Nun erwarten wir die stille, die heilige
Nacht, in welcher die Glocken der
christlichen Kirchen in aller Welt jene
Botschaft verkünden, die einst die
Engel den Hirten auf dem Felde in
Bethlehem überbrachten: „Friede auf
Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“
Nun liegt unser Jubiläumstreffen
schon wieder hinter uns. Im Einzelnen
wird darüber sicher an anderer Stelle
in unserm Heimatbrief berichtet werden.
So will ich für alle Rothener und
Nodemser erzählen, wer so im Laufe
des Tages eintrudelte. Für alle, die in
Schleswig-Hostein oder auf der anderen
Seite der Elbe wohnen, ist der
Sonntag ja immer der „Haupt-Tag“
beim Kreistreffen.
Zusammen mit meiner Tochter und
meinen Schwestern Dora und Herta,
die extra vom Raum Stuttgart hergekommen
waren, war ich schon zeitig
in Pinneberg. Im Saal warteten bereits
Hilda Thurau und Mann aus Grebieten.
Nach der Feierstunde in der
Rübekamphalle waren wir schnell
eine große Runde am Tisch. Aus
Breklum waren Lisa Pantel (Kiehne)
und Mann gekommen.
Lisbeth Hübner (Seelig) war da.
Auch in diesem Jahr waren wieder
Dore Hübner (Rethmeier) und Mann
dabei. Ruth Ziske (Hamann), die
Enkeltochter von Growe, trudelte ein.
Und natürlich unser Freund Rudi
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und
ein gesundes und erfolgreiches 2002
wünsche ich Ihnen, meine lieben Heimatfreunde,
in alter heimatlicher
Verbundenheit ganz herzlich,
Ihr Willy Fischer
Strumannstr. 4,
48231 Warendorf
-
Schaack. Der hatte diesmal „Damenbegleitung“
dabei. Die jüngste
Tochter von Oskar Audehm, Edelgard
(jetzt Jungclaus) war mitgekommen.
Ich stand schon länger mit ihr in
Verbindung und so lernten wir uns
nun persönlich kennen. Sie ist 1945
als 2-jährige mit den Eltern aus
Rothenen geflüchtet. Sie wollte nun
natürlich recht viel über Rothenen
erfahren. Ich schätze, am Abend hat
ihr ganz schön der Kopf geraucht. Sie
hatte im Sommer eine Reise nach
Ostpreußen gemacht und war auch
dort gewesen, wo Rothenen einmal
war. Ja, und dann war noch ein
„Neuling“ in diesem Jahr gekommen.
Germauer Fretfnde hatten die Jüngste
von Schuster Romey, die Erika
(genannt Heidi) mitgeschnackt. Ihr
seht, ein bisschen Zureden hilft immer
noch. Aus Nodems waren Otto
Blömke und Frau da; somit waren wir
diesmal 17 Personen am Tisch. Eine
stattliche Runde.
Leider fehlten aber auch einige
Rothener Freunde in diesem Jahr.
Käthe Rähse konnte nicht kommen,
Liebe Rothener und Nodemser!
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weil ihr Mann am Auge operiert war.
Und sehr traurig waren wir darüber,
daß unser Fredi Witkau uns für immer
verlassen hat. Er ist im Juni verstorben.
Zusammen mit seiner Frau Karin
war er sonst immer dabei. Ebenfalls
verstorben ist die Schwester von Rudi
Schaack, Hildegard. Nun hoffe ich ja,
dass wir uns alle im nächsten Jahr
Wiedersehen. Vielleicht findet auch
wieder ein Neuling nach Pinneberg.
Eine weite Reise musste da schon
unser Landsmann Horst Flemming
(Sohn von Schmiedemeister Otto
Flemming) machen, denn er wohnt in
Amerika. Die Familie Flemming war
1951 nach Amerika ausgewandert.
Rudi Schaack ist es gelungen, mit ihm
Verbindung aufzunehmen. Da wird
nun fleißig hin und her telefoniert.
Horst Flemming fragt nun an, ob es
von der Schmiede Flemming in
Rothenen wohl ein Foto gibt? Er
würde sich riesig freuen, wenn das der
Fall wäre und er so ein Photo bekäme.
Lieber Horst, wir grüßen Dich und
alle Flemmings in Amerika. Unser
Kreisvorsitzender Herr Schwarz hat
mir gesagt daß Du den „Samland-Brief“
nun auch nach Amerika zugeschickt
bekommst.
So, das war wieder ein bisschen von
den Rothenern für die Rothener.
Bleibt alle gesund und fröhlich. Ich
wünsche Euch eine schöne Adventsund
Weihnachtszeit,
Eure Eva Schwarz geb. Hamann
Alter Schulweg 8
25724 Neufeld/Holstein
Treffen der Schaaksvitter, Schaakener——
und der umliegenden Ortschaften
Am 21. April 2001 fand in Bremerhaven
wieder ein Treffen der ehemaligen
Bewohner der oben genannten
Ortschaften des Kirchspiels Schaaken
statt. Es gab ein Wiedersehen und viel
zu erzählen mit früheren Nachbarn,
Freunden und auch Leidensgefährten
aus der Zeit der russischen Internierung.
Waren zu den früheren Treffen noch
bis zu 130 Personen gekommen, so
waren es diesmal „nur“ 70 Personen.
Das zunehmende Alter und die damit
verbundenen gesundheitlichen Probleme,
lassen es bei dem einen oder
anderen leider nicht mehr zu, an den
Treffen teilzunehmen. Diesen Landsleuten
gilt mein besonderer Gruß.
Vielleicht wird man Überlegungen
anstellen müssen, solche Treffen
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