Full text : Unser Schönes Samland

Bereits vor der Eroberung^ wurde das  Samiand
durch der/ Order/ ir? zwer /eite aufgeteiit. DerOrden
sprach s/ch 2/? des L ar/des zu, wogegen d/'e dir che
nur -y3 erhielt. Für das kirchi/che L and wurde
Johannes von Dist 4225 zun? ersten Bischof von
,Fischhausen ernannt. Da dieser abdankte, wurde
der Deutschordensritter Heinrich von S¿rittberg 92 55
zum zuzeiten Bischof des Sam/an des benannt,der

zusammen n?it Ottokar
von Böhmen ins Preußenfanoigekommen
 war.
9hm wurde 9269 der

Ort Schone wie fschöne
Bucht) a/s COohnsi/z
zuge wiesen, a/o er mit
Hi/fe des Ordens eine
bis chhöf/ich e Burg
bauen so Ute. Damit
Wurde Fischhausen
die Residenz des Bischofs
 vom Samtand.
Z unächst wurden zwei
Ho/zhauser errichtet, die
von 6 rdwäi/en und
(dass ergraben umgeben
wurden. -12.69 oder -1271
(unterschied/iche Angaben)
 so// dann mit
dem Bau einer massiven
Burg begonnen worden
sein. Bischof Christian

von Müh/hausen war es, der die Burg umbauen und
in ebne feste An Zage verwande/n iieß. -1299 ertei/te.
der samiändische Bischof Siegfried von Regenstein
vier Unternehmen aus Stra/sund das Rechezur Stadtgrünoiung
 nach Hu/mischem Recht.D/e Stadtgründung
 zog sich bis -1305hin. Sie wurde erst 1975

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vom Bischof Johannes und -9693 vom Hur fürsten
(Johann Siegesmund bestätigt. Trotzdem /rann man
sich n?erken: die Stadtgründung F/schhausens wurde
auf den -19. August -13 OS fest ge/egt. Dam a/s hieß dieser
Ort Vyschhuzin. F/'schhausen ist die Stadt, die

ihren Aidmen am
häufigsten geändert
hat. Zuerst Schonewik,
spates Bischoweshusen,
dann B/'schhusen,
A/'schhusen und sch iieß-/ich
 F/schhausen.
Da die bestehende
Ha/hedra/kirche
(zum ßischbofssitz gehörig)
 zu k/e/n geworden
 u/ar, mußte sie 1302
in die Honigsberges
A/tstadt ver/egt werden.
 Auch das -1299
nach Fi sch hausen ge-Deutsche
 Hreuzrittes im u>est- hoite Domkapitel
ziehen Samiand um 1253. kehrte -1302 nach

Hönigsberg zurück. Die Ordensburg, spater auch a/s
Ordenssch/oß

bezeichnet,

blieb Bischofssitz bis zur
Einführung der Reformation (95-18)durch den letzten
sam/ändischen Bischof Qeorg von Po/eniz. A/s evangelischer
 Bischof sie de/¿e er zu seinem Domkapitel
nach /Veuhausen über.

Von 9305 bis 93-15 wurde die Ordenskirche erbaut.
Die spater vor dem Eingang angebrachten lebensgroßen
 /errakottafiguren (aus gebrann temlön), die
den heiügen Adalbert (links), den Bischof Qeorg von
Po/entz (rechts) und Christus (oben) o/azstet/en,
Waren eine besondere Zierde. Sie Wurden 9369
vom Bildhauer Rudo/f Dieme ring geschaffen und
waren ein Qeschenk Honig Friedrich U/i/hetm 77 _ 35