Kirchspieltreffen Borchersdorf
Nach
den alle zwei Jahre stattfindenden
Kirchspieltreffen in Schweicheln
bei Herford, fand das Treffen in
diesem Jahr erstmalig in Niedersachsen
statt. In Hitzacker an der Elbe, in Lüchow-Dannenberg,
feierten wir unser Wiedersehen
vom 20. bis 22. August 2004.
Die Beteiligung war sehr gut. Es waren
67 Personen angereist, weitere 8 Personen
mussten leider wegen Krankheit
kurzfristig absagen. Die Teilnehmer kamen
aus dem ganzen Bundesgebiet, der
Schweiz und Belgien. (Der Vater von
Frau De Meyer Smessart, Belgien, war
als Kriegsgefangener auf dem Hof von
Erich Reglitzky, Schönmoor tätig gewesen.)
Es waren auch Freunde aus den
Kreisen Wehlau (Pregelswalde) und Pr.
Eylau (Thomsdorf) dabei.
Am Freitagabend, den 20.08. konnte
Erhard Reglitzky, Sprecher des Treffens,
bereits 80 Prozent der Teilnehmer begrüßen.
Herr Guhl, Bürgermeister der Stadt
Hitzacker, richtete seine Grußworte an
uns.
Am Sonnabend, den 21.08. konnte
Erhard Reglitzky die restlichen Teilnehmer
und Herrn Peter Wenzel, Referent
für Heimatpolitik und Bruderhilfe von
der Landsmannschaft Ostpreußen, begrüßen.
Nach dem Gedenken für unsere Verstorbenen
wurden Briefe und Grüße der
Verhinderten vorgelesen und übermittelt.
Herr Peter Wenzel gab uns einen interessanten
Bericht über die Arbeit in der
Heimatpolitik und der Bruderhilfe.
Danach hat Frau Kaiser beeindruckende
Aufzeichnungen ihrer verstorben Mutter,
Frau Pastor Ollesch, vorgetragen. Frau
Renate Rahn und Herr Gerhard Kugland
berichteten über unsere Heimat.
Nach dem Mittagessen machten wir mit
dem Bus (69 Plätze) eine kleine Rundfahrt
durch einen Teil des Landkreises.
Wir fuhren entlang der Elbe über
Dannenberg in ein Rundlingsdorf mit
sehr alten denkmalgeschützten Häusern
und erfuhren Interessantes über den früheren
Gutsbesitzer Graf Grote, dem auch
die schöne Gutskapelle gehörte. Unsere
Aufstellung zum Qruppenbild: die Borchersdorfer im August 2004
Foto: priv.
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Fahrt ging durch einige Dörfer und dann
nach Riekau zu Ilse und Erhard Reglitzky.
Dort wehte für uns die Ostpreußenfahne
und wir legten eine ca. eineinhalbstündige
Pause ein.
Nach dem Abendessen in unserem Hotel
trafen wir uns zu einem gemütlichen
Beisammensein mit Musik und Tanz. Es
soll nicht unerwähnt bleiben, dass Herr
Georg Dedert, der ehemalige Sprecher
des Kirchspiels, uns zum Gelingen des
Festes eine Spende von seinem jetzigen
Wohnort in Spanien aus überwiesen hat.
Am Sonntag nach dem Frühstück trafen
wir uns zum Gottesdienst in der Kirche
in Hitzacker. Wie schon beim vorherigen
Treffen wurde der Gottesdienst von
Herrn Manfred Kaiser, dem Schwiegersohn
unseres heimatlichen Pastors H.
Ollesch, abgehalten. Wir danken ihm
dafür.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen
trennten wir uns mit dem Wunsch, uns
in zwei Jahren wieder zu treffen.
Erhard Reglitzky
Riekau Nr. 15
29451 Dannenberg
Tel: 05861 - 8679
Meine lieben Cranzerinnen und liebe Cranzer,
liebe Landsleute aus den Nachbarorten und Freunde von Cranz!
Ich
hoffe, dass Sie alle
gut und vor allem gesund
ins neue Jahr gekommen
sind und wünsche uns
allen, dass es friedvoller
und ohne tragische Ereignisse
verlaufen möge.
Ich möchte mich ganz herzlich für die
vielen lieben Grüße zum Weihnachtsfest
und dem Jahreswechsel bedanken, sei es
per Post, Telefon oder E-Mail. Ich kann
unmöglich alle einzeln beantworten.
Nehmen Sie mir es deshalb nicht übel,
wenn ich Sie bitte, hiermit meinen ganz
herzlichen Dank entgegenzunehmen.
Meine Frau und ich haben uns wirklich
riesig darüber gefreut, dass wir auch von
so vielen „Auslands-Cranzem“ und auch
„Cranznem“ sowie Nicht-Cranzem Grüße
mit guten Wünschen erhielten! Die
positiven Reaktionen besagen, dass Sie
mit meiner Informationsarbeit zufrieden
sind und spornen mich an, weiter in
diesem Sinne zu agieren.
Für uns Heimatvertriebene, wird in diesem
Jahr viel auf uns zukommen.
Zunächst liegt das Ostpreußentreffen
am 21. und 22. Mai in Berlin vor uns, zu
dem sicher eine ganze Reihe von Ihnen
kommen wird. 2005 steht ganz im Zeichen
des 60. Jahrestages der Vertreibung
aus unserer geliebten Heimat. Dem
Verlust der für uns alle schönsten Gegend
auf dieser Welt wollen wir auch bei unserem
Hauptjahrestreffen am 17. und
18. September in Pinneberg würdig gedenken.
Gleichwohl sollten wir auch
dankbar daran denken, dass wir nun auch
schon auf 60 Jahre Frieden hier in Europa
zurückblicken können!
Die große Flutkatastrophe in Asien ist
gerade bei uns Heimatvertriebenen auf 11