Das Wiedersehen nach 60 Jahren -
Pobethcr Klassentreffen
Im
April vor einem Jahr, genau an meinem
Geburtstag, bekam ich Post von
meinem Klassenkameraden Werner Sauer
aus Bremen, von dem ich 60 Jahre nichts
gehört hatte. Und auch nicht wusste, dass
es ihn noch gibt. Ich habe mich sehr gefreut
und auch gleich in einem kurzen
Brief über mein Leben geantwortet, unter
anderem, dass ich seit 56 Jahren verheiratet
bin und immer noch mit demselben
Mann. Das hat ihm gefallen, denn
er rief gleich an und wir haben eine Stunde
telefoniert. Werner hatte meine Adresse
von Inge Rutz erfahren, die seit vielen
Jahren in derselben Straße wie er
wohnt und ihn im letzten Jahr durch
Zufall getroffen hatte. Er wohnt nur 5
oder 6 Häuser von Inge entfernt! Nun
ging das Telefonieren los. Inge, clever
wie sie ist, rief und versprach ein Treffen
bei ihr.
Das fand dann auch im Juli 2005 statt.
Als wir ankamen gab es ein großes Hallo
und wir wurden herzlich empfangen,
denn Tuta und Erna Offei, Ilse Rutz,
Werner Sauer und die Brüder Dieter und
Werner Abt mit ihren Frauen wussten
nicht, dass wir kommen würden. Alle
Frauen hatten Bernsteinketten um, nur
ich hatte meine vergessen. Aber Inge hatte
genug zur Auswahl und so wurde ich
auch behängt.
Nach einem Sektempfang in Inges
schönem Haus lud sie uns in
eine Gaststätte zum Mittagessen
ein. Dort wurden wir gut
bewirtet. Danach machten
wir einen Verdauungsspaziergang
zu Werners Haus. Es
wurde alles besichtigt und
obwohl er seit über einem
Jahr alleine ist, war alles in
bester Ordnung.
Nach einem Drink und mit
einem Gastgeschenk ging es
dann wieder zu Inge. Der
Kaffeetisch war gedeckt und
wir machten uns an den Kuchen.
Es wurden Bilder gezeigt
und wir fühlten uns
wieder wie Schulkinder in der Hindenburg-Schule
in Pobethen.
Aber alles nimmt ein Ende. Mit dem
Versprechen auf ein Wiedersehen verabschiedeten
wir uns und fuhren zufrieden
und mit vielen neuen Eindrücken wieder
nach Hause.
Ursula Kesselhut, geb. Hoffmann
früher Pobethen
Hannoversche Str. 31
38448 Wolfsburg
Die ehemaligen Pobether Schüler vor dem Haus von Inge Rutz
in Bremen Foio:priv.
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Liebe Freunde aus dem Kirchspiel Schaaken!
Die
Heimatkreisgemeinschaft Königsberg-Land
beabsichtigt unter Mitarbeit
von Herrn Peter Laux, dessen Vorfahren
mütterlicherseits aus dem Kirchspiel
Schaaken stammen, für die einzelnen
ehemaligen Kirchspiele unseres Heimatkreises
Königsberg-Land ein kleines
Nachschlagewerk mit Text und Bildern
zu erstellen.
Zunächst ist beabsichtigt,
mit dem Kirchspiel Schaaken
zu beginnen. Die Orte, die
zum jeweiligen Kirchspiel gehören,
sollen kurz beschrieben
und gewisse Einzelheiten
erwähnt werden. Gegebenenfalls
werden auch Einwohnerlisten
in dem Nachschlagewerk
veröffentlicht.
Hiermit bitte ich zunächst
die ehemaligen Bewohner der
Orte des Kirchspiels Schaaken,
in ihren Alben und Fotosammlungen
nachzuschauen,
ob sich evtl, hier oder dort ein
Foto aus der Zeit vor 1945 befindet, auf
dem eventuell eine Mühle, eine Gastwirtschaft,
eine Schule, ein Kriegerdenkmal,
ein Gutshof oder sonstige Gebäude zu
sehen sind, die Merkmale des jeweiligen
Ortes waren.
Im Interesse unserer Landsleute wäre
ich dankbar, wenn der Kreisgemeinschaft
ein solches Foto mit Angabe des jeweiligen
Objektes und einem schriftlichen
Kurzbeitrag über den Ort und über sonstige
Begebenheiten zur Auswertung zur
Verfügung gestellt werden könnte. Nach
Auswertung erhält der Einsender das
Foto wieder zurück.
Liebe Freunde, wir sind quasi die letzte
Generation, die in unserer ostpreußischen
Heimat geboren ist. Ich meine, wir sollten
unseren Nachfolgegenerationen nicht
nur unser schönes Samland-Museum in
Minden/Westfalen, sondern auch ein
wertvolles örtliches Nachschlagewerk
hinsichtlich unserer Heimatgeschichte
hinterlassen. Ich bitte um Eure Mithilfe.
Ich bitte, die Fotos an meine Anschrift
zu übersenden.
Herbert Laubstein
Amselstraße 29
58285 Gevelsberg
Tel./Fax 02332/80577
Jiumor ist äußerste Freiheit des Geistes.
Wa/irer Jiumor ist immer souverän.
GÄr/s//czn JKorgenstern
Kurenkähne am Kurischen Haff in Schaaksvitte
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