Full text : Unser Schönes Samland

und möglichst viele Schüler dazu ermuntern,
 sich auch einmal mit Ostpreußen
zu befassen.
Dieses Ziel ist vor allem dann zu erreichen,
 wenn diese Arbeiten im Rahmen
des Unterrichts erstellt werden und die
Schüler die Aussicht haben, mit einer
solchen Arbeit, die sie ohnehin schreiben
 müssen, nicht nur gute Noten zu erwerben,
 sondern auch die Chance haben,
einen namhaften Preis gewinnen zu können.

Mit landsmannschaftlichen Grüßen
Dieter Dziobaka

Preisausschreiben

Name: Gumbinner Heimatpreis

Ausstatter: Vereinigung ehemaliger

Angehöriger der Friedrichsschule
und Cecilienschule Gumbinnen e.V
Ausstattung pro Jahr: 1. Preis 750,-Euro,

 ferner Anerkennungspreise
nach Maßgabe der eingereichten
Arbeiten
Teilnahmeberechtigte: Schüler allgemeinbildender

 und weiterführender
 Schulen
Anforderungen: Prämiiert werden

besonders anerkennenswerte Arbeiten
 über Themen aus Geschichte,
 Geographie, Wirtschaft und Kultur
 Ostpreußens und der Stadt
Gumbinnen aus Vergangenheit und
Gegenwart sowie über das Thema
Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen

Abgabetermin: Bis zum Ende eines

jeden Kalenderjahres
Preisrichter: Der Vorstand der Vereinigung

 ehemaliger Angehöriger der
Friedrichsschule und Cecilienschule
 Gumbinnen e.V.

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Ü M M B R ni

Teilnehmer schicken ihre Arbeit an:
Dieter Dziobaka
Eitnerweg 6
22339 Hamburg
Tel. 040 - 638 26 61
Unter dieser Telefonnummer können auch
weitere Informationen eingeholt werden.
Der Ausstatter hat das Recht, die Namen
der Preisträger bekanntzugeben und die
preisgekrönten Arbeiten ganz oder In Auszügen
 zu veröffentlichen. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen.

Beispiele für Themen von bisher vorgelegten
 Schülerarbeiten
- Die Kulturleistungen des Deutschen
Ordens mit Ausblicken in die Gegenwart

- Die Entwicklung Preußens bis 1526
- Die Ansiedlung der Hugenotten in
Brandenburg-Preußen
- Die preußischen Reformen 1807 -
1820
- Darstellung der Geschichte des Verhältnisses
 Preußen - Russland mit Ausblicken
 auf die Gegenwart
- Versuch einer Darlegung der Geschichte
 des Verhältnisses Polen - Preußen
unter dem Aspekt eines Schuldverhängnisses

- Ostpreußen und der Versailler Vertrag
Die Abstimmung in Allenstein am 11.
Juli 1920, eine Abstimmung für
Deutschland
- Der Kampf um Ostpreußen Januar -
Mai 1945
- Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen
- demographische und soziologische
Mikrostudie anhand des Landkreises
Gumbinnen
- Heute noch zugängliche Spuren der
deutschen Sprache und Kultur im ehemaligen
 Kreis Mohrungen aus der Zeit
Ostpreußens

Besucher des Samlandmuseums in Pinneberg, die regelmäßig ihr Klassentreffen im Pinneberger
Raum veranstalten. Sie schreiben ins Qästebuch: „Mit großem Interesse haben wir - die ehemaligen
Abiturientinnen von 1942 der Königin Luisen-Schule-Königsberg/Pr. das Museum durchstöbert. Ein
interessantes Museum, viele Erinnerungen wurden wach! Sehr schön und empfehlenswert. 8.5.2005"
Beim nächsten Treffen steht wiederum ein Besuch der Samland-Ausstellung fest auf dem Programm.

Foto: Albers

Pobethen, meine Jugenderinnerung !

m

it Onkel Friedrich Glagau aus
iegiethen kam der Familienname
 nach Pobethen. Onkel
„Fritz“ errichtete in der Schulstraße ein
Sägewerk. Meinen Vater dagegen zog es
als Schuhmachermeister nach Berlin. Er
heiratete dort, gründete in Zehdenick bei
Berlin ein Schuhgeschäft, und ich wurde
 am 16.10.1921 geboren. Außer uns
gab es noch Onkel Heinrich Glagau in
Zehdenick.

1935 hörten wir den Ruf aus Pobethen,
dort ein Schuhgeschäft zu eröffnen. Wir
sahen uns den Ort an - er gefiel uns -
und dann folgte der große Umzug mit
Sack und Pack.
Für mich begann das letzte Schuljahr
- welches zugleich mein schönstes war -
in Pobethen. Ich schloss viele Freundschaften
 und während meiner Berufsausbildung
 hatte ich eine schöne Zeit in der
Berufsschule bei Fräulein Schweiger.

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