die betroffen und nachdenklich machte.
In den anschließenden Gedenkminuten
wurde spürbar, dass das Erlebte, das Erduldete
und das Verlorene immer noch
nicht verkraftet worden ist. Daran ändert
auch die verflossene Zeit nichts.
Die echten Ostpreußen konnten bei einem
anonymen Ratespiel mit der Überschrift
„Kennst du deine Heimat Ostpreußen?“
Erinnerungen wach werden
lassen und unter Beweis stellen, wie sehr
sie auch heute noch mit der ehemaligen
Heimat verbunden sind. Wer kannte sich
in seiner Heimat richtig aus und hatte es
behalten? Das Getuschel ließ darauf
schließen, dass einige Fragen doch nicht
einfach aus dem Handgelenk heraus beantwortet
werden konnten. Die Köpfe
rauchten bei der Lösung der Aufgaben.
Die Auswertung erfolgte unmittelbar und
gab Antwort darauf, wer die Heimatkunde
in der Schule gut aufgenommen hatte.
Bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses
wurden in Einzel- und auch in Gruppengesprächen
Erlebnisse und Erfahrungen
ausgetauscht oder nur plachandert. Nebenher
trug Siegfried Meller wieder einige
seiner beliebten Gedichte und Texte
vor, die mit viel Beifall bedacht wurden.
Nach dem Mittagessen und dadurch erreichter
Stärkung
konnten die Ergebnisse
verkündet
werden. Das
wurde mit einer
Prämierung verbunden,
die im
Programm mit
kostenloser Tombola
angekündigt
war. In der Reihenfolge
der meisten
richtigen Antworten durfte eins der
ausliegenden Bücher über die Heimat -
eine Spende - ausgesucht werden. Das
gemeinsame Kaffeetrinken war für 15.30
Uhr angesetzt und konnte wie vorgesehen
stattfinden. Mit einem großen Dank
an den Organisator Herbert Paulusch für
seine geleisteten Arbeiten und dem gemeinsam
gesungenen Heimatlied „Land
der dunklen Wälder endete das diesjährige
Ortstreffen.“
Herbert Paulusch dankte für die anerkennenden
Worte, wünschte allen Teilnehmern
eine gute Heimfahrt, einen
schönen Sommer 2005 und hofft sehr,
dass wir uns alle im kommenden Jahr an
gleicher Stelle in gleich guter Verfassung
wieder sehen. Er bat mich, einem nicht
in Ostpreußen geborenen „Anhang“, diesen
Bericht zu schreiben. Ich möchte
meinen Eindrücken vom diesjährigen
Ortstreffen in Anlehnung an das gesungene
Heimatlied folgende Worte hinzufügen:
Die Erinnerungen bleiben, an das
Land und mehr, die Menschen aber bleiben,
der Heimat treu, in Ehr
Mit freundlichen Grüßen,
Friedrich Harff
Alsterredder 16
22395 Hamburg
Tel. 040 - 601 58 63
22
wmm
Liebe Qroß Dirschkeimer, Marscheiter
und Heimatfreunde der Umgebung!
Das
Ostpreußentreffen in Berlin ist
vorbei, es war ja bundesweit eingeladenworden,
deshalb hatte ich gehofft,
einige Groß Dirschkeimer mehr als sonst
anzutreffen, doch leider vergebens.
Wir waren schon zeitig mit dem
Bus angereist, hatten einen Tisch organisiert
und eine Tischtafel beschriftet,
jedoch waren Willy Zander mit
Gattin, meine Frau und ich die Einzigen,
schade, denn es war wirklich
eine gelungene Veranstaltung. Allerdings
hatten an unserem Tisch außerdem
noch die Geschwister Helmut
und Hildegard Klaws aus Ihlnicken
zum Plachandem Platz genommen.
Wie üblich habe ich wieder ein Bild
für Euch, es wurde mir von Frau Arnold
in Berlin überreicht - herzlichen Dank.
Das Foto mit den Strandschönheiten zeigt
von links Elli Matlath aus Königsberg,
die beiden Töchter Gedenk und Elli
Glaudien am Strand von Groß Dirschkeim.
Frau Amold-Glaudien besuchte damals
immer ihre Tante Lina König in Groß
Dirschkeim. Frau König war Schneiderin
und hat bei der Familie Glogau in
der Siedlung gewohnt. Wer weiß Näheres?
Informationen bitte an mich geben,
die Anschrift von Frau Arnold habe ich
und leite es dann weiter.
Meine lieben Groß Dirschkeimer, wir
wünschen Euch eine schöne Herbstzeit
und bleibt gesund. Wir hoffen sehr, dass
wir uns alle in Pinneberg wieder sehen.
Mit den Zeilen eines Landsmannes möchte
ich heute schließen:
Wir sind keine Optimisten,
aber auch keine Pessimisten —
wir sind Ostpreußen.
Das ist schon alles, und das reicht.
Es grüßen Euch ganz herzlich
Arno Wittke und Annemarie
Am Steinbühl 11
07368 Liebschütz
Tel. 036640 - 22541
f
Rein (Besetz bann den CDünschen aller entsprechen.
CDir müssen ¿ufrieden sein, a?enn es im
(Brofeen und (Banken und der Menschheit nützlich ist.
Eioius
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23 v.