Full text : Unser Schönes Samland

geschabbert bis - es geht nicht mehr!
Um 18 Uhr sollte das Riesenschiff
„Queen Mary“ in Hamburg ablegen. Wir
alle zum Deich zu den Menschenmassen,
die mit Picknickkörben, Gestühl und
Grillgeräten anrückten. Bis 20 Uhr hielten
 Erika und ich es aus - dann machten
wir es uns aber in meinem Zimmer bequem
 und konnten vom Fenster aus das
Schauspiel sehen, nach 20 Uhr!
Abends gab es wieder ein fürstliches
Abendessen. Bis Mitternacht wurde erzählt.
 - Plötzlich drehte die Bedienung
uns das Licht aus. So, nun ist aber
Schluss! Das war der Auftakt. Dann kamen
 Frau Bruhn mit einem Geschenk,
die Bedienung mit Sekt und Feuerwerk
herein. Große Gratulation. Wir plauderten
 bis zwei Uhr. So gemütlich kann es
eben sein!
Am Samstag spielte Herr Stubbe mir
auf seinem Akkordeon ein Geburtstagsständchen.
 Nach dem gemütlichen Frühstück
 folgte ein Spaziergang und Fischkauf
 mit den beiden Erikas.
Ab 15 Uhr reisten die übrigen Wickbolder
 und Ludwigswalder an. So konnte
 unser Treffen pünktlich mit Begrüßungsworten
 von mir beginnen. Zum
Kaffee gab es Torten und Kuchen wie
gehabt reichlich.

Leider sind wieder Heimatfreunde gestorben.
 Herbert Christof und Heiner
Panteleit aus Kl. Wickbold, Peter Profe
im Januar 06, Steffi Kloß im März 06
und Anneliese Betsch, geb. Droßel.
Der Gesprächsstoff ging nicht aus, Bilder
 wurden gezeigt, ein festliches Abendessen
 folgte. Siegfried Motschull hatte
eine Kassette mit ostpreußischen Witzchens
 aufgelegt. Köstlich die Aussprache
 und Ausdrücke- und Witze, die wir
nicht kannten. Unsere Lachmuskeln wurden
 strapaziert.
Wie üblich am Sonntag das fürstliche
Frühstücksbüffet. Gegen 13 Uhr löste
sich die Plachandergesellschaft auf.
Gute Wünsche wurden unseren Heimatfreunden
 mit auf den Weg gegeben. Gesund
 wollen wir uns am letzten Wochenende
 im August 2007 Wiedersehen.

Dank allen, die zum Treffen kamen,
Grüße an alle Wickbolder und
Ludwigswalder Landsleute.

Eure Brigitte Profe
Fohlenweg 13
24539 Neumünster
Tel./Fax 04321 - 823 14

Meine lieben Trankwitzer, Trenker

Mit

Freude und einem guten Gefühl,
was unsere Dorfgemeinschaff angeht,
erlebte ich unser Heimattreffen am 19. August
 2006 in Rösrath, in der Forsbacher
Mühle. Dieser Tag wurde wieder zu einem
fröhlichen Zusammentreffen der Trankund

 Qoldschmieder!

witzcr und Trenker Klassenkameraden und
Nachbarn. Wir waren fast dieselbe Gruppe,
 wie auch 2004, außer Christel
Oberpichler, die plötzlich ins Krankenhaus
musste. Von Goldschmiede war Frau Erna
Goebel, geb. Nowack gekommen.

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An dieser Stelle möchte ich alle
Goldschmieder bitten, sich mit mir in
Verbindung zu setzen, damit wir langsam
 zusammenwachsen. Frau Goebel
meinte beim Abschied, sie hätte sich in
unserer Gemeinschaft sehr wohl gefühlt.
Die weiter fortschreitende Zeit macht uns
alle älter! Daher ist es erstaunlich, wenn
unsere Freunde die Strapazen der Anreise
 zum Treffen auf sich nehmen. Ob es
nun aus Berlin, Nürnberg, Meiningen
oder Lünen oder sonst woher ist. Als ältesten
 Trankwitzer konnten wir unseren
Erwin Emminger (93) begrüßen. Laut
meiner Datei ist der jetzt noch lebende
Trankwitzer Walter Baiasus (98) zu benennen.
 Aus Trenk ist die ehemalige Frau
Behrend, jetzt Wittenbom, mit 85 Jahren
 die Älteste. Leider können sie aus gesundheitlichen
 oder sonstigen Gründen
an unseren Treffen nicht mehr teilnehmen.
 Ebenso erging es vielen, die wir
angeschrieben hatten, aber sie beantworteten
 unser Anschreiben mit lieben Grüßen
 zur Weitergabe an alle Teilnehmer.
Grüße kamen von Helga Gottschling,
Edith Jurkat, Hannelore Fromm und allen
 Geschwistern, Christel Jurkat, Lore
Erdmann, Gudrun Wazinski, Reinhard
Beyer, Gerhard Krüger, Helmut Kuhrau,
Fritz Meier, Christian Amon-Amonsen,
Hubert Gottschling, Irmgard Federmann,
Frieda Kuhrau, Herta Kuhrau, Bruno
Beyer, Waltraut Beyer und Irmgard Hofifmann.


Über unseren Besuch im April 2005
in Königsberg und Trankwitz berichtete
ich bereits im Heimatbrief. Jetzt zur Auslage
 und für jeden zu lesen, hatte ich einen
 vollständigen und ausführlichen Reisebericht
 geschrieben. Zu Pfingsten 2006
war Inge Mordhorst, die Enkelin von Frau

Maaser mit ihrer Tochter in Trankwitz
gewesen, sie hat uns von dem jetzigen
Zustand in unserer Heimat erzählt. Eine
Besserung ist nicht festzustellen. Inge
beendete ihren Bericht mit den Worten:
„Ich muss noch einmal nach Trankwitz
fahren!“ Daraufhin erhielt sie großen
Applaus. Die Totenehrung und unser
Ostpreußenlied bildeten den Schluss der
Eröffnung des Treffens.
Weiter auf unsrem Programm stand
viel Schabbern, Kaffeetrinken, Gedichtvorträge
 von Vera Pleb, sogar in ostpreußischem
 Platt. Das Wetter war fast
gut, sodass wir draußen fotografieren
konnten. Um 17.30 Uhr erschien unsere
Theatergruppe, in der wir auch tätig sind.
Sechs Damen und drei Herren versetzten
 die Zuhörer zurück in die Schulzeit.
Lachen und Applaus war das Dankeschön
für die Laienspielgruppe. Auch ein kleiner
 Sketch, aufgeführt von meinem Mann
und unseren Enkeln (Steffen, 15 und
Kristina, 13 Jahre) trugen zur Belustigung
 der Zuschauer bei. Nach dem
Abendessen machten sich schon einige,
die mit dem Auto gekommen waren, auf
den Heimweg. So ging der Tag mit viel
Erzählen zu Ende. Am nächsten Morgen
wurde das gemeinsame Frühstück zum
lustigen Zusammensein genutzt. Es gab
ja noch so unheimlich viel zu erzählen.
Das ist ein Grund, sich in zwei Jahren
wieder zu treffen. Beim Schreiben dieser
 Zeilen denke ich besonders an alle,
die nicht beim Treffen dabei sein konnten.
 Vielleicht klappt es ja beim nächsten
Mal.
Ich wünsche allen, die krank sind oder
sonst schwer an einer Last zu tragen haben,
 baldige Genesung, sowie Kraft und
Geduld. Zum bevorstehenden Weihnachtsfest
 friedliche und frohe Weih- 23