standen und am Sonntagmorgen standen
sie in aller Frische an unserem Tisch.
Auch Herr Schöttke mit Frau aus Thüringen
war angereist. Meine Bekannten
kamen erstmals aus dem Osnabrücker
Raum, die zwei Lustigen, Erika und
Edith, sie haben auch was vorgeführt.
Deutlich ist zu erkennen, dass es sich
schon gewaltig lichtet in unseren Ortschaften,
alle werden wir älter, die Reise
wird beschwerlicher und einige sind
bereits verstorben. Darum müssen wir
Heimatbewussten, wenn wir’s altersmäßig
noch packen können, unserem Heimattreffen
in Pinneberg treu bleiben. Die
Spende dürfen wir ebenfalls nicht vergessen!
ln diesem Sinne möchte ich meinen
Heimatfreunden und Bekannten besinnliche
Weihnachten und ein gesegnetes
gesundes neues Jahr wünschen!
Herzlich grüßend
Eure
Hedwig Biomeyer
Niederbecksener Str. 20
32547 Bad Oeynhausen
Die Peyser in Pinneberg Foio:priv.
48. Pillauer Heimattreffen in Eckernförde
Auch
in diesem Jahr waren rund 200
Pillauer aus ganz Deutschland, ja
sogar aus Amerika und Australien, wieder
zum Treffen nach Eckernforde gekommen.
Das abwechselungsreiche Programm
begann am Sonnabend zunächst mit einer
Vörstandssitzung. Anschließend folgte
dann die Tagung mit den GemeinschaftsVertretern
im Rathaus, an der auch wieder
eine große Zahl Pillauer als Zuhörer teilnahmen.
So unter anderem auch die Familie
Tschumatschenko aus Baltijsk, die
privat nach Eckernförde gekommen war.
Der Vorsitzende, Herr Dr. Wöbke, eröffnete
die Sitzung, hieß die Pillauer
sowie unseren Gast, den Vorsitzendender
Kreisgemeinschaft Fischhausen, Flerm
34
Unsere beiden neuen Ehrenmitglieder der Heimatgemeinschaft
Seestadt Pillau e.V. Von links:
Frau Jutta Joseph, geb. Lukait und Frau Charlotte
Sakowski geb. Skierlo Fotoipriv.
Louis-Ferdinand Schwarz, herzlich
willkommen und gedachte der verstorbenen
Heimatfreunde.
Ausführlich erläuterte Herr Dr.
Wöbke dann den Jahresbericht des
Vorstandes. Schwerpunktmäßig seien
hierbei die Themen genannt:
Hans-Parlow-Vortragsreihe, Situation
unserer Heimatstube und ihrer
eventuellen Verlagerung nach Pinneberg,
sowie Veröffentlichungen in
der Eckernförder Zeitung über unseren
Kurfürsten während des Polackenkrieges.
Ein besonderer Dank galt dann
den ehrenamtlichen und amtlichen
Mitarbeiter/-innen, die letztlich dazu
beigetragen haben, dass unsere Heimatgemeinschaft
ihr Treffen in gewohnter
Weise durchführen konnte. Nach Vorlage
des Kassenberichts durch Herrn Görke,
erfolgte die Entlastung des Vorstandes.
ln seinem Grußwort bekannte sich
Herr Louis-Ferdinand Schwarz zu einer
noch besseren Zusammenarbeit mit der
Heimatgemeinschaft und zeigte Wege zu
einem zukünftigen gemeinsamen Samlandmuseum.
Er sagte zu, dass durch die
Verlagerung der Heimatstube nach Pinneberg
uns keine Kosten entstehen würden.
Daraufhin stimmte die Vertreterversammlung
mit Mehrheit zu.
Besonders hingewiesen wurde noch auf
die bei diesem Treffen anstehende Wahl
der Gemeinschaftsvertreter sowie auf das
700-jährige Bestehen unserer Patenstadt
Eckernförde. Im Festumzug, am 25.
August 2002, wird die Heimatgemeinschaft
auf einem Trailer ein Fischerboot
mit dem Pillauer Wappen mitfuhren.
Des Weiteren wird, im Rahmen der
Hans-Parlow-Vortragsreihe, der nächste
Vortrag am 08. März 2003 um 17:00 Uhr
im Eckernförder Stadthallenrestaurant
stattfmden. Thema: „Der Große Kurfürst
in Schleswig-Holstein“.
Am Abend begrüßte unser Vorsitzende,
Herr Dr. Wöbke, die Pillauer in der
Stadthalle und eröffnete gleichzeitig die
in diesem Jahr erforderliche Gemeinschaftsvertreterwahl.
Im gefüllten Saal
sah man an den Tischen überall fröhliche
Gesichter bei angeregter Unterhaltung.
Der Abend verging schnell.
Am Sonntagmorgen ging es zunächst
in die Borbyer Kirche zum Gottesdienst,
den wieder Pastor i.R. Emst Petscheleit
hielt. Die Kirche war bis auf den letzten
Platz gefüllt und die vorgesehenen Kirchenlieder
wurden - diesmal ohne Orgelbegleitung
- kräftig gesungen. Nach der
Predigt traf man sich zum gemeinsamen
Abendmahl.
Bei der anschließenden Feierstunde am
Kurfürstendenkmal begrüßte Herr Dr.
Wöbke die anwesenden Ehrengäste, Bürgermeisterin
von Eckemförde, Frau Susanne
Jeske-Paasch (sie erklärte in ihrem
Grußwort: Nachdem ich in Baltijsk war, 35