Full text : Unser Schönes Samland

Leserbriefe

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Liebe Samländer,
über die zahlreichen Anrufe, Briefe, Karten und liebevollen Aufmerksamkeiten
 zu meinem endgültigen Ruhestand habe ich mich sehr gefreut. Ihnen
 allen ein herzliches Dankeschön!

Ihre Gisela Hußfeld
\____________________I

Frau Gertrud Schwill schrieb mir am
26.9. 01:
„Der Artikel von Ihnen in “Unser schönes
 Samland” von dem Kolleck amüsierte
uns sehr. Er kam auch immer nach Karmitten.
 Er ging durch die Kuhgärten -
von Korben kommend - und rief schon
von weitem: Liebe, goldene Mutter, um
seine Ware aus dem Bauchladen anzubieten.
 Er wurde immer etwas los, schäkerte
 mit den Mädchen und, wenn eine
wirklich eine Halskette kaufte, wollte er
sie auch selber umhängen, natürlich unter
 Gelächter.
Georg Sehmer

Hier noch eine Berichtigung zu meinem
Bericht im letzten Heimatbrief „Erinnerungen
 an Bludau”. Herr Heinz Bleeck
aus ehern. Königsberg schreibt zu den
Musikern “Leskien” aus den Erinnerungen
 seiner Mutter Charlotte geb. Andrees
folgendes: In “Alt Pillau” gab es eine
Musikerfamilie Leskien. Ob auf Hochzeiten,
 Kindtaufen oder Beerdigungen,
die Bläser von Leskien waren immer zur
Stelle. Vom Vater bis zum letzten Buben
machten alle Musik, etwa so wie die
„Kelly Familie”. Als nun einmal beim
Üben der kleine Richard nicht aufgepasst
hatte, sprach der Vater die kategorischen
Worte: “Richard hat nich aufjepasst,

kricht kein Teller Mus!” Und eine „Blas“
war in Ostpreußen eine Mundharmonika.
 Übrigens hat auch “Muttchen”
Swiderski aus Kallen telefonisch berichtigt
 , dass die “Leskiens” aus Pillau kamen.
 Herzlichen’ Dank für die Korrektur
 den beiden Lesern.
Erika Wetzel

Angeregt durch den Artikel über Prof.
Dr. Thienemann gedenke ich seines Sohnes
 Dr. Hans-Georg Thienemann, der in
Duisburg Zoodirektor und maßgeblich
am Wiederaufbau des Duisburger Zoos
beteiligt war. Sein Grab im Waldfriedhof
Duisburg trägt einen großen Feldstein,
leider jetzt grün beschimmelt, mit der
Inschrift:

Thienemann
Dr. Hans-Georg
Rossitten 1909
Duisburg 1965
Vor Jahren war das Grab voller Unkraut
und Brennnesseln, so dass ich die Zooverwaltung
 verständigte mit der Bitte um
Weiterleitung meines Schreibens an evtl,
noch lebende Verwandte. Ob nun diese
oder die Zooverwaltung die Grabpflege
in Auftrag gaben, ist mir nicht bekannt.
Das Grab sieht jedenfalls seitdem ordentlich
 aus.
Dorothea Blankenagel, Duisburg

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Ostpreußisches
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