Liebe Fischhausener -
und Landsleute der Nachbargemeinden,
zum Kreistreffen in
Pinneberg am 14. und
15. September 2002
fanden sich dieses Mal
mit 36 Teilnehmern
weniger ehemalige Ein-3fiäri)l)au8pn
G
wohner unserer Heimatstadt
als erwartet ein. Von einigen
Landsleuten erhielt ich im Vorwege Absagen,
andere mussten krankheitsbedingt
dem Treffen fernbleiben. Allen Daheimgebliebenen
galten am Sonntag unsere
Gedanken und guten Wünsche.
Das Interesse der jetzigen Bewohner
unserer Heimatstadt an der Geschichte
der Stadt Fischhausen ist ungebrochen.
Um diesem Interesse Rechnung zu tragen,
wurde die seinerzeit gemachte Zusage
der Kreisgemeinschaft und der
Stadtgemeinschaft Fischhausen, sich an
den Druckkosten zu beteiligen (siehe
Heimatbrief IV/2001, S. 29) eingelöst,
woran wir uns als Stadtgemeinschaft mit
250 Euro beteiligten. Eine spontane
Sammlung am Sonntag, den 15. September
ergab 90 Euro, aus Spenden im Zusammenhang
mit dem Treffen in Leipzig
kamen weitere 95 Euro zusammen. Zu
dem fehlenden Betrag bis 250 Euro kommen
die Kosten für 400 Karten mit der
Silhouette des Schlosses Fischhausen (für
Geburtstagsglückwünsche) in Höhe von
32 Euro sowie die Portokosten für die
Versendung der Glückwünsche, die mittlerweile
stark eingeschränkt werden mussten,
hinzu. Wer sich mit 5 oder 10 Euro an
den entstandenen und noch entstehenden
Kosten beteiligen möchte, wird hiermit
dazu aufgefordert. Für das „Wie?“ hoffe
ich einen Weg zu finden, welcher die
Zustimmung aller erhalten möge.
Ich möchte heute erneut darum bitten,
etwas zur Geschichtsschreibung unserer
Heimatstadt aus den Jahren 1905 - 1945
beizutragen. Auch kleine persönliche Erlebnisse,
die dann als Exkurs oder Anekdote
(ohne Namensnennung) in der Geschichte
der Stadt ihren Niederschlag finden,
könnten helfen, der Nachwelt sowie
unseren Kindern und Enkelkindern
etwas Erinnernswertes zu hinterlassen.
Meine zweimalige Aufforderung im Heimatbrief
sowie etwa 40 persönliche Schreiben
mit der Bitte, einen kleinen Beitrag
zu leisten, haben bisher nur vier Antworten
ergeben. Das ist zu wenig, zumal ich
selbst (Jahrgang 1930) nur aus den Kriegsjahren
etwas beisteuern kann. Ich hoffe,
dass meine nochmalige Bitte mehr Gehör
als bislang erfährt und ich im Januar
nächsten Jahres - mit einem Jahr Verspätung
- mit der Zusammenstellung der
Berichte beginnen kann.
Mit der letzten Aussage wird wieder
bewusst, wie schnell das Jahr 2002 vergangen
ist. Es wird wieder Zeit, an den
Jahreswechsel zu denken.
Ich wünsche allen Landsleuten ein schönes
Weihnachtsfest und ein glückliches
und gesundes Jahr 2003, darin eingeschlossen
die besten Genesungswünsche
für alle Kranken und ein Ja zum Leben
für alle Traurigen.
Mit heimatlichen Grüßen verbleibe ich
Ihr/Euer Stadtvertreter
Gert Utschakowski
Graf-Stolberg-Straße 41
24576 Bad Bramstedt
Tel.: 04192 - 69 33
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Liebe Heimatfreunde aus Fischhausen
Im
letzten Heimatbrief - Herbst 2002 -
fragte ich an, ob es einige Landsleute
gibt, die Interesse an einem Ortstreffen
in Kaiserslautern hätten. Zu meiner Freude
kamen einige positive Anfragen. Nun
müssen wir uns nur noch entscheiden,
welcher Termin am günstigsten ist. Mein
Vorschlag ist Samstag / Sonntag, den
3. - 4. Mai 2003 und zwar im Hotel /
Gasthof Fröhlich, in einer schönen
Umgebung, Tel.: 0631 - 357 160.
Terminänderung Vorbehalten.
Genauere Angaben werden noch im
nächsten Heimatbrief, Folge 157 (Frühjahr
2003), bekannt gegeben.
und Umgebung
Wegen Unterkunft bitte sich rechtzeitig
an folgende Adresse wenden:
Tourist Information im Rathaus,
Willy-Brandt-Platz 1,67653 Kaiserslautern,
Tel.: 0631 - 365 23 16, Fax: 0631
- 365 27 23. Oder an meine Adresse.
Es grüßt in heimatlicher Verbundenheit
die Fischhausener Marjell
Renate Müller-Schulz geb. Schulz
Rousseaustr. 9
67663 Kaiserslautern
Tel.: (0631) 22737
Neues aus Fuchsberg
Gerhard
Witt, Fuchsberg-Dichten
walde, besuchte im August d.J. das
nördliche Ostpreußen und suchte u.a.
auch Fuchsberg auf. Im dahinsiechenden
Ort gibt es eine weitere Lücke. Das Wohnhaus
Schartner existiert nicht mehr. Das
Wohnhaus Wiechmann, ehemalige Poststelle,
ist halbiert und dürfte den kommenden
Winter kaum überstehen. Allgemein
schreitet der Verfall fort. Lediglich
die Anwesen Färber-Diester, jetzt im
Besitz des Deutsch-Russen Stöcklein,
wirken einigermaßen gepflegt. Über die
Erlebnisse des G. Witt, der 1946 durch
den Tod seiner Mutter in Fuchsberg Vollwaise
mit 12 Jahren wurde, berichte ich
demnächst in einer Broschüre.
In der Hoffnung, möglichst viele
Fuchsberger in Gohfeld (s. S. 83, Veranstaltungen)
begrüßen zu können, wünsche
ich Euch eine frohe Weihnacht und
ein gutes, neues Jahr bei zufriedenstellender
Gesundheit.
Mit herzlichen Grüßen
Euer
Klaus Wulff
Kühner Straße 20 a
32602 Vlotho - 2
Tel.: 05228 - 71 83 21