fullscreen : Unser Schönes Samland

Leserbriefe

Zum Hilferuf für Richard Bendix im
Heimatbrief Nr. 153.

Hier etwas zu meinen Recherchen in dieser
 Angelegenheit:
1. Anfrage bei der Stadtgemeinschaft
Königsberg: Dort hat man die in der
Heimat Verbliebenen und im Stadtbezirk
 wohnenden 7-8 Personen erfasst.
Sie erhalten zweimal pro Jahr je 25
EUR. Sie treffen sich in regelmäßigen
Abständen im Büro der Stadtgemeinschaft,
 Wallenrodtstraße am Osterteich.
 Hier können sie Kaffee trinken,
Gespräche führen und Probleme erörtern

Büro: Stadtgemeinschaft Königsberg
Telefon 007-0112-34 15 13
Betreuer im Büro ist Herr Wolfgang
Weber. Dieses Büro ist auch eine Anlaufstelle
 für alle die Heimatreisenden,
die Auskünfte aller Art benötigen, wie
z.B. Zollbestimmungen, Visa, Zimmervermittlung
 privat oder Hotel, Taxi und
Dolmetscher

2. Anfrage bei der Bruderhilfe der Landsmannschaft
 Ostpreußen, Hamburg.

Man sagte mir dort: Stellen Sie einen
Antrag auf Hilfe für Herrn Bendix,
zusammen mit der Stellungnahme des
Kreisvertreters. Das habe ich veranlasst.
 Eine Antwort lag bis zum Redaktionsschluss
 noch nicht vor.

3.Telefongespräch mit Herrn Pastor
Wulfram vom evangelischen Kirchenzentrum
 Königsberg (Herr Pastor
 Wulfram ist mir seit meinem letzten
 Besuch vor Ort persönlich bekannt.)
In einem Telefonat am 16.4.02 sagte
mir Frau Wulfram, dass sie im Mai
Herrn Bendix aufsuchen und sich erkundigen
 will, wie man ihm am besten
 helfen könne. Eine kleine Geldspende
 wird von mir überwiesen, damit
 Frau Wulfram nicht mit leeren
Händen zu ihm kommt. Pastor Wulfram
und seine Frau haben dort 40 Gemeinden
 zu betreuen.

Hadwiga Meyer
Stader Str. 5
21737 Wischhafen
Tel.: 04770 - 339

Zum Artikel „Cranz vor 8000 Jahren“
kann ich noch einige Beiträge beisteuern,
 die ich im Nachlass meines Vaters
Willy Hanemann fand.
Er war Volksschullehrer in Widitten und
interessierte sich sehr für die Vorgeschichte
 des Samlandes. Vielleicht gibt es an
nachfolgendem Artikel interessierte Leser.Siegfried
 Hanemann, Kiel

Sin „SBifinger&am" bei Sranj
9teue 2Bege vorgeschichtlicher (Denfmalpflege

in Ostpreußen

©eit einigen Rohren bot bie bem Staatlichen
BertrauenStnann für lulturgescbicbtlicbe Beben«

Altertümer Ostpreußens» îOtuseurnsbireftor Sr.

©aerte, unterstellte vorgeschichtliche S»enfmals>

pflege einen neuen SBcg tut» ©clntpe bes Offenen»

erbes beschriften. ©rabstätten unserer Altvorberen
mürben, soweit sie eine gemisse ^Monumentalität

an ben 2Beg legten, nicht mehr nach ber Untersu«

Leserbriefe / Qlückwünsche

ebung bem (Erbboben gleichgemacht, sonbern blci*

ben in ihrem 'Bestaube nach Sßieberberstcllung am

Sunborte erhalten, um sc als 59iale ber Borseit

bas ©ebenfen an biesc jum gefühlsmäßigen leben»

bigen Bewußtsein tu bringen, Bielen bürfte bas

offene Hügelgrab bei ©ecrgensmalbe, .kreis gisch«

bansen, an ber ©ausupschlucht, innerhalb von 12

noch nicht untersuchten ©rabbügcln gelegen, be<
fannt sein, bas mit seinem ©teinfranj, ber mittleren

 Begräbnisstätte unb ber angebauten jüngeren
3tcinplattenfiste, worin bie Urnen stanben, ein

einbrucfsvolles Bilb von ber ©rabbaumeise bes

ersten vorchristlichen ^abrtausenbs bietet.

(Ebenso mirfungsvoll stellt sich bas Jpügelgrab

bei ©anbitten, .Kreis SBchlau, bar, bas bort vor

einigen fahren nach ber Ausgrabung bureb bas

^russia«3)lu8eum wieberbergestellt worben ist. Om
verflossenen ¡Jahre würbe ein solches ©rab bei

(Petersmalbe, .Kreis Osterobe, untersucht. 35ie er»

halten gebliebene, aus gewaltigen erratischen Blö«

den gefügte Urnenfammer übertrifft noch bie beiben

erstgenannten ©räber an ©cwaltigfcit bes (Ein«
bruefs.

Oas umfangreiche ®enfmal bieser Art wirb

bemnächst bei (Eranj, unweit SBisfiauten, aus«

gebaut werben. Oort liegt ber für ganj Seutsch«

lanb einjigartige ^rtebhof schwebischer SBifinger.

®en vereinten Bemühungen ber Dfegierungsbehörbe,

bes (Denfmalpflegcrs unb ber ©emeinbevertretung
Sranj ist es ju banfen, baß nunmehr ber ©ebanfe,
an jener ©teile einen

„5Bifmger>.$ain'
ju errichten, greifbare gönn annehmen wirb. (Oie

(Provinjialvermaltung ber ^Minister für SSMssen«

Schaft, (Erhebung unb Bolfsbilbung haben bureb
Bereitstellung von Bütteln es ermöglicht, baß ber

Anlauf ber so überaus wertvollen ©räberstätte

getätigt werben fann, so baß ber ipiatj, unter (Denf«

malschuts stebenb, für bie ferne 3«funft gesichert

ist. (Damit wirb Ostpreußen ein Blal ber Borjeit

erhalten, wie es feine anbere Btssins deutsch«
lanbs besitst. ®e

Aus: Preußische Zeitung vom 9.5.1935
Zugesandt von:

Siegfried Hanemann
Düppelstraße 14 b
24105 Kiel

¡Am 1. Juni 2002 feiern die (Eheleute
(Ernst und Jnge CDlttrien

geb. Strahl (früher Stettin)

in 76316 IDalsch, Thomastr. 11
das (fest der ©oldenen ßoehjeit. flerjlichen ©lücbrounsch!

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