Am 15./16.09. in Pinneberg hoffen
wir auf Ihre Zustimmung zu dem geschlossenen
Kompromiß.
Herbert Regenbrecht mit Frau Irene im September
2000 beim Kreistreffen in Pinneberg.
Während der Ausarbeitung dieses
Berichtes erreichte mich der fernmündliche
Anruf von Erwin Kahler
aus der Blumenstraße 3. Er überraschte
mich mit der Anschrift seines wiedergefundenen
Schulfreundes Gerd
Blöhm, Jahrgang 1928, aus der Kirchenstraße
30 (Haus vor Kaufmann
Kristandt). Mein fernmündlicher
Rückruf bei Gerd verhalf mir zu den
Anschriften seiner Schwester Inge,
jetzt Schulze (Jahrgang 1926) und seines
Bruder Günter Jahrgang 1930).
Eventuelle Rückfragen Ihrerseits werde
ich ggfls. an die Betroffenen weiterleiten.
Wir haben immer noch nicht
alle Cranzer erfaßt. Allein in diesem
Jahr habe ich meine Kartei um 11
Personen erweitern können.
Kürzlich erhielt ich von einer
Landsmännin ein echt ostpreußisches
Rezept, das ich gern weitergeben
möchte:
eine Rückerinnerung an das Gewesene
und Verlorene gerechtfertigt. Eine
solche Dia-Reihe wäre vor allem für
unsere Landsleute aus den neuen Bundesländern
wertvoll, weil sie solche
Bilder bisher nicht zu sehen bekamen.
holsamen Urlaubswochen und hoffe
auf ein Wiedersehen in Pinneberg, Ihr
Walter Rosenbaum
Gerhardstr. 23, 27576 Bremerhaven
Tel.: 04 71-5 50 08,
„Das beste Rezept für jeden lag
Müßt nehmen:
3 Löffelchen frohen Sinn
3 dicke Scheiben Fleiß
1 Schuß Mut (meeglichst frisch!)
4 Kaffeelöffelchen Bescheidenheit
1 Pfundche Vertrauen
300 Grammchens Ruh und
Entspannung (wichtig)
1 Pris’che Takt und e bißche
Ieberlegenheit
denn füg man noch 1 Eßlöffelche
Spannkraft und
e starke Pris Nachsicht hinzu,
lebergieß dem Ganzen mit aufrichtiger
Herzlichkeit
und rühr es kräftig um.
Alsdenn schmück man alles mit e
kleines Sträus'che
Aufmerksamkeit und bring es -
hübsch mit Heiterkeit verziert - aufem
Tisch. r
So ist richtig“
Ich beabsichtige, für das diesjährige
Kreistreffen in Pinneberg eine Dia-Serie
mit dem Titel „Unser unvergessenes
Cranz’che“ vorzubereiten. Bei
ausreichendem Besuch und Interesse
würde ich die Dia-Serie am Abend des
15. September vorführen. Nachdem
der größte Teil der Cranzer Selenogradsk
bereits gesehen hat, scheint mir
Eine kleine Erinnerung: Vergessen
Sie bitte nicht, sich für das diesjährige
Hauptkreistreffen am 15./16. September
-50 Jahre Patenschaft zum Kreis
Pinneberg - rechtzeitig anzumelden.
Ich wünsche Ihnen einen schönen
Sommer mit viel Sonnenschein und eraucn
im in amen von
Bruno Radtke
Hemmstr. 306, 28215 Bremen
Tel.: 04 21-35 12 03
und unsere Frauen!
Unsere Wurzeln liegen im Samland, in
Kumehnen, in Medenau, in Thierenberg, in
Liebe Mitglieder der Evangelischen
Kirchengemeinde Kumehnen,
lieber Herr Gerhard Groll aus
Spallwitten,
in der Winterausgabe 2000 „Unser
schönes Samland“ war der Bericht
über Ihre Reise nach Spallwitten abgedruckt.
Darin enthalten ist eine
Passage über die Fragwürdigkeit einer
Restaurierung unserer alten Kumehner
Ordenskirche durch den Förderverein
Kumehnen e.V.
Sie, lieber Herr Groll, haben Ihre
Meinung kundgetan. Und ich weiß
auch, dass viele so denken. Im April
1992 und auch im Juli 1999 ging es mir
wie Ihnen, als ich mit meiner Frau
Ursula (geboren in Johannisburg/Masuren)
auf unserem Grundstück neben
der Kirche, in der ich getauft wurde,
stand und die Kirche vor mir sah. „Da
ist kein Gedanke an eine Rettung des
Kirchengebäudes zu verschwenden.
Das ist Geschichte, die nicht mehr zu
ändern ist,“ war unsere Meinung.
Dennoch blieb bei mir eine kleine
Wehmut im Herzen: Mein Vaterhaus
ist nicht mehr, aber die Kirche steht
noch da - wie die Gedächtniskirche in
Berlin.
In Medenau und Thierenberg war
kein Gotteshaus mehr zu finden.
Geschleifte Geschichte unserer Heimat!
Aber in Kumehnen stand noch
unsere Kirche.
Und dann las ich in unserem
Heimatblatt den Artikel von Dr. Franz
Friczewski. Er war im August 1999 in
Kumehnen, also einen Monat nach
uns. Einer seiner Vorfahren war
Plärrer in Kumehnen. Sein Onkel, der
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