Forstwirtschaftsschule: Wiludda
Wochenendhäuser am Seeberg:
Bendrath, Leyding, Royke, Saager,
Wohlert.
Wahrscheinlich sind in dieser
Aufstellung nicht alle Familie erfaßt
und möglicherweise ist auch manche
Zuordnung nicht richtig. Bitte geben
Sie Ihre Korrekturen an Horst Riehs,
Görlitzer Str. 5, 28790 Schwanewede.
Auf die Frage, welche der Treppen
in der Wolfsschlucht die „Himmelsleiter“
mit den schönen Sprüchen war,
kam eindeutig die Aussage, daß dies
die Treppe auf der Ostseite der
Schlucht, also zur Försterei war.
Damit hat der am oberen Absatz der
Treppe angebrachten Spruch „....die
Jägerspitz ist Euer Lohn“ seine
Richtigkeit.
Zu der Stationierung des Soldatensenders
„Ursula“ ergänzte Ingelore
Mittag-Bendrien, Rauschen, dass der
Sender offensichtlich keine feste
Installation war, sondern transportabel
von einem gedeckten Sendefahrzeug
aus sendete. Im Sommer 1944 stand
dieses Fahrzeug für ein paar Wochen
in Rauschen, Schröderstr., neben dem
Geschäftshaus Gehrau.
Die Berichte über die Orte in unserem
Heimatbezirk werden aus redaktionellen
Gründen leider erst im nächsten
Heimatbrief fortgesetzt mit dem
Ostseebad Georgenswalde.
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes
und gesundes Weihnachtsfest
und einen guten Start in das Jahr 2002.
Allen Kranken wünsche ich Genesung,
eine Linderung ihrer Leiden und
Wohlergehen im Neuen Jahr.
Mit heimatlichen Grüßen verbleiben
Euer
Hans-Georg Klemm,
Sudetenstr. 11,
91080 Uttenreuth,
Tel.: 09131-58489
und in alter Verbundenheit
Eure Billjötts
Liebe Regehner Heimatfreunde
einschließlich der Ortsteile Watzum, Kalthof und Tolklauken,
unser Jubiläumstreffen in Pinneberg
liegt hinter uns und die alten Stammbesucher
waren wie immer angereist,
um im würdigen Rahmen diese Feier
zu begehen. Danke, dass Sie gekommen
waren. Anzumerken ist allerdings,
dass unsere Reihen sich immer
mehr lichten.
Wenn Sie in die Rubrik „Ein stilles
Gedenken“ schauen, werden Sie feststellen,
dass unsere Heimatfreundinnen
Erna Wietasch geb. Kriest und
Edith Ellspermann geb. Kehler nicht
mehr unter uns weilen. Wir nehmen
Abschied von ihnen und gedenken
ihrer in Ehrfurcht. Den Angehörigen
versichern wir, das sie mit uns auch
weiterhin in unserer Heimatgemein-54
Schaft ihren Platz haben werden.
Nur noch ein kurze Zeit trennt uns
von dem bevorstehenden Weihnachtsfest
- am Ende des sich verabschiedenden
Jahres - und wir feiern die
Geburt Jesu Christi und die Ereignisse
in und um den Stall in Bethlehem vor
2000 Jahren.
Ist der Schein des Sterns jener Nacht
in diesen Tagen nicht dunkler geworden
und klingen die Stimmen der
Engel, die ihre Botschaft von Frieden
auf Erden verkünden nicht leiser und
gedämpfter angesichts der schlimmen
Ereignisse Anfang September in
Amerika?
In unserer schnellebigen Zeit gibt es
immer weniger Raum für geheimnisumwitterte
Vorfreuden. Nüchternheit
und Geschäftsinn prägen immer mehr
die Aufmerksamkeit vieler Zeitgenossen.
„Freuet euch, Christkind
kommt bald“ findet allenfalls nur
noch bei den ganz Kleinen ungeteilte
Aufmerksamkeit.
Vielleicht denken die Älteren unter
uns gern und oft an die Weihnachtsfeste
ihrer eigenen Kindheit zurück,
an das Herzklopfen, wenn das Glöckchen
zum Eintritt in das Zimmer einlud,
wo unter dem festlich geschmückten
Tannenbaum die Geschenke
ausgebreifet lagen.
Ausgebreitete Geschenke - welch
maßlose Übertreibung! Allein schon
die liebevolle Ausschmückung des
Baumes, die vielversprechende Verpackung,
der Duft der Kerzen und die
selbstgebackenen Plätzchen waren
sichere Zeichen für eine einmalige
Feststimmung, für maßloses Staunen
und glückselige Kinderaugen.
Man stelle sich nur mal vor: Wegen
einer selbstgebastelten Puppe, einem
einfachen Holzhampelmann oder ein
paar gestrickten Socken kamen die
„Dankeschöns“ aus einem übervollen
Herzen. Wir können und wollen die
Empfindungen von damals nicht mit
der heutigen Zeit vergleichen, einer
Zeit, in der die Kinder abgeklärter an
die Dinge herangehen.
Es gab in der Vergangenheit letztlich
nicht nur dieses verklärte Bild der
Bescheidenheit, der Zufriedenheit
oder des Verzichts. Die Möglichkeiten
des Christkindes mit der frohen
Botschaft bescherten uns zur damaligen
Zeit häufig genug das kriegsbedingte
Fehlen des Familienoberhauptes
oder der älteren Brüder unter
dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum.
Dennoch sehen wir mit Spannung
den kommenden Tagen voller Erwartung
entgegen, wobei wir auch schon
den Jahreswechsel im Visier haben,
der gewiss auch einige Aufregungen
mit sich bringen wird. Viele von uns
werden sicherlich in der Neujahrsnacht
die Bilanz eines gelebten Jahres
ziehen, dankbar oder hadernd und
dem neuen seine Ängste, Wünsche
und Sehnsüchte anvertrauen. Da stehen
sicherlich Gesundheit, die Sicherheit
des Arbeitsplatzes sowie das
Verlangen nach Geborgenheit, Harmonie,
Frieden und Verständnis der
Mitmenschen im Alter wohl im Vor dergrund.