Eine Aufnahme der Ruine der Kirche von Groß
Ottenhagen vom Mai 2005 Foto:pnv.
erhielt in den neunziger Jahren des 19.
Jahrhunderts einen Konfirmandensaal.
Zum Kirchspiel Groß Ottenhagen gehörten:
Groß Ottenhagen, Groß Barthen,
Ellerwalde, Groß Lindenau mit Lindenberg
und Lindenthal, Klein Lindenau,
Neu Lindenau, Lindenhof, Klein Ottenhagen,
Rosengarten, Sand, Seewalde,
Waldhof, Worienen. Die Kichengemeinde
hatte 3.300 Seelen. Seit dem Jahre
1466 steht die Kirche unter dem Patronat
des Magistrats Königsberg. Die Größe
des Pfarrlandes betrug 79 Hektar.
Der erste aufgeführte evangelische
Pfarrer, Johann Tiburtius, amtierte 1547.
Das erscheint relativ spät, hatte sich doch
Herzog Albrecht von Preußen schon 1530
in Augsburg der Reformation angeschlossen.
Aus der bereits erwähnten
Kirchenvisitation von 1543 geht nicht
hervor, ob dort zu diesem Zeitpunkt
bereits ein Pfarrer amtierte. Es ist durchaus
möglich, dass nach dem Religionswechsel
nicht für alle Kirchen sofort ein
evangelischer Pfarrer zur Verfügung
stand. Die Pfarrer seit Mitte des 19. Jahrhunderts
waren:
Pfarrer Claasen 1859 - 1883
Pfarrer Reinhold Fürchtegott Klein
1884 - 1916
Pfarrer Friedrich Wolter 1916 - 1927
Pfarrer Emst Müller 1927 - 1933
Pfarrer Bruno Brombach 1933 - 1945
Durch die Ereignisse zu Kriegsende
wurde die Kirche stark beschädigt, der
Turmhelm war zerstört und das Dach abgebrannt.
Mit der Zeit zerfielen die Mauern.
Zurzeit existieren nur noch der zum
großen Teil zerstörte Turm und Mauerfragmente.
Der Friedhof ist zerstört.
Gisela Broschei
Bleichgrabenstr. 91
41063 Mönchengladbach
Tel.: 02161 - 895 677
cMenöchen ohne dderdienöt erkennen
auch die dderdienöte anderer nicht an.
Chridtine von Schweden
J
Report aus Cranz/Selenogradsk 1/2006
^^»m letzten Quartal 2005 sind wir im
VOktober nur für einen kürzeren
Aufenthalt nach Cranz gefahren.
Allerdings reichte diese Zeit aus, um
doch einiges wieder in Cranz zu bewegen.
So haben wir uns z. B. die starken
Schäden in der heutigen Kinderbibliothek
im Hause Dr. Krell angesehen und dafür
gesorgt, dass ein Kostenvoranschlag für
eine erforderliche Renovierung erstellt
wurde. Damit ist es mir gelungen von
der Kreissparkasse Südholstein in Pinneberg
eine Spende in Höhe von 5.000 Euro
zu erhalten. Somit können wir nun
wenigstens das prächtige Dach und einige
Fenster/Türen wieder in Stand setzen
und weitere Regenwassereinbrüche verhindern,
um dieses kulturhistorische Bauwerk
vor dem Verfall zu retten. Hoffentlich
gelingt es uns noch weitere großzügige
Spender zu finden, um das gesamte
Gebäude zu restaurieren.
Bei den Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters
von Selenogradsk konnte sich
V. Gubarow durchsetzen. Jetzt ist endlich
etwas Ruhe eingekehrt.
Endlich hat man erkannt, dass möglichst
bald etwas für den Küstenschutz
getan werden muss. Aus diesem Anlass
hatte Frau N. Schumiiowa von der
Selenogradsker Bibliothek ein Symposium
über Küstenschutz veranstaltet, über
das in der Presse sehr ausführlich berichtet
wurde und allgemein ein sehr
positives Echo fand. (Die Fotos stellte
uns freundlicher Weise die Zeitung
WOLNA zur Verfügung). Im überfüllten
Saal hatten sich u.a. der Dekan der
Fakultät der Geolog./Minerallog. Wissenschaften
der Königsberger Kant-Universität
Prof. Dr. V. Orljonok mit einigen
Assistenten und Studenten; G. Spakow,
Mitglied u. Korrespondent der Akademie
der Naturwissenschaften; W. Scherbina,
Leiter des Amtes Balt-Küstenschutz
im Kaliningrader Gebiet mit Sitz in
Die russichen und deutschen Teilnehmer am Symposium über Küstenschutz nehmen Aufstellung zum
GrUPCnnbild- Foto: Wolna