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te Abschnitt Königsberg
- Marienhof
in Betrieb gehen.
Der Streckenteil
bis Warnicken
erfolgte
im Januar 1901.
Liebe Neukuhrener,
Sie sehen
also, unsere beliebte
Samlandbahn hat eine
alte und lange Geschichte. Erfreulich,
dass die Samlandbahn
den 2. Weltkrieg überlebt
hat und heute wieder
Königsberg und Neukuhren
verbindet. Von vielen Landsleuten weiß
ich, dass sie bei Besuchen in Rauschen
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und Neukuhren mit Vergnügen von dieser
Verkehrsmöglichkeit Gebrauch gemacht
haben.
Ich hoffe, mit diesem Ausflug in die
Vergangenheit Erinnerungen und ein wenig
Neugierde auf das heutige
Königsberg und vor allem
Neukuhren geweckt zu haben.
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oder umgekehrt
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Mit heimatlichen Grüßen
Ihr Ortsvertreter
Dieter Weiß
Breite Lieth 6
27442 Gnarrenburg-Brillit
Tel. und Fax: 04763/7275
Email: dud-weiss@web.de
— 27. Bernsteinanhänger-Treffen in Köln
Eise befreit wairen
Strom und Bä
/^W'che, der Winter hatte
endlich seinen Hermelinmantel
abgelegt. Durch des
Frühlings holden, belebenden
Blick standen die Zeichen
nicht schlecht für die
Fahrt nach Köln, an den
schon fast historischen Standpunkt
aus dem letzten Jahrhundert.
Durch die Pforte hindurch
- besetzt mit Hannelore Nachbildung des
Krause (Domsol) und Gisela ¡n Palmnicken
Zigann - betraten wir den
großen Saal, der uns mit Vertrautheit und
in einladender Atmosphäre empfing. Die
Tische festlich geschmückt mit farbenfrohen
Blumen, Liebesgrüße
der erwachten Natur,
mit bestaunenswerten Kerzenleuchtem,
Licht, das die
Seele streichelt, und je einer
hervorragenden Nachbildung
unseres Wasserturms -
gefertigt von Siegfried Zigann.
Es blieben uns im Höchstfall
48 Stunden Zeit für diesen
Besuch in der „Werkstatt“
der großen Gefühle.
Wasserturms Das Vergnügen, auch am
Foto: Priv. Unerwarteten, war ganz auf
unserer Seite.
Wie auch sonst in den letzten Jahren
begrüßte uns Siegfried Zigann und konnte
55 Teilnehmer melden, auch für diese
36
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Die Schlafwandlerin schleppt den auserkorenen Liebhaber ab
Erbarmung! Foto: priv.
geringe Anzahl waren wir noch
dankbar. Besonders beglückwünscht
wurde die fast 90-jährige
Frau Bäcker Polleit sowie
Lisa Rockel (Schmakeit) mit
fast 86 Jahren. Beide in ausgezeichneter
Verfassung. Ein ganz
neues Gesicht war in unserer
Mitte; der Neffe von Schuster
Robert Ebel aus Palmnicken,
der sich an viele Namen und Gebäude
gut erinnern kann, hatte
er doch als gebürtiger Königsberger
immer seine Sommerferien
in Palmnicken verbracht,
seinem Kinderparadies. Auch
besuchten uns zwei Damen aus
Heinrichswalde in der Elchniederung,
und Eva Pultke hatte ihre
fröhliche Tochter Gaby mitgebracht, die
in Österreich lebt. Von den Nichterschienenen
habe ich Grüße bestellt, habe
also mein Versprechen gehalten.
Im Flur, vor dem Saal, waren auch
wieder die Tische mit Bemsteinschmuck
und ostpreußischer Literatur aufgebaut;
es gab viel zu bestaunen und zu lesen.
Auch der Tombola-Tisch fehlte nicht.
Siegfried Zigann vereinte die quirlige
Gesellschaft schließlich im Gedenken an
die Verstorbenen, dann im Gesang heimatlicher
Weisen und im Zuhören von
Gedichten und Geschichten, vorgetragen
von Eva Pultke, Edith Hillmann, Hanni
Wittke, Ruth Kecker und Annemarie
Düren, sie gehörte zu Werner Still. Nach
allen „Pflichtübungen“ spielte Hanni unermüdlich
auf ihrem Akkordeon flotte
Weisen bis Siegfried Zigann um Aufmerksamkeit
bat und die Losnummer für
die neue Bemsteinkönigin aufrief. Es
meldete sich ganz verschüchtert Erika
Pauleit, eine der Besucherinnen aus dem
„Ausland“, Heinrichswalde (Elchniederung);
sie wohnt jetzt in Köln. Geschmückt
und geehrt wurde auch sie wie
ihre Vorgängerinnen.
Im „Künstlereck“ bemerkten wir Geschäftigkeit,
hinter den Kulissen war Bewegung,
unsere Spannung wuchs. Zwei
Männer unterhielten sich angeregt, es war
von einer Schlafwandlerin die Rede, die
auf Beutezug sein sollte. Und schon erschien
im langen weißen Gewand eine
Gestalt, die tastend einen Gegenstand
ergriff und ihn in ihr Reich trug; das tat
sie sooft sie kam. Beim letzten Mal, die
Arme ausgebreitet, sehnsuchtsbang, mit
leisem Lächeln sich hemiederbeugend,
zog sie einen Liebhaber an sich und entführte
ihn. Händeringend schrie der um
Erbarmen.
Helga Gruber als Schlafwandlerin gelang
der Auftritt trotz ihrer derzeitigen
Behinderung beim Gehen, Walter Laukien
als Liebesbeute und auch Henry
Jocher hatten den ehrlichen Applaus verdient.
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