Meine lieben Qroß Dirschkeimer,
liebe Heimatfreunde der Nachbargemeinden,
Die Ortsgemeinschaft Qroß Dirschkeim in Pinneberg (Foto: Privat)
wie schon in den vergangnen Jahren
möchte ich auch in diesem Jahr über
unser Treffen in Pinneberg berichten,
vor allem für die Heimatfreunde, die
nicht mehr kommen können, und leider
werden es immer mehr. Angereist
waren wir schon am Freitag und haben
an der Kranzniederlegung im Drosteipark
teilgenommen.
Die Ausstellung über unser Groß
Dirschkeim war leider nicht vorbereitet
worden, aber mit Hilfe von Herrn
Lukas konnten wir doch noch einiges
zeigen. Ich hoffe, dass es allen gefallen
hat. Eine Bitte in diesem Zusammenhang
hätte ich noch: Wer noch
alte Bilder besitzt,
bitte ich, mir Duplikate
zur Veröffentlichung
im Heimatbrief
zu überlassen.
Auch dieses Mal
waren wieder viele
Heimatfreunde in
Pinneberg, so dass
wir gut vertreten waren.
Besonders gefreut
habe ich mich,
dass unser immer aktiver
Heimatfreund Willy Zander mit
Frau Elfriede, Sohn und Enkeltochter
schon am Samstag angereist war, da
hatte man mal ein bisschen Zeit zum
Plachandern.
Liebe Groß Dirschkeimer, wir hoffen
doch, dass wir uns alle Wiedersehen
im nächsten Jahr zum Ostpreußentreffen
in Leipzig und im
September natürlich in Pinneberg. Es
ist ja der letzte Samlandbrief in diesem
Jahr und so wünschen wir allen
ein schönes Weihnachtsfest und ein
gutes Jahr 2002 bei bester Gesundheit.
Euer Arno Wittke und Annemarie
Die Kumehner Kirche soll wieder als
Denkmal hergerichtet werden
Liebe Mitglieder der Evangelischen
Kirchengemeinde Kumehnen, wir waren
nur wenige Kumehner beim Heimattreffen
im September in Pinneberg.
Aber die waren sich einig: Wir wollen
versuchen, unsere alte Kirche wieder so
herzurichten, dass sie als Gotteshaus
Zeugnis ablegen kann von deutscher
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Geschichte in unserer alten Heimat.
Viele von uns sind dort getauft, konfirmiert
und getraut worden. Und unsere
Vorfahren haben auf dem Friedhof ihre
letzte Ruhe gefunden, auch wenn diese
durch die Wirren nach dem Kriege oft
gestört wurde. Das soll uns Verpflichtung
sein zu helfen, trotz mancher
Bedenken und vieler zu erwartender
Hindernisse. In Ostpreußen haben die
Menschen immer verstanden, schwere
Schicksalsschläge zu meistern. Davon
zeugt allein die Aufbauleistung hier in
der Bundesrepublik Deutschland.
Wichtig ist allen Mitgliedern des
Fördervereins Kumehnen/Kumatschjowo
e.V, dass nach dem Wiederaufbau
unserer Kirche nicht nur russisch-orthodoxe
Gottesdienste stattfinden dürfen.
Sollte sich herausstellen, dass einzig
diese Nutzung möglich ist, sind die Mitglieder
nicht bereit, ihre Hilfestellung
weiter aufrecht zu erhalten.
Der Friedhof um die Kirche muss von
seiner Betonierung befreit werden. Eine
würdige Denkmalsanlage für unsere auf
diesem Gottesacker beerdigten Mitglieder
der Kumehner Kirchengemeinde
muss entstehen. Die Kirche soll
einen Raum erhalten, in dem die
Geschichte unserer Heimat dargestellt
wird. Das ist auch der Wunsch der heutigen
russischen — besonders der jungen
Einwohnerschaft von Kumehnen, die
die Geschichte ihres Ortes erfahren
möchten.
Ferner sollte ein größerer Raum
geschaffen werden, der als Kumehner
Gemeinderaum genutzt wird.
Wenn man das Kirchenschiff durch
den Turm betritt, können im Turmbereich
und auch im vorderen Kirchenraum
(unter dem ehemaligen Orgelund
Emporebereich) links und rechts
Räume entstehen, die diesen Zwecken
dienen könnten. Über diesen Räumen
im westlichen Kirchenschiff entsteht
eine sehr schöne Fläche, die für gottesdienstliche
Zwecke (Chöre und Musiker)
zur Verfügung steht. Der Königsberger
Dom kann als Vorbild dienen. So
stellen wir uns den Wiederaufbau und
die anschließende Nutzung vor.
Wir wollen versuchen, im Juli 2002
eine gemeinsame Fahrt nach Kumehnen
durchzuführen. Weil wir dazu umgehend
in die Planung gehen müssen, bitten
wir schon heute um Benachrichtigung,
wer evtl, mitfahren möchte.
Sie können sich bei mir melden.
Alle Mitglieder der Kirchengemeinde
Kumehnen mit ihren Angehörigen,
Freunden und Bekannten sowie auch
Gäste sind herzlich willkommen mitzufahren.
Fahrtkosten, genauer Termin,
Abfahrtsorte, Programm usw. teile ich
allen Interessierten dann mit. Geben Sie
bitte Ihre eMail- und/oder Fax-Adresse
an, falls Sie eine haben.
Werden Sie Mitglied im Förderverein
Kumehnen. Wenden Sie sich an mich:
Lothar Dufke
Wilhelmstraße 55
25774 Lunden
Tel. / Fax: 04882 - 1055 / 63015
eMail: Lothar.Dufke@t-online.de)
Ich grüße Sie herzlich
Ihr Lothar Dufke 43