Full text : Unser Schönes Samland

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dagegen, wenn Sie bei Freunden und Bekannten
 - gerne auch aus ganz Ostpreußen
 - ruhig etwas Werbung für dieses
 schöne Buch machen.

Nun zu dem aktuellen Projekt, das wir
schon häufiger angesprochen haben: Die
Erstellung einer Gesamtdatenbank für
den Kreis Fischhausen. Da nicht alle von
Ihnen Computerexperten sind, möchten
wir Ihnen anhand eines Beispieles deutlich
 machen, welche Vorteile eine solche
„Computerkartei“ hat - und auch welche
 Arbeit das bedeutet.

Wenn z.B. Frau Schmidt ihre Jugendfreundin
 Irene Baltsch aus Cranz suchte,
konnte sie in der Geschäftsstelle oder bei
Ihrem Ortsvertreter nachfragen. Dann
wurde „per Hand“ in diversen Karteikästen
 oder Listen nachgesehen - die
obendrein teilweise unterschiedlich aufgebaut
 sind - ob Frau Baltsch erfasst
war. Wenn Frau Baltsch nach dem Krieg
aber geheiratet hatte und deshalb nicht
mehr unter ihrem Mädchennamen sondern
 unter ihrem Ehenamen in der Kartei
 einsortiert war, konnte die Suche oft
nur durch Zufall erfolgreich sein.

Sind nun jedoch alle Einwohner des
Kreises Fischhausen im Computer nach
einheitlichen Kriterien erfasst, kann mit
der Eingabe des Mädchennamens sofort
aufgrund des Vornamens und des früheren
 Wohnortes ein Ergebnis erzielt werden;
 dass die Freundin zwischenzeitlich
geheiratet hat, ergibt sich automatisch
nebenbei. Ein weiterer Vorteil einer solchen
 Datenbank ist, dass an jedem Ort -
sei es auf unseren Kreistreffen oder beim
Deutschlandtreffen - mit einem tragbaren
 Computer, auch Notebook genannt,

allen Fragestellern sofort Auskunft gegeben
 werden kann. Vorausgesetzt natürlich,
 sämtliche Einwohner (Stand 1939)
werden erfasst. Je umfangreicher eine
solche Datenbank ist, kann sie auch ein
gutes Hilfsmittel für Familienforscher
sein. Wir sind mit diesem Vorhaben in
den ostpreußischen Kreisgemeinschaften
beileibe keine Vörreiter, hier gilt es eher,
nachzuarbeiten, was andere schon seit
einiger Zeit auf den Weg gebracht haben.


Da der Kreis Samland/Gebiet Fischhausen
 21 Kirchspiele mit ca. 106 Gemeinden
 und insgesamt 453 Ortschaften
hatte, in denen fast 77.000 Einwohner
lebten, können Sie sich vorstellen, welche
 Arbeit diese Erfassung bedeutet, mit
der sich zur Zeit unsere Frau Meller und
Herr Wrage, Orts Vertreter von Pobethen,
abmühen. Diese Arbeit kann folglich auch
nicht in einem Jahr abgeschlossen sein,
andererseits drängt die Zeit, denn viele
bislang lückenhafte Angaben müssen von
früheren Bewohnern erfragt werden, die
naturgemäß immer weniger werden. Wir
bitten deshalb auch um zahlreiche Rücksendung
 der Fragebögen, die diesem
Heimatbrief beigeheftet sind, und danken
 Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung.


Ein weiteres Projekt, das wir zumindest
 in diesem Jahr beginnen möchten,
 ist die Erstellung eines Findbuches/
Datenbank für sämtliche bisher erschienenen
 Heimatbriefe. Oft erhalten wir
Anfragen nach bestimmten Berichten
oder Artikeln in älteren Heimatbriefen.
Diese Hefte hatten damals kein Inhaltsverzeichnis
 und so ist es dann nur mit
großer Mühe möglich, gezielt etwas Be-4



stimmtes wiederzufmden. Wer Interesse Mit heimatlichen Grüßen
hat, daran mitzuarbeiten, ist herzlich
willkommen und sollte sich unbedingt bei Wolfgang Sopha
uns melden. - Kreisvorsitzender -

Nun hoffen wir mit Ihnen, dass der Frühling
 nicht zu lange auf sich warten lässt
und wünschen Ihnen ein frohes Osterfest
 und - bleiben Sie gesund!

Klaus A. Lunau
- stellvertretender Vorsitzender -

Monika Ziegler
- Schatzmeisterin -

Liebe Bludauer Heimatfreunde!

Und

natürlich sind auch jedes Mal unsere
 Forkener, Caspershöfener und
Kobbelbuder gemeint.
Hoffentlich konnten Sie den
Neubeginn des Jahres zufrieden
 und bei guter Gesundheit
 feiern, und dass es natürlich
 dann auch so weiter geht.
Herzlich danken möchte ich fiir die I
vielen Weihnachts- und Neujahrsgrüße.
Liebe Freunde, wie Sie sicher schon wissen,
 feiern wir in diesem Jahr unser „echtes“
 20. Ortstreffen. Das schon im Heimatbrief
 Folge 167 vom Herbst 2005 bekannt
 gegebene Datum, den 27. und 28.
Mai 2006 werden wir auf Wunsch einiger
 unserer Teilnehmer auf den 10. und
11. Juni 2006 verlegen. Es wäre doch
sehr erfreulich, wenn zu diesem Anlass
die Beteiligung besser wäre. Ich weiß ja,
viele von Euch/Ihnen würden sehr gerne
kommen, wenn sie denn nur könnten. Sei
es aus gesundheitlichen oder anderen
schwerwiegenden Gründen.
Wir werden versuchen, diesen Tag
besonders zu gestalten. Jeder Beitrag zu

diesem Tag bereichert ihn und ist willkommen.
 Zwanzig Jahre sind eine lange
Zeit und inzwischen ist viel geschehen:

Wir durften unsere Heimat besuchen
 und die alte Dorfstraße
 entlang gehen. Sie
ist die alte geblieben und
das Einzige im Dorf, das sein
Gesicht behalten hat. Wir durften
mit alten Freunden und Nachbarn (unter
 Schnotten und Tränen) Wiedersehen
feiern. Wir durften uns gemeinsam an
Schönes und Schweres erinnern. Und wir
durften versöhnliche Bande mit den jetzigen
 Bewohnern unseres Dorfes knüpfen.

Aus diesem Anlass mache ich mir im
Augenblick die Mühe, eine Zusammenfassung
 in Wort und Bild von unseren
Begegnungen aus 20 Jahren in Form eines
 Heftes zu erstellen. Ich bitte Sie
wegen der Anzahl der Exemplare mir
mitzuteilen, ob Ihrerseits Interesse an
solch einem Heft besteht.
Liebe Freunde, falls Sie die Wohnung
wechseln und weiterhin Interesse an un- 5