diesem Stein berichtet
die Sage:
Der Stein erdrückt
jedweden der gelogen,
wagt er sich in den
Stein hinein,
so wird er gleich
erdrücket sein.
Der Borstenstein in Neukuhren
bachtal gewohnt haben, hat er mir folgendes
Gedicht übermittelt.
Schon oft kam mancher aus der Fern.
Mit Wangen blass und schmal.
Dem ging hier auf ein Hoffnungsstern
im schönen Lachsbachtal.
Und ging er später wieder fort,
war er wie neu geboren
Und hat zum zweiten Heimatort
Neukuhren sich erkoren.
Die meisten Bewohner
glaubten dem Spruch
und wagten es nicht,
die Enge zwischen dem
Stein zu passieren, denn
wer hat wohl nie gelogen?
Liebe Neukuhrener,
Foto: priv. viele von Ihnen werden
den Borstenstein
aus ihrer Kindheit kennen und von vielen
„Heimwehtouristen“ weiß ich, dass
sie den Stein gesucht und zum Teil mit
viel Mühe auch gefunden haben.
Nach dem Erscheinen des Heimatbriefes
hatte ich einen Anruf von Ruth
Trusch, geb. Schenk (Geburtsjahrgang
1920) erhalten. Sie hat in der Nixenstraße,
Villa Maria, gewohnt und war in
der Verwaltung des Fliegerhorstes beschäftigt.
Die Tochter ihrer Schwiegermutter
hieß Hildegard Trusch und hat
Fredy Haupt beschreibt den von
seinem Vater aufgemessenen
Borstenstein mit einer Höhe von
1,80 Meter, einer Breite von 1,00
Meter und einer Länge von 1,20
Meter. Nach der Sage soll ein
Blitzstrahl den Borstenstein-Rübezahl
gespalten haben. Den
Spalt gibt Fredy Haupt mit einer
Breite von 30 cm an. Von
Loni Rudolph geb. Mathis aus Bielefeld
mit ihrem Mann Fotoipriv.
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beim Gemeindeamt Neukuhren, Kaiser-Augusta-Straße,
gearbeitet. Frau Trusch
war mit Grete Lehmann, geb. Esch befreundet,
die im Haus von der Mehden
zur Miete wohnte. Sie wollte sich einmal
in Erinnerung bringen und hofft, dass
sich jemand an sie erinnern kann. Ihr
Chef beim Fliegerhorst war Ambrosius
Schneidereit. Die Anreise von Freiburg
nach Timmendorfer Strand ist für Frau
Tmsch verständlicherweise zu beschwerlich.
Für die Vermittlung von Anschriften ehemaliger
Neukuhrener stehe ich Ihnen im
Rahmen meiner Möglichkeiten gern zur
Verfügung.
Auf Post oder einen Anruf von Ihnen
freut sich
Ihr Ortsvertreter
Dieter Weiß
Breite Lieth 6
27442 Gnarrenburg-Brillit
Tel. und Fax: 04763/7275
Email: dud.weiss@web.de
Das„Neukiihrener//Lehrlingstreffen
Von
den etwa 22 Buben, die am
1.4.1943 mit 14 bis 15 Jahren in
der Werft des ehemaligen Flugplatzes
von Neukuhren ihre Lehre als Metallflugzeugbauer
antraten, trafen sich nun
am 21. August 2005 nur noch sechs Teilnehmer
mit ihren Frauen zum 15. Beisammensein
seit 1991. Damals war die
Gruppe dreimal so stark, durch Krankheit
und Tod werden wir weniger. So ist
im April unser Kollege Horst Weiter
gestorben.
Mit dem Hotel Berghof in Obernhausen/Rhön
waren wir vollauf zufrieden,
speziell das Abendessen war vorzüglich.
Die Nähe der Wasserkuppe hatten
wir deshalb wieder gewählt, weil wir
als ehemalige Segelflieger den Flugbetrieb
und alles mögen, was es da zu
sehen gibt. Mitten im Hochbetrieb des
Hotels trudelten die Teilnehmer nach und
nach ein. Nach der Begrüßung schauten
wir uns Obemhausen an und fielen wegen
der teilweise sehr anstrengenden
Anfahrt nach dem Abendbrot müde ins
Bett.Morgens ging’s frisch gestärkt zur
Wasserkuppe, wo es bekanntlich viel zu
sehen gibt. Wir beobachteten den Flugzeugschlepp,
als wir auf einem Hügel in
ca. 800 Metern Entfernung eine Fluggruppe
entdeckten, die mit SG-38 schulte,
mit und ohne Boot, diesen Typ flogen
wir damals schon in Ostpreußen. Ich lief
dann näher heran, fand eine Gruppe im
Rentenalter, die per Gummiseil Hüpfer
von mehr als 30 Sekunden erzeugten.
Links zogen 8 bis 9 Leute, rechts ein Traktor,
der brachte den Vogel nach der Landung
auch zurück. Ich selbst war spontan
dreimal am Seil tätig, durfte auf den Sitz,
und am Steuerknüppel rühren. Wie in alten
Zeiten! Es handelt sich hier um eine
Oldtimer-Fliegerei aus Nostalgie, die den
Hobbyfliegem einige Bewegung abverlangt.
Der Flugleiter selbst war aus
Heppenheim.
Am Tag darauf war die Planwagenfahrt.
Von Mosbach aus zogen uns zwei