürben
Berg abgetragen und mit dem Material
Qroß Kuhren und sein Zipfelberg
Ruheplatz auf der Höhe von Klein-Kuhren. Abbildung entnommen aus
.Das Samland in 144 Bildern" von Martin Kakies, erhältlich im Rautenberg
Verlag, ISBN 3-8003-3022-9
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