Ortstreffen der Stangauer in Minden
Schon
kurz nach der Eröffnung unseres
Heimatmuseums im Preußen-Museum
in Minden entstand unter den
Stangauem die Anregung, das Ortstreffen
2006 nach Minden zu legen. Als angenehmen
Termin hatten alle Teilnehmer
das letzte Wochenende im Mai bestätigt.
Schließlich war man auch geneigt und
interessiert, die Örtlichkeiten der jährlichen
Treffen zu wechseln. Dazu ist
Minden verkehrstechnisch günstig an der
BAB 2 und an der Hauptstrecke Berlin-Köln
gelegen, fast alle ICE-Züge halten
hier.
Aufgrund des geplanten umfangreichen
Programms für Montag, den 29. Mai
war die Anreise bereits auf den frühen
Sonntagnachmittag gelegt. So ergab sich
genügend Zeit zur ausführlichen Besichtigung
unseres Museums am Montagvormittag.
Das Interesse unserer Landsleute
war lebhaft und bedurfte der Beantwortung
zahlreicher Fragen durch die Führung.
Die günstig geschnittenen Räume
beeindruckten die Besucher. Eine großzügige
Sammelspende beendete den Besuch
und kann als Bestätigung der landsmannschaftlichen
Arbeit unserer Heimatkreisgemeinschaft
gewertet werden.
Der frühe Nachmittag wurde zur Besieh
tigung der Defensionskaseme von 1829
genutzt, in der sich das Preußen-Museum
befindet. Durch glückliche Umstände
wurde der kleinen Gruppe fachkundige
Führung zuteil. Im Gegensatz zu
unserem Heimatmuseum liegen beim
Preußen-Museum die Schwerpunkte der
Darstellung nicht bei Fotos, sondern bei
gegenständlichen Exponaten, die überwiegend
aus der Zeit stammen.
Bis in die Details gehende Erklärungen
zur preußischen militärischen Ausbildung
und Erziehung gaben den Besuchern
den entsprechenden Einblick in
die Geschichte.
Ein Spaziergang an der Weserpromenade
zwischen Hänge- und Bogenbrücke
sowie die Besichtigung der neuen Überführung
des Mittellandkanales über die
Weser rundeten das Tagesprogramm ab.
Unvergessen bleibt auch die Kaffeepause
mit Blick auf die Weser.
Ein Termin für das Treffen im nächsten
Jahr wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Carl Mückenberger
Neißestraße 13
32425 Minden
Liebe Pobether Kirchspiel-Bewohner,
liebe Drebnauer, Nautzauer und Schlakalker!
Russische
Mentalität“ nennen es meine
dortigen Freunde, wenn Termine
verlegt werden.
So war ich vom 01. bis 06.07. in der
Heimat und habe doch nicht das geschafft,
was ich mir alles vorgenommen
hatte. Die archäologischen Grabungen
sollen an dem Kirchenfundament beginnen,
nachdem diese in Jaugehnen abgeschlossen
worden sind.
Die Straße nach Pobethen/Rauschen
wurde neu asphaltiert, alles wirkte in der
warmen Ferienzeit wie verschlafen. Die
Straße nach Neukuhren ist nach den
Reparaturarbeiten wieder frei befahrbar.
Die Schule und Verwaltung planen für
den August 2008 eine 750-Jahr-Feier
Pobethen/Romanowo. Da wäre eine Abstimmung
mit Rauschen wichtig, da der
Kurort dann ebenfalls so lange besteht.
Das Schloss Grünhoff verfällt weiter und
wirkt wie „entkernt“, eine Restaurierung
wünschen sich meine Freunde sehr.
Cranz: Bei 32 Grad im Schatten war
der Strand bereits voll und mit den Zügen
kamen weitere Gäste. Mit Klaus
Lunau und Ehefrau sprachen wir über
unsere guten Verbindungen zu allen dortigen
Verwaltungsebenen; Übermut darf
allerdings nicht aufkommen, da eine
Visa-/Einreise-Verweigerung dann folgen
kann, wie es mehrfach bekannt wurde.
Da ich gerade die Cranzer Bewohnerliste
mit über fünftausend Ehemaligen
registriere, galt mein Interesse auch hier
den Straßenzügen und dem alten Baubestand.
Am nächsten Tag folgte Pillau, für mich
der erste Besuch dort. Der Verwaltungs-Liebe
Pobethener Heimatfreunde, das 3.
Pobethener Kirchspieltreffen liegt nun
hinter uns. Der Termin lag dieses Mal
etwas ungünstig, denn unser Wochenende
fiel auf das Pfingstfest.
Trotz alledem konnten wir auch wieder
Gäste begrüßen, die zum ersten Mal unter
uns waren und auch eine längere
Anreise nicht gescheut haben. Im Mittelpunkt
standen natürlich die anregenden
Gespräche untereinander, das
Schwelgen in der Erinnerung an die
Schul- und Jugendzeit zu Hause.
Dank moderner Technik konnten wir
Filme und Bilder über Pobethen und
seine Bewohner auf Großleinwand zeigen
und so mancher erkannte sich auf
chef stellte uns eine Dolmetscherin zur
Seite und wir waren an allen markanten
Stellen, auch am Ende der Großen Stielestraße,
wo sich das deutsche Ausländer-Gefangenenlager
befand. Eine bescheidene
Gedenkstätte erinnert daran. Die
Kinder und Jugendlichen fragten
besonders nach dem Leben und den Bewohnern
vor 1945. Da konnten wir vier
„Einheimischen“ ihnen viel berichten.
Liebe Pobether, von Cranz, Rauschen,
Fischhausen und Pillau muss ich noch
alle Ehemaligen in den PC eingeben; jede
Nachfrage kann dann beantwortet werden
- jeden Hinweis auf ehemalige Bewohner
notiere ich und so werde ich
weiter fleißig ermitteln und forschen.
Auf Wiedersehen beim Treffen in Pinneberg
und im Oktober in Neubrandenburg.
Ihr/Euer
Pobethen-Dietmar Wrage
Am Steinkreuz 7
22941 Bargteheide
Schulbildern wieder. Zur Erläuterung
der Bilder stand uns Kurt Schlicht wieder
hilfreich zur Seite. Bei ihm möchten wir
uns ganz besonders dafür bedanken, dass
er uns sein vielfältiges und umfangreiches
Wissen immer wieder zur Verfügung
stellt.
Auf allgemeinem Wunsch hin werden
wir uns im nächsten Jahr am ersten Juniwochenende
wieder hier in Altenburg
zusammen finden. Bitte beachtet hierzu
die Veröffentlichung im Heimatbrief und
haltet Euch den 2. Juni 2007 für unser
Treffen frei.
Eure Heidrun Meller
Hinter der Waage la
04600 Altenburg
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