Museums in Cranz
- die Dolmetscherin Ljubow Mostakowa
mit Ehemann.
Besonders herzlich wurden die beiden
Chöre begrüßt, der russische Chor aus
Königsberg unter der Leitung von
Tamara Maximowa und der deutsche
Chor aus Dissen/Bielefeld unter der
Leitung von Lriedhelm Beckmann.
Einige Samländer, die aus dem
Ausland angereist waren, wurden von
mir besonders begrüßt:
- Hildegard Anna Wade, geb. Mischke
aus Rossitten, aus den USA angereist.
- Karl-Heinz Decker aus Elchdorf,aus
Wales angereist
- Eva Janenge, geb. Kinnigkeit aus
Medenau, aus Stockholm angereist.
Ebenso herzlich begrüßt habe ich den
Vorsitzenden der Kreisgemeinschaft
Königsberg-Land, Herrn Helmut Borkowski.
Die Feierstunde wurde musikalisch
umrahmt von den beiden Chören aus
Königsberg und Dissen/Bielefeld,
indem die drei Lieder, Schleswig-Holstein-Lied,
Ostpreußenlied und
Deutschlandlied gemeinsam - auch
von den Russen in deutsch - gesungen
wurden.
Die gesamte Veranstaltung wurde
geprägt von mehreren Grußworten
und Reden, die im Kern alle den friedenstiftenden
und versöhnenden Gedanken
zwischen Russen und Deutschen
hervorgehoben und zum Ausdruck
gebracht haben.
Nach meiner Begrüßung und einem
kurzen Rückblick der vergangenen 50
Jahre, sowie einigen Kernaussagen
über unsere Aufgaben in der Zukunft
haben nachfolgend aufgeführte Persönlichkeiten
zu uns gesprochen:
- die Vizepräsidentin des Kieler Landtages,
Frau Dr. Gabriele Kötschau
- der Kreispräsident Dietrich Anders,
der gleichzeitig Schirmherr der gesamten
Veranstaltung war
- Frau Glafira Grigorenko, Bürgermeisterin
von Fischhausen,
- Pater Igor Jourchenko aus Rauschen
- Ljudmila Poponnikowa, die vor
kurzem einen Kulturpreis erhalten
hat, den Präsident Putin persönlich
unterschrieben hat.
- Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Bloech, der
die Festrede über mögliche Perspektiven
des Samlandes hielt. Großer
Beifall dankte ihm für seine verständliche
und zukunftsweisende
Rede.
Die verbale Ehrung unsere Toten
nahm der stellvertretende Vorsitzende
Wolfgang Sopha vor. Danach blies ein
Trompeter das II Silenzio. Es war insgesamt
eine von allen Teilnehmern als
sehr gelungen und würdig empfundene
Feierstunde.
8.Den Abschluss der Veranstaltungen
bildete die Vogelwarte Rossitten, die
vor 100 Jahren von Prof. Johannes
Thienemann in Rossitten gegründet
worden ist. Dr. Christian Hinkelmann,wissenschaftlicher
Mitarbeiter
des ostpreußischen Landesmuseums
in Lüneburg, hat sehr anschaulich
mit Worten und Dias die Vogelwarte
vorgestellt und uns Hintergrundwissen
vermittelt. Für diesen wirklich
guten und sachlichen sowie
interessanten Vortrag ein herzliches
Dankeschön an Herrn Dr. Hinkelmann.
9.Vielen Organisationen und Einzelpersonen
haben wir von Herzen zu
danken. Die sehr erfolgreichen und
gelungenen Tage in Pinneberg waren
eben nur möglich, weil viele mitgemacht
haben. Allen sei deshalb von
dieser Stelle aus noch einmal herzlich
gedankt. Insbesondere danke ich abschließend
- den Repräsentanten von Landkreis
und Stadt Pinneberg, sowie den sehr
freundlichen und unbürokratisch
handelnden Mitarbeitern vom Dezernenten
bis zum Hausmeister.
- der Kreissparkasse und Volksbank
Pinneberg, sowie weiteren Verbänden.
- Der Presse, die manchmal zu sachlich
und zu wenig emotional berichtet hat.
- den rund 1000 Besuchern unserer
Jubiläums- und Kulturtage, die teilweise
von sehr weit angereist waren.
Danke!
C. Mit guter und nachhaltiger Unterstützung
der regionalen Politiker sind
wir auf gutem Wege in Pinneberg ein
Kuratorium für die Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. zu gründen.
Wir wollen damit erreichen, dass die
Öffentlichkeit, die Verwaltung, Politik
und die Wirtschaft in der Region
Pinneberg noch stärker die Arbeit der
Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.
ideell und materiell fördert und unterstützt.
D. Für das Jahr 2002 planen wir zwei
zentrale Kreistreffen:
- Am 22723. Juni in Leipzig im
Rahmen des zentralen Deutschlandtreffens
aller Ostpreußen. Hauptredner
wird dann Ministerpräsident
Edmund Stoiber sein.
- Vom 14. - 15. September unser traditionelles
Hauptkreistreffen in
Pinneberg.
Bitte beide Termine vormerken !
E. Die sehr erfolgreichen Veranstaltungen
in Pinneberg dürfen uns
nicht dazu verleiten, uns auszuruhen.
Wir haben sehr viel zu tun!
- Das Museum muss ganz neu strukturiert
und eingerichtet werden.
- Die Geschäftsstelle muss rationell
organisiert und ansprechbar für alle
Samländer und weiteren Besuchern
bleiben.
- Der Heimatbrief muss unverändert
unser Bindeglied bleiben und deshalb
auch weiter regelmäßig erscheinen.
Unterstützen Sie bitte die
neue Schriftleiterin des Heimatbriefes,
Frau Monika Ziegler nach
besten Kräften. Sie bleiben alle aufgefordert,
auch weiterhin durch Ihre
Texte, durch Ihren Beitrag den Heimatbrief
mitzugestalten.
- Der Kontakt zu den Russen im Samland
muss stetig ausgebaut und verbessert
werden. Dazu gibt es sehr
viele Möglichkeiten. Wir sollten sie
nutzen!
- Kreistreffen und Ortstreffen müssen
auch künftig selbstverständlich sein.
Wir brauchen Hilfen auf allen
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