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Brüder Fritz und Heinrich sind mir bestens
bekannt. Mit Fritz war ich acht
Jahre und mit Heinrich ein Jahr in
Cranz in einer Schulklasse.
Der Verfasser des Berichtes, Michael
Westerholz, wohnt zufällig mit
Fritz im tiefen Süden Deutschlands. Er
erinnerte sich bei seinen Recherchen
über das Bernsteinzimmer, daß sein
Fast-Nachbar von der Bernsteinküste
stammt und fand in ihm und dessen
Bruder, der im hohen Norden in Westerland
neue Wurzeln geschlagen hat,
fachkundige Gesprächspartner.
Ihr Großvater Gustav und ihr Vater
Friedrich waren nämlich amtliche
Strandvögte und kauften den Bernstein
in staatlichem Auftrag von den
Fischern oder anderen
Findern auf.
Den interessanten
Artikel kann ich aus
Platzgründen im
Heimatbrief leider
nicht veröffentlichen.
Herr Westerholz
hat mir den
Restposten der unverkauften
Exemplare
der Wochenendbeilage
auf meinen
Wunsch kostenlos
übersandt.
Ich werde die 55
Exemplare bei unserem
Heimattreffen am 15./16. September
in Pinneberg an die anwesenden
Cranzer verteilen.
ehemaligen Baptistenkapelle in der
Kirchenstraße ein Museum eingerichtet
wird. Diese Hinweise haben sich als
richtig erwiesen. Im Heimatbrief 149.
Folge S. 62 berichtet Pastor i.R. Alfred
Scherlies über die Einweihung eines
Heimatmuseums am 27.08.2000 im
o.g. Gebäude. Er ist übrigens in Cranz
geboren und hat dort bis zu seiner
Ausweisung gelebt. Jetzt betätigt er
sich trotz seines Ruhestandes als ehrenamtlicher
Pastor im Kaliningrader
Gebiet. Aufgrund dieser Tatsache
kennt er die Verhältnisse im Samland
besonders gut. Seine beiden Beiträge
in den Heimatbriefen 146. und 149.
Folge zeugen von großer Sachlichkeit
und viel Verständnis für die dortigen
Bereits im Sommer letzten Jahres
erhielt ich erste Hinweise, daß in der
Ein windiger Vorsommertag mit belebter Promenade im Ostsee- und Moorbad
Cranz.
Menschen. Ich hoffe auf weitere Beiträge
aus seiner Feder.
Viele Ostpreußen hat es nach ihrer
Vertreibung nach Norddeutschland
verschlagen. In Bremerhaven sind z.B.
zahlreiche ehemalige Bewohner aus
den Dörfern am Kurischen Haff gelandet,
weil sie z.T. hier schon Verwandte
wohnen hatten. Diese Ansammlung
von Landsleuten aus der Umgebung
des Kurischen Haffes hat dazu geführt,
daß in Bremerhaven bereits Heimattreffen
der Orte Schaaken/Schaaksvitte,
Stomberg/Neuvitte, Rossitten
und Sarkau stattgefunden haben. Die
Sarkauerz.B. trafen sich am 24./25.03.
d.J. schon zum achten Mal in Spaden,
dem Nachbarort von Bremerhaven.
Die Besucherzahl von 80 Personen ist
für den 1939 etwas mehr als 700
Einwohner zählenden Ort ein sehr
gutes Ergebnis. Die Besucherzahl beim
ersten Treffen lag sogar über 200. Am
Sarkauer Treffen nehmen meine Frau
und ich natürlich teil, weil ich dort
Verwandte wohnen hatte. So haben
wir auch in diesem Jahr wiederum
schöne Stunden mit Schabbern und
dem Austausch alter Erinnerungen erlebt.
Sarkauer und Cranzer hatten
wegen ihrer Nähe und über den in beiden
Gemeinden tätigen Pastor Lic.
Leege schon immer viele Berührungspunkte.
Am 21.04.d.J. trafen sich wiederum
die Schaakener und Schaaksvitter
in Bremerhaven.
In der Frage eines Nachfolgers für
die Aufgaben des Ortsvertreters für die
Cranzer Heimatgemeinschaft gibt es
einen kleinen Lichtblick. Im März d.J.
hatten wir netten Besuch. Herbert
Regenbrecht und Frau Irene waren unserer
Einladung gefolgt. Herbert sollte
sich einen Überblick über den Umfang
einer ehrenamtlichen Tätigkeit als
Ortsvertreter verschaffen, weil ich
mich schon lange darum bemühe, ihn
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als meinen Nachfolger zu gewinnen. Er
schreckt vor der Übernahme dieser
Aufgabe leider immer noch zurück.
Nach seiner Auffassung fehlen ihm
aufgrund seines „jugendlichen Alters“
von 66 Jahren ausreichende Kenntnisse
über seinen Heimatort Cranz und
dessen Menschen. Ähnliche Gedanken
hegte ich vor 24 Jahren, die sich
aber mit der Übernahme der Arbeit
für unsere Landsleute zerschlugen.
Nachdem sich Herbert mit den anläßlich
seines Besuches von mir übergebenen
Unterlagen vertraut gemacht
hatte, bot er nachstehend genannten
Kompromiß an: „Ich bin bereit, meinen
Cranzer Landsmann zu unterstützen.“
Das heißt: Ansprechpartner bleibe
zunächst ich. Herbert wird die laufende
Kartei der Cranzer führen und
von mir über alle Aktivitäten unterrichtet.
Damit ist die reibungslose Einarbeitung
in die Aufgaben des Ortsvertreters
gewährleistet. Beim Kreistreffen
am 15./16.September d.J. wird sich
das Ehepaar Regenbrecht vorstellen.
Hier einige persönliche Daten von
Herbert: Geboren am 03.07.1933 in
Königsberg, wohnhaft gewesen in
Cranz, Wikingerstraße 13, Besuch der
Cranzer Schule von 1940-1945, Vater
arbeitete als Fleischermeister bei
Groppler in der Damenbadstraße 3,
seine Eltern und Geschwister findet er
im Februar 1945 in Ascheberg/Holst.,
abgeschlossene Lehre als Einzelhandelskaufmann
in Hamburg, von 1957
bis 1986 Berufssoldat, nach der Pensionierung
mehrere Tätigkeiten bei
verschiedenen Firmen, 2 erwachsene
Töchter. 21