Liebe Regehner Heimatfreunde
einschließlich der Ortsteile Watzum, Kalthof und Tolklauken!
Liebe Rothener!
Die
schrecklichen Ereignisse rund um
den Indischen Ozean in Südostasien
an den Tagen des Jahreswechsels lassen
uns die Ohnmacht erkennen, in der wir
uns tagtäglich befinden. Das unermessliche
Leid, das diese unsägliche Flutkatastrophe
über die Menschen dort gebracht
hat, ist für uns alle unfassbar und
sitzt immer noch tief. Ein Schrei des
Entsetzens geht um die ganze Welt. Durch
die Wucht der unvorstellbar gigantischen
Wellen haben auf grausame Art viele
Menschen ihr Leben verloren. Grenzenloses
Leid lässt uns still und nachdenklich
werden. Wir sind sprachlos und entsetzt
angesichts dieser unvorstellbaren
Apokalypse. Ein „Warum“ lässt uns keine
Antwort finden.
Am Anfang des neuen Jahres möchte
ich Sie alle ganz herzlich in unserem
schönen Samlandbrief begrüßen. Sie alle
haben mich im abgelaufenen Jahr treu
begleitet. Dafür bedanke ich mich ganz
herzlich bei Ihnen. Für die Zeit, die jetzt
vor uns liegt, wünsche ich mir persönlich
gute Gedanken, schöne Erinnerungen
und Ideen für interessante Beiträge
und Geschichten aus unserer angestammten
Heimat. Sechzig Jahre nach dem Inferno
des letzten Krieges verblassen
bereits viele Erlebnisse aus dieser Zeit.
Es wird zunehmend schwieriger für uns
alle, zumal bereits viele aus unserer
Erlebnisgeneration nicht mehr unter uns
weilen. Deshalb möchte ich Sie auch
weiterhin um ihre Unterstützung und
Begleitung bitten.
Bedenken Sie aber bitte auch, dass
nach fast vier Jahrzehnten meiner Heimatarbeit
die Batterien leer sind und die
Nachfolge unbedingt geregelt werden
muss. Man ist nicht mehr so flexibel wie
einst, sondern müde, ausgelaugt und erschöpft.
Helfen Sie bitte mit, diese verantwortungsvolle
Aufgabe zu lösen. Es
wäre schön, wenn sich jüngere Gemeindemitglieder
dazu bereit erklären würden.
Ich erwarte ihre Vorschläge. Schließen
möchte ich für heute meinen kurzen
Beitrag mit den Worten von Klaus Huber:
„Wenn wir loslassen, was nicht zu
halten ist, werden unsere Hände frei, um
neue Vorhaben anzupacken.“
Alle guten Wünsche begleiten Sie, meine
lieben Regehner, für die kommende
Zeit im neuen Jahr.
Mit lieben Oster- und Pfmgstgrüßen verabschiede
ich mich von Ihnen - wie
immer - in alter heimatlicher Verbundenheit
sehr herzlich
Ihr Willy Fischer
Strumannstr. 4,
48231 Warendorf
Tel.: 02581-60341
Ostpreußen im Internet -
http://www.ostpreussenblatt.de
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Nun
ist das neue Jahr auch schon
wieder ein paar Tage älter. Ich
hoffe, dass ihr alle gesund und munter
über die winterlichen Feiertage
gekommen seid. Mit Macht geht es
jetzt wieder dem Frühling entgegen.
Der Herbst war für mich leider nicht
so erfreulich, deshalb konnte ich
auch nicht am Treffen in Pinneberg
teilnehmen. Dabei war ich so so neugierig,
was die Samlandreisenden
alles zu erzählen hatten.
Die Edelgard Jungclaus geb.
Audehm hat im letzten Samlandbrief
von der Reise nach Ostpreußen und
Rothenen erzählt. Als Zweijährige
musste sie von zu Hause weg und
ist nun ganz glücklich gesehen zu Vorne die Damen von links: Waltraut Skerra, Eva
haben, WO Vaters Hof einmal gestan- Hamann, Dore Hübner, Christel Skerra und Edelgard
den hat. Obwohl Rothenen ja nur Audehm Die Henen von lins. Rudi Schaack, Martin
noch ein wilder Schrotthaufen mit
Büschen und Bäumen ist, gibt es
„Audehms Teich“ immer noch. Also ein
guter Punkt, um sich zurecht zu finden.
Außerdem hatte sie in Waltraut Skerra
(jetzt Röss) eine kundige „Fremdenfuhrerin“
mit dabei, die ihr viel erklären
konnte.
Am 19. Oktober 2004 hatte Edelgard
nun auf ihrem Hof in Engelschoff auf
der anderen Elbseite ein kleines Treffen
organisiert. Danke für Deine Mühe und
Arbeit, liebe Edelgard. Wir hatten Zeit,
viele Bilder von der Samlandreise anzusehen.
Jeder möchte noch viel von unserer
alten Heimat wissen.
Zu unserer großen Freude hatte Edelgard
einen Gast dort empfangen, den wir
alle von zu Hause kannten, nach dem
Krieg aber nicht wieder gesehen hatten:
Martin Daniel, der Jüngste vom Gastwirt
Daniel, war da - die Zeit war wirklich
viel zu kurz an diesem Tag.
: Mann.
Außer Martin waren zu dem Treffen gekommen:
Rudi Schaack, der wohnt gar
nicht weit von Edelgard entfernt, dann
Dore Hübner mit Mann, Waltraut Skerra
mit Mann und ihre Schwester Christel.
Ja, und ich mit meiner Tochter, die mich
freundlicherweise immer dorthin kutschiert.
Sie hat unsere kleine Runde auch
fotografiert. Nun kuckt mal schön, ob
ihr noch jemand erkennen könnt.
Bleibt alle schön gesund in 2005, auf
dass wir uns alle bald Wiedersehen
können.
Herzlich grüßt Euch
Eure Eva Schwarz geb. Hamann
Alter Schulweg 8
25724 Neufeld
Tel.: 04856 - 322
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