Metadata : Unser Schönes Samland

— Liebe Qroß Dirschkeimer, Marscheiter

und Heimatfreunde der Umgebung!

Endlich

haben wir den Winter und das
kalte Frühjahr hinter uns gelassen und
sind mittendrin im schönsten Sommer
und ich hoffe, dass Ihr alle gesund seid
und erholsame Urlaubstage verbringt.
Wenn dieser Heimatbrief erscheint, ist
unser Kreistreffen in Pinneberg nicht
mehr fern und ich hoffe und wünsche
mir, dass viele von Euch kommen werden,
 wir freuen uns schon sehr darauf.
Die Familie Willy Wittke aus Reinfeld
hat in diesem Frühjahr eine Fahrt durch
das Samland gemacht. Willy hat mir eine
Menge Fotos mitgebracht, ich werde diese
 Bilder zum Treffen mitbringen und
Willy wird während des Treffens selbst
über die Reise berichten.

Nachdem ich in den letzten beiden
Heimatbriefen vier Bilder von unserem
gepflegten Bahnhof um 1940 vorgestellt
hatte, möchte ich nun ein aktuelles Bild
von 2006 bringen. Ich bin eigentlich kein
Pessimist, aber der jetzige Zustand wirkt
doch sehr trostlos. - Schade.
Mit ein paar Zeilen, die hierzu passen,
möchte ich mich für heute verabschieden.
 Wir wünschen Euch alles Gute und
freuen uns auf Pinneberg.

Euer Arno Wittke
Am Steinbühl 11
07368 Liebschütz
Tel.: 036640 - 225 41

Der Bahnhof von Groß Dirschkeim in seinem jetzigen Zustand
im Jahr 2006. Foto:pnv.

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Begegnung

Sie hatten recht,
die Häuser standen,
aber die Mauer bröckelte
an der Giebelwand
in Wunden und Rissen,
die leise klagten,
wenn ich sie
mit meinen Händen

berührte.

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Liebe Bärwalder Heimatfreunde!

Das

Treffen im Gasthaus Auetal in
Döhle, zu welchem Elvira
Neubecker-Hoffmann im Samlandbrief

Folge 169 aufgerufen hatte, war wieder
ein voller Erfolg.
Wir waren insgesamt 31 Personen, auf
dem Foto alle versammelt. Sogar aus Bad
Dürrenberg bei Leipzig war unser Landsmann
 Helmut Ermisch mit Tochter Ute
und Schwiegersohn Peter angereist. Wie
jedes Jahr hatte Elvira schönes Wetter bestellt
 und nachdem wir uns auf der Terrasse
 alle ausgiebig begrüßt hatten, ging
es in den Speisesaal zum Mittagessen, wo

zunächst in einer Gedenkminute unserer
Verstorbenen gedacht wurde. Nach dem
Essen machten einige eine Kutschfahrt

in die Heide, die
leider noch nicht
blühte. Andere
machten einen
Spaziergang in
den Wald oder
setzten sich
wieder auf die
Terrasse zum
Schabbern.
Wir danken
Elvira für die
Organisation
und freuen uns
schon auf das nächste Treffen am 1. Mai
2007. Unsere neue Ortsvertreterin Waltraut
 Oellerich-Will würde sich freuen,
wenn auch Bärwalder Landsleute zum
Hauptkreistreffen am 16./17. September
nach Pinneberg kommen würden.
Bis dahin alles Gute

Eure Irmgard Growitz
Auf dem Freibogen 1
53127 Bonn

24. Trömpau-Treffen in Soltau-Hötzingen

Horst

Siebert begrüßte uns offiziell
am 10. Juni mit den Worten: „Wenn
auch der Teilnehmerkreis (22 Personen)
kleiner geworden ist, möchten wir - denen
 ein Kommen noch möglich ist —
daran festhalten, denn unsere Treffen
haben uns die Kinderzeit in der Heimat,
die schrecklichen Erlebnisse nach Kriegsende
 und das Gründen einer eigenen Familie
 in der neuen Heimat so nahe wie

zu Hause in Ostpreußen gebracht. Dafür
wollen wir weiterhin dankbar sein.“
In einer Gedenkminute nannte Horst
Siebert die Namen und Aktivitäten unserer
 Verstorbenen. Daran schloss sich das
Ostpreußenlied mit der 5. Strophe -
„Trömpau unvergessen“ - gedichtet von
unserer Initiatorin der Gruppe, Frau Irene
Eckert-Möbius, an.
Frau Irene Eckert-Möbius wird heute 90 33