nen freuen sich sicher über das
Wiedersehen mit alten Bekannten,
Schulfreunden oder Nachbarn aus
Neukuhren. Bringen Sie bitte
wieder alte und neue Bilder sowie
vorhandene Videoaufzeichnungen
mit.
Arno Reimer und Frau aus Hamburg
bei einem vorangegangenen
OrtStreffen Foto: priv.
Eine „Qesprächsrunde" bei einem Ortstreffen in
Timmendorfer Strand
Das Verbreitungsgebiet des
„Samländischen Heimatbriefes“
scheint also sehr
groß zu sein. Im Namen aller
Neukuhrener schöne Grüße
an Wolfgang Lehmann.
Abschließend möchte ich auf unser 14.
Ortstreffen Neukuhren am Sonnabend,
29.April 2006 in Timmendorfer Strand
in “Köhn’s Hotel“ hinweisen und Sie und
Ihre Partner ganz herzlich einladen. Mit
diesem Treffen dokumentieren wir seit
über einem Jahrzehnt unsere Zusammengehörigkeit
und unsere Verbundenheit
mit der verlorenen Heimat. Das Treffen
beginnt wie üblich mit einem gemütlichen
Beisammensein der bereits am Freitag
angereisten Teilnehmer. Am Sonnabend
findet dann das offizielle Ortstreffen
statt. Wir werden dann wieder einige
Landsleute unter uns haben, die im
vergangenen Jahr in Neukuhren und Umgebung
waren und uns über ihre Erfahrungen
berichten können. Viele von Ih-Für
das Treffen am 29. April werde ich
rechtzeitig Einladungen verschicken.
Aber auch die Landsleute, die ich beim
Verschicken der Einladungen vergessen
oder übersehen habe, sind ganz herzlich
eingeladen. Ich denke, keiner von Ihnen
wird die Teilnahme an einem der bisherigen
Ortstreffen bereut haben. Das hat
die Vergangenheit gezeigt.
Auf ein gesundes Wiedersehen mit Ihnen
freut sich
Ihr Ortsvertreter
Dieter Weiß
Breite Lieth 6
27442 Gnarrenburg-Brillit
Tel. und Fax: 04763/7275
Email: dud.weiss@web.de
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Liebe Trömpauer, liebe Samländer!
Im
Heimatbrief Folge 137, im Frühjahr
1998, wurde ein wunderbares Gedicht
in ostpreußischer Mundart veröffentlicht,
dessen erste Strophe folgendermaßen
lautet:
Wenn einer so prahlt, dass er alles schon sah,
dass Deitschland er kenne, schon hier war und da,
dem frag ich: Ja, is Ihnen denn auch bekannt,
de scheenste Provinz, unser Ostpreißenland?
Was? sagt der, als hätt er nich richtig geheert.
Ostpreißen?? Ja, is denn das sehenswert?
Ja, Ostpreißen, sag ich, nich misszuverstehn:
Wer das nich jesehn hat, hat garnuscht jesehn!
Seit dieser Veröffentlichung gibt es eine
neue, siebte Strophe, die ein fester Bestandteil
der Trömpauer Treffen ist, und
die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:
Und nun erst Trömpau - war unvergleichlich schön,
war eine Perle von den Gütern, die man im Land
gesehen!
Der Ort inmitten leicht welligem Land,
war gehegt und gepflegt mit Hand und Verstand!
Durchflossen von der Schaakschen Beek,
umgeben von Wald, dem Schlossberg,
zum Tummeln von Jung und Alt!
Im Sommer in den Gärten ein herrliches Blüh ’n,
die Wiesen und Weiden so saftig und grün.
Alle Acker voll strotzender Frucht ohn ’Unkraut steh 'n:
Wer das nicht jesehn hat, hat garnuscht jesehn!
Vom Besuch 1997 in Trömpau haben
Gerda und Werner Sauerberg sowie
Liesbeth Sallmann einen kleinen Ableger
von der Blutbuche im Trömpauer
Gutsgarten mitgebracht. Jetzt steht er als
stolzes Bäumchen im Garten von Liesbeth
Sallmann in Worpswede. Es ist doch
dort schön angewachsen,
oder nicht? Vielleicht kann
man später einmal bei Bedarf
auch von ihm Ableger
bekommen.
Edeltraut Mettchen
Akazienweg 1
37269 Eschwege
Der Pferdestall mit Speicher vom
Qut Overkamp in Trömpau von
der Dorfstraße aus gesehen im
Mai 2005 Foto: priv. 41