Full text : Unser Schönes Samland

nieder. Frau Jeske-Paasch
 ließ sich aber
davon nicht beirren.
Unter einem großen
Regenschirm hielt sie
ihre Rede, während
die meisten Zuhörer
inzwischen unter den
nah stehenden großen
Bäumen Zuflucht suchten
 oder anderweitig
Schutz vor dem gewaltigen
 Regenguss fanden.
 Sintflutartige Regenschauer
 hatten unsere
 schöne Gedenkfeier
 buchstäblich ins
Wasser fallen lassen.
Die Feierlichkeiten
der abgebrochenen
Veranstaltung wurden
dann im Stadthallenrestaurant
 fortgesetzt,
wo der Hamburger
Historiker, Herr Professor
 Eckhart Opitz,
seine Festrede hielt.
Herr Opitz, der seine
Doktorarbeit über den
Großen Kurfürsten geschrieben hat, beschrieb
 ausführlich die Planung des
Denkmals seit 1903, seine Aufstellung im
Jahre 1913 in Pillau bis zu seiner neuen
Einweihung und Aufstellung am 1. September
 1955 in Eckemförde.

Während des anschließenden gemütlichen
 Beisammenseins wurde an alle anwesenden
 Pillauer/innen ein Quiz mit
acht Fragen zu unserer Heimatstadt verteilt.
 Eine der Fragen lautete: Im Pillauer
Stadtgebiet gab es ein altes Dorf, das eingemeindet
 worden war. Sein Name lebte

in einem Straßennamen in
Pillau II (Verlängerung der
Langgasse) fort. Der Name
des Dorfes ist ...?
Die Antwort sollte jeder,
der diesen Bericht liest,
selbst herausfinden. Und
noch eine Frage zu Pillau I:
Wie hieß der Generaldirektor
 der Marine (seit 1681)
des Großen Kurfürsten, dessen
 Pläne und Unternehmen
Pillau eine kurze Blütezeit
(bis 1684) brachten? Der
Gesuchte war ein gebürtiger
 Niederländer und eine
Straße in Pillau I war nach
ihm benannt. Vor- und Nachnamen:
 8 Buchstaben für
den Vor- und 5 Buchstaben
für den Nachnamen. Auch
hier soll sich jeder selbst
bemühen.
Jeder, der die Fragen beim
Treffen richtig beantwortet
 hatte, nahm an einer Verlosung
 teil und erhielt ein
kleines Geschenk.

Der Saal im Stadthallenrestaurant war
an einer Seite mit über 50 Bildern aus
Pillau und der Geschichte der Heimatgemeinschaft
 geschmückt. Auf den Tischen
 standen Holzständer mit jeweils 16
alten und neuen Bildern unserer Heimatstadt.
 In einer kleinen Vitrine waren Erinnerungsstücke
 aus Pillau ausgestellt.
Frau Rosemarie Schmidt hatte sie aus
dem Bestand unserer ehemaligen Heimatstube
 aus Pinneberg mitgebracht.
Am Montag ging es wieder traditionell
drei Stunden mit einem Schiff auf See.
Bei dieser Fahrt war ein Ak-Qerhard

 Draasch alias der „Große Kurfürst
 machte eine gute Figur.

Die Pillauer beim gemütlichen Beisammensein im Stadthallenrestaurant.
 Foto: Petscheleit

kordeonspieler dabei, zu dessen
 Musik auch mitgesungen
wurde. Am Abend trafen wir
uns noch einmal zu einem gemütlichen
 Beisammensein im
Stadthallenrestaurant. Wieder
wurden gemeinsam Lieder
gesungen, lustige Vorträge
zum Besten gegeben und getanzt.
 Die lustigen Beiträge
kamen von Emst Petscheleit
und der nicht zu überbietenden
 Friedei Schaedler.
Zum Abschluss des Treffens
bildeten wir dann, wie immer,
 einen großen Kreis, sangen
 einige Lieder zur Nacht
und unser geliebtes Pillauer Lied. Wir ver-Frau

 Schädler sorgt für gute Stimmung und
Heiterkeit. Foto: Petscheleit

abschiedeten uns, und alle hoffen, sich
im nächsten Jahr wiederzusehen.

Übrigens, alle Bilder der Bilderausstellung
 und alle Tischständer fanden
Liebhaber und wurden mit nach Hause
genommen.

Hanna Hafener, geb. Kosemund
Schillerstraße 12 a
18119 Rostock
Tel.: 0381 -5105 644

Das nächste Heimattreffen findet vom

5. bis 7. August 2006
in Eckernförde statt.

Doch schon am Sonnabend, dem 11.
März 2006, treffen sich Pillauer und
Eckemforder um 17 Uhr im Stadthallenrestaurant
 Eckemförde zum sogenannten
 „Hans-Parlow-Vortrag“. Ihn wird
Herr Prof. Dr. Ernst Opgenoorth aus
Bonn halten. Thema: „Der Große Kurfürst,
 der Ostseeraum und Übersee 41