Full text : Unser Schönes Samland

serem beliebten Heimatbrief und unseren
 speziellen Geburtstags- und Weihnachtsgrüßen
 an die Bludauer haben, teilen
 Sie mir bitte Ihre neue Anschrift mit,
oder veranlassen Sie es. Die Post kommt
sonst zurück und so geht mancher von
Ihnen gespendete Porto-Dittchen zum
Teifi!

Ich

hoffe, Sie haben alle
die Feiertage gut überstanden
 und sind gesund in
das neue Jahr „gerutscht“!
Wenn wir Rückschau auf
das vergangene Jahr halten,
kann ich feststellen, dass sich doch manches
 zum Positiven geändert hat. Wir
haben einige „Neuzugänge” in unserer
Mitte begrüßen können, die zum Teil der
zweiten und dritten Generation angehören
 und nach ihren Cranzer Wurzeln suchten.
 Die Zahl der Anfragen und Zuschriften
 aus dem Ausland ist weiter gestiegen.
Das machte sich natürlich auch bei der
Weihnachts- und Neujahrspost bemerkbar.
 An dieser Stelle möchte ich allen für
ihre guten Wünsche ganz herzlich danken.
 Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass ich es einfach nicht mehr schaffe,
mich bei jedem persönlich zu bedanken.
Meine Valentina und ich haben uns sehr
über die vielen Zuschriften gefreut. Ganz
besonders möchte ich mich noch an die
edlen Spender wenden, die zur Finanzierung
 der Pflege unseres Gedenksteines in

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit
Euch/Ihnen am 10. und 11. Juni 06 und
bleibe mit lieben Grüßen und Wünschen
für aller Gesundheit und Wohlergehen

Ihre Erika Wetzel.
Am Schafkamp 3
27711 Osterholz- Scharmbeck
Tel.: 04791-57290

Cranz sowie der Geburtstagskartenaktion
 beigetragen haben. Es wurden
125,- Euro überwiesen und so kommen
wir wieder einen Schritt weiter. Das
Echo auf unsere speziellen Cranzer
Geburtstagsglückwünsche ist besonders
bei unseren älteren und oft alleinstehenden
 Mitbürgern stark, da diese Karten
oft der einzige Gruß zu ihrem Ehrentage
 sind! Deshalb freut es mich, dass wir
dank Ihrer Spenden zunächst für einige
Zeit weiter machen können!
Der „Andrang” zu unserer Cranz-Reise
 zur 190-Jahr-Feier „Königliches Bad
Cranz” hatte zunächst alle Rekorde gebrochen
 und mich total überrumpelt -
„Erbarmung!”. Allerdings hat ein Teil
in der Zwischenzeit wieder abgesagt,
sodass die Reisegruppe aus 50 Landsleuten
 bestehen wird.

Ein besonders erfreuliches Ereignis ist
es für mich immer wieder, wenn ich bei
meinen Aufenthalten in Cranz ehemalige
 Cranzer oder deren Nachkommen
treffe. So konnte ich jetzt z. B. die Tochter

 Gudrun von unserem Schulzahnarzt
Dr. Pankow mit ihrem Mann begrüßen
und ihr u. a. beim Auffinden der alten
Praxisräume ihres Vaters behilflich sein.
Natürlich konnte ich sie gleich für unseren
 Heimatbrief interessieren, von dem
sie bisher nichts wusste. Fast alle russischen
 Reiseleiter weisen mich in der
Zwischenzeit immer auf Cranzer in ihrer
 Gruppe hin, wenn sie an unserem
Haus vorbei gehen.
Ich habe wieder einige alte Postkarten
vom alten Cranz erwerben können und
auch aus privaten Sammlungen erhalten,
um das von mir angelegte „Cranzer Archiv“
 und auch die Sammlung im Cranzer
Museum zu ergänzen. Bitte denken Sie
alle daran, dass Sie mir Abzüge auch von
privaten Fotos aus der Cranzer Zeit überlassen,
 um sie der Nachwelt zu erhalten.

Auch bitte ich alle Landsleute erneut um
Aufzeichnungen vor allem aus der Nachkriegszeit.
 An unserer ostpreußischen
Post sollte sich die DP ein Beispiel nehmen!
 Eine in Cranz zwischen 6 und 7
Uhr morgens abgestempelte Postkarte
erhielt in Allenstein den Eingangsstempel
bereits zwischen 13 und 14 Uhr mittags
desselben Tages!
Bei meinem letzten Aufenthalt in der
Heimat hatte ich ein sehr ausführliches
Gespräch mit einer Journalistin aus
Moskau, die an einem Werk über die
Nachkriegszeit - besonders in Cranz -
arbeitet. Sie wird uns in der nächsten Zeit
wieder besuchen, um weitere Details zu
erfahren.
Auf einem Symposium über den Küstenschutz,
 das wir mit der Bibliothek in
Cranz/ Selenogradsk veranstaltet haben,

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Pstseebad Cranz

Der zweite Seesteg in Cranz vor der Jahrhundertwende

Sammlung: Lunau

Meine lieben Cranzerinnen und liebe Cranzer,

liebe Landsleute aus den Nachbarorten und Freunde von Cranz!