Full text : Unser Schönes Samland

Seit Februar 1977 habe ich die Aufgaben
des Ortsvertreters der Cranzer Heimatgemeinschaft
 wahrgenommen und lege
sie nun aus gesundheitlichen Gründen in
jüngere Hände. Über die wesentlichen
Geschehnisse während meiner ehrenamtlichen
 Tätigkeit habe ich unter dem Titel
„Die Cranzer Heimatgemeinschaft blickt
24 Jahre zurück!" in der Chronik „1951
- 2001 - 50 Jahre Patenschaft - Kreis
Pinneberg und Kreisgemeinschaft Fischhausen
 e. V.“ (zu erwerben über die Kreisgeschäftsstelle
 in Pinneberg berichtet.
Bei Ihnen/Euch, meine lieben Cranzer
und lieben Landsleute aus den Nachbarorten,
 möchte ich mich für die mir in den

zurückliegenden 25 Jahren gegebene
Unterstützung in Form von ausgeliehenen
 Bildern, von Auskünften, ausgeliehenen
 schriftlichen Unterlagen und Geldspenden
 ganz herzlich bedanken. Diese
Ihre/Eure Hilfen haben es mir erst ermöglicht,
 die Aufgaben als Ihr/Euer
Orts Vertreter wahrzunehmen.

Ein herzliches Dankeschön!!!

Walter Rosenbaum
Gerhardstraße 23
27576 Bremerhaven
Tel.: 0471/55008

Liebe Cranzerinnen und Cranzer,

liebe Landsleute aus den Nachbarorten und Freunde von Cranz,

wie Sie vorstehend erfahren haben, bin
ich beim letzten Kreistreffen in Pinneberg
 zu Ihrem neuen „Ortsvertreter" gewählt
 worden. Ich hoffe, dass ich diese
Aufgabe zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen
kann. Da ich durch meine Beiträge
„Report aus Cranz/Selenogradsk“ etc.
Ihnen sicher bekannt bin, brauche ich
mich wohl nicht besonders vorzustellen.
Ich bin ein „heimattreuer" Cranzer, der
durch Heirat in Cranz/Selenogradsk mit
„einem Bein wieder zuhause ist“! Ich
denke, dass diese Verbindung der Erhaltung
 von Kontakten zu unserem Heimatort
 förderlich sein wird. Die Vertiefung
bestehender Freundschaften sowie die
Bemühungen zur Gestaltung und Ergänzung
 des Museums in Selenogradsk wollen
 wir weiterhin unterstützen.

Ein Schwerpunkt für die kommenden
Jahre soll unter dem Motto: „Zukunft
braucht Herkunft“ liegen. Wir müssen
bei den „Spätgeborenen“ und unseren
Nachkommen unbedingt das Interesse für
unsere Heimat fördern und wecken.
Keinesfalls kann hingenommen werden,
dass die Folgegenerationen die Gefühle
für diese wunderbare Landschaft und
Heimat der Urzellen ihrer Familien verlieren.
 Schließlich lagen unsere Wurzeln
 seit Jahrhunderten in dieser Region.
 „Mutter Heimat“ ist dort, wo man
seine Kindheit verbracht hat; der späte- i
re Wohnort kann nur die „Stiefmutter“
sein, wie eine russische Weisheit sagt,
Wir Heimatvertriebenen waren die ersten,
 die, trotz Verlust unserer Heimat,
jeder gewaltsamen Veränderung abge­18



schworen haben. Das haben aber manche
 Leute immer noch nicht begriffen!
Bleibt zu wünschen, dass recht bald eine
neue Visaordnung uns häufigere Besuche
 dort ermöglicht.
Lassen Sie uns gemeinsam, unvoreingenommen
 und frei von jeder Parteipolitik
 den Heimatgedanken aufrecht erhalten
 und weitergeben. In diesem Sinne
 erhoffe ich eine fruchtbare Zusammenarbeit.
 Dokumentieren Sie Ihre Verbundenheit
 mit der Heimat und unseren
Landsleuten auch weiterhin durch eine
rege Beteiligung an den Kreistreffen!
Bringen Sie unbedingt Ihre Kinder und
Kindeskinder sowie selbstverständlich
auch Ihre Partner zu den Treffen und bei
Besuchen in der Heimat mit.
Lassen Sie mich abschließend unserem
 langjährigen Ortsvertreter Walter
Rosenbaum für seine aufopferungsvolle
24-jährige Tätigkeit in unser aller Namen
 ganz herzlich danken. Ich glaube,
es ist hier angebracht zu sagen: „Walter
Rosenbaum, Du hast Dich um die Wachhaltung
 der Erinnerung an unsere geliebte
 Heimat verdient gemacht!“ Selbstverständlich
 gilt unser Dank auch seiner
Frau Helga, die ihn unermüdlich - vor
allem auch zu den Treffen - begleitet und
bei seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützt
 hat. Für dieses Engagement und
auch für manchen Verzicht im privaten
Bereich, sagen wir herzlichen Dank!

Durch die Vermittlung des Leiters des
Krankenhauses Elmshorn, Wolfgang
Sprenger, konnten dem Krankenhaus
wieder ein Arztwagen (Spende des Kreis
Pinneberg) sowie diverses medizinisches
Gerät übergeben werden. Das Krankenhaus
 gilt heute, durch die vielen bisherigen
 Spenden, als eine der modernsten
Einrichtungen im Bezirk Königsberg.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen für
Auskünfte etc. zur Verfügung und bin
auch für Anregungen dankbar. Rufen Sie
mich an oder schreiben/mailen Sie mir.
Ich grüße Sie in heimatlicher Verbundenheit,
 wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen
 - auch im Namen meiner Frau
Valentina - ein fröhliches Weihnachtsfest
 und einen guten Rutsch in ein friedliches,
 glückliches Jahr 2003.

Ihr Klaus A. Lunau
Bahnhofstr. 14
30853 Langenhagen
Tel.: 0511 - 773407
Fax: 0511 - 7684843
Mobil: 0170 - 4047612

E-Mail: KALUN@ t-online.de
homepage: http://www.kalunau.de
(Ostsee- u. Moorbad Cranz)

Redaktionsschluss für Folge 157

ist der 10. Januar 2003 19