Full text : Unser Schönes Samland

uns schicken.
- Das Gespräch mit dem Vorstand suchen
 und führen. Zum nächsten gemeinsamen
 Gespräch lade ich ein:
am Sonnabend, 14.9.02, 11.00 Uhr
im VFL-Heim in Pinneberg
- Die Arbeit des Vorstandes und der Geschäftsstelle
 kritisch begleiten, d.h. sagen,
 was besser gemacht werden könnte,
 sagen, was gut ist und so weiter gemacht
 werden sollte.

VI. Allgemeines
Noch einmal sage ich allen verantwortlichen
 Politikern aus der Region Pinneberg
 auch auf diesem Wege Dank für die
bislang ohne Unterbrechung geleistete
Unterstützung und Hilfe. Dieser Dank
geht an sehr viele Damen und Herren aus
Politik und Verwaltung des Kreises Pinneberg
 sowie auch der Stadt Pinneberg.
Bleiben Sie uns bitte weiterhin so gewogen.


Sehr herzlich danke ich auch und ganz
besonders den vielen Samländern, die
unsere Arbeit auf vielfältige Art unterstützend
 begleiten.

Danke für
- die Spenden, die Sie überweisen und
die für die Aufrechterhaltung der gesamten
 Kreisgemeinschaft unbedingt
erforderlich und lebensnotwendig sind.
- die Beiträge, die Sie uns einsenden
und die für die Lebendigkeit und Vielseitigkeit
 des Heimatbriefes bestimmend
 sind.
- Ihre anhaltende Treue, die Sie uns gegenüber
 - z.B. durch Ihre Teilnahme
an den Kreistreffen - zum Ausdruck
bringen.
- Ihre Redlichkeit, mit der Sie ostpreußisches
 Gedankengut im Freundesund
 Bekanntenkreis vertreten.
- Ihre Bereitschaft immer wieder ins
Samland zu fahren, um dort im besten
Sinne des Wortes Völkerverständigung
mit den dort lebenden Russen zu praktizieren.


Nun hoffe ich auf ein gesundes Wiedersehen
 in Leipzig und Pinneberg und bin
mit heimatlichen Grüßen

Ihr Louis-Ferdinand Schwarz
- Vorsitzender -

Heimatkreisgemeinschaft Königsberg/Land

ln eigener Sache:
Der Geschäftsführer unserer Heimatkreisgemeinschaft
 Siegfried Brandes
schied am 1.3.2002 aus gesundheitlichen
Gründen aus seiner jahrzehntelangen
Tätigkeit. Es hat sich um unsere Heimatkreisgemeinschaft
 verdient gemacht! Wir
danken Siegfried Brandes.
Die von ihm wahrgenommene umfangreiche
 Arbeit teilt sich künftig kommissarisch

 wie folgt:
1.Kassenführung und Heimatstube:
Karl Mückenberger, Neißestraße 13,
32425 Minden, Tel. 0571/46297
(früher Stangau)

2.Ostpreußenblatt und Samlandbrief:
Klaus Wulff, Kulmer Straße 20a,
32602 Vlotho, Tel. 05228/7183
(früher Fuchsberg)

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Die finanzielle Lage verpflichtet uns zu
größter Sparsamkeit.
Bei allen schriftlichen Anfragen bitten
wir daher, Briefporto für die Beantwortung
 beizufügen.

Die Anschrift der Heimatkreisgemeinschaft
 ändert sich ab sofort:
Tonhallenstraße 5, 32423 Minden.

Klaus Wulff
und Helmut Borkowski

Sie war uns ein Stückchen Heimat!

Als

ich am 22. März des Jahres am
Fernseher saß und die Trauerfeier
für Frau Marion Gräfin Dönhoff miterlebte,
 war ich mit meinen Gedanken auch
in Friedrichstein. Zurückversetzt in meine
 Jugendzeit.
Wir Friedrichsteiner verlebten unsere
Jugend in einem kleinen, idyllischen
Dörfchen, in dem das Schloss der Grafen
 Dönhoff der Mittelpunkt war.
Frau Marion Gräfin Dönhoff war uns
allen bekannt. Wir sagten, wenn wir von
ihr sprachen: „Die Komtess“. Alte Friedrichsteiner
 Gutsangehörige sagten: „Unsere
 Komtess“. Wenn sie sich in ihren
Semesterferien in Friedrichstein aufhielt,
sah man sie öfter auf einem gut gepflegten
 Trakehner reiten. Oft mit neidischen
Blicken von den Jungen verfolgt. Zur
Freude der Kinder nahm sie in ihrem
Sportauto Schulkinder von Löwenhagen
nach Friedrichstein mit, wenn es sich so
ergab.
Wenn man ihr begegnete, empfand
man ihre Freundlichkeit. Von dem Personal

 im Schloss wurde sie sehr verehrt.
Ihr Gerechtigkeitssinn und ihre Fürsorge
 waren wohltuend.
Nun ist Frau Marion Gräfin Dönhoff
mit 92 Jahren gestorben. Welch ein langes,
 arbeitsreiches und erfolgreiches Leben
 hatte sie! Sie war klug, tolerant und
unbestechlich. Viele bedeutende Männer
in Deutschland und im Ausland erkannten
 in Frau Gräfin Dönhoff alle preußischen
 Tugenden. War sie die letzte große
 Preußin?
Wir Friedrichsteiner verfolgten ihr Leben
 in Zeitungen und im Fernsehen. So
als gehörten wir ein wenig zusammen.
An dem Tage der Trauerfeier hat sich
bei mir Wehmut eingeschlichen.

Sie war uns ein Stückchen Heimat,
möge Frau Marion Gräfin Dönhoff in
Frieden ruhen.

Gisela Andersch-Knorr
Imigstr. 19
44339 Dortmund

Redaktionsschluss für Folge 155

ist der 10. Juli 2002