In intensive Gespräche vertieft
bei verschiedenste!
Sergej Jackimov gratuliert Louis-Ferdinand Schwarz zum
25-jährigen Jubiläum Foto: Alters
matvertriebenen zu unterstützen und zu
fördern. Ich habe erwähnt, das mache
Länder bedauerlicherweise sich von
dieser gesetzlichen Verpflichtung abgemeldet
haben. Man möge sich doch
darauf besinnen, dass die Kulturarbeit
der ostdeutschen Länder ein Teil der
gesamtdeutschen Kultur ist. Deshalb
muss dieses Kulturgut erhalten und
gepflegt werden. Ich habe Bund und
Länder dringend aufgefordert, sich
Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht
zu entziehen, sondern sie wahrzunehmen,
wie es der Gesetzgeber von ihnen
gefordert hat.
- Die Polen und die Litauer haben in
Königsberg ein Konsulat. Warum nicht
Deutschland? Dies wäre für den Tourismus
zwischen Nordostpreußen und
Deutschland von sehr großem Vorteil.
Außerdem habe ich die unerträglichen
Zustände an dem Grenzübergang zu
Nordostpreußen angesprochen und gefordert,
dass dringend Abhilfe geschaffen
werden muss. Wenn man Tourismus
nach und im Samland fördern und
unterstützen will, dann muss man auch
diese nicht mehr zu vertretenden Grenzschwierigkeiten
beseitigen.
Die Hauptrede während der Feierstunde
hat Ehrhardt Bödecker gehalten. Er ist
Eigentümer des Brandenburg-Preußen
Museums in Wustrau. Seine bestechend
scharfe Rede, die auf großen Zuspruch
gestoßen ist, ist an anderer Stelle des
Heimatbriefes in voller Länge gedruckt.
Sehr verbindliche und zustimmende
Grußworte sprachen der Schirmherr
Horst Hager, der Bürgermeister Horst-Werner
Nitt und der Chef der russischen
Delegation Sergej Jackimow, der erneut
auf die gute Zusammenarbeit der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. mit den
Russen im Samland hinwies. Er wünscht
sich eine Fortführung dieser intensiven
Freundschaft. Erbegrüßt es sehr, dass die
Ortsvertreterversammlung beschlossen
hat, im Jahr 2004 wieder Kulturtage in
verschiedenen Orten des Samlands durchzuführen.
Besonders erwähnte er Pillau,
wo man unbedingt eine Ausstellung
über die Geschichte
dieser Stadt den Bürgern
präsentieren sollte.
Herr Jackimov beschäftigt
sich zurzeit wissenschaftlich
mit der Erarbeitung
der Geschichte der
Stadt Pillau. Deswegen fährt
er auch u.a. in das geheime
Staatsarchiv nach Berlin,
um dort die Geschichte
Pillaus zu erforschen.
6
Getränken - nicht wenige Pilikaller -
ging ein sehr harmonisches Fest am späten
Nachmittag zu Ende.
Noch einige wenige Hinweise für unsere
Ortsvertreter:
- Werben Sie bitte intensiv innerhalb der
Ortsgemeinschaften für eine gute Teilnahme
an unseren geplanten Veranstaltungen.
Es kann nicht sein, dass sich
einzelne Ortsgemeinschaften am großen
Vereinsleben der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. nicht beteiligen. Es
ist auch zu überlegen, ob weitere Ortsgemeinschaften
ihre Ortstreffen innerhalb
der Kreistreffen integrieren.!
-Fordern Sie weiterhin Ihre Mitglieder
auf, für unsere gute Sache zu spenden.
Ohne Spenden werden wir nicht bestehen
können.
- Die Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.
ist sehr präsent im Internet. Dies deswegen,
weil der stellvertretende Vorsitzende,
Herr Wolfgang Sopha es hervorragend
organisiert. Deshalb bitte ich
alle Ortsgemeinschaften jegliche Veränderungen
uns sofort mitzuteilen, damit
wir auch im Internet immer aktuell
sind.
- Unser Heimatbrief ist und bleibt unser
unverzichtbares Bindeglied. Deshalb
bitte ich Sie weiterhin in gewohnter
Manier uns Ihre Beiträge zu senden.
- Mit großem Sachverstand bauen wir
zzt. unser Museum völlig um. Wir
wollen es fertig zum Hauptkreistreffen
2003 der Öffentlichkeit präsentieren.
Ich bitte Sie sehr herzlich zu überlegen,
ob Sie in Ihren Familien entbehrliche
Gegenstände jeglicher Art haben,
die in unser Museum Einzug finden
könnten. Z.B. bei Haushaltsauflösungen
darf nichts, aber auch nichts, was
in irgendeiner Weise mit dem Samland
zu tun hat, fortgeworfen werden. Bitte
geben Sie es uns.
- Wir müssen ganz klar feststellen, dass
die Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.
über mehr ältere als jüngere Mitglieder
verfügt. Dies ist leider ein biologischer
Prozess und nicht von der Hand
zu weisen. Deshalb ist es für uns alle
von großer Bedeutung, dass wir uns
umsehen und dafür sorgen, dass jüngere
Damen und Herren bei uns mitmachen.
Diese Aufforderung, darüber
nachzudenken und Vorschläge zu unterbreiten,
gilt für jeden von uns und
ist sehr ernst gemeint.
Wir haben erfreulicherweise innerhalb
der Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.
sehr viele gut arbeitende, aktive Ortsgemeinschaften
und viele aktive einzelne
Persönlichkeiten. Dafür danke ich allen
sehr herzlich und hoffe, dass wir in
unserer gemeinsamen Arbeit für unser
schönes Samland in Zukunft nicht nachlassen
werden.
Sollten Sie Ideen, Anregungen, Meinungen
oder Kritiken haben, teilen Sie
uns dies bitte schonungslos und ganz offen
mit. Gerade der Unterzeichner ist für
jede begründete Kritik äußerst empfänglich.
Nun wünsche ich Ihnen allen ein frohes
und gesegnetes Weihnachtsfest und
ein gutes neues Jahr 2003 .
Mit heimatlichen Grüßen bin ich Ihr
Louis-Ferdinand Schwarz
- Vorsitzender -