sammeln - Steinpilze, Pfifferlinge, Birken-
und Butterpilze und viele mehr. ...
Wer kennt sie noch?
In der Feme, z. T. sichtbar, viele Schlösser
und Herrensitze, die über das ganze
Samland verstreut sind. Es scheint, als
ob die Zeit stehen geblieben ist. Verträumte
Fischerorte aufgereiht auf der Nehrung.
Hügelige Landschaften, die die
Urzeit einst modellierte.
Diese Aspekte und Gedanken vermitteln
einem das herbstliche Flair. Keine
schlechte Zeit also, um die Sonnenstrahlen
noch einmal so richtig zu genießen.
Und wenn es in den Novembertagen noch
kälter wird, lassen wir gerne unsere Erinnerungen
schweifen und träumen von
der herrlich warmen und erlebnisreichen
Sommerzeit. - Und von Zuhause natürlich
... Ein altes Sprichwort lautet: „ So
lange man Träume hat, lebt man, wenn
man keine mehr hat, stirbt man.“
Anfang Mai hat mich die Nachricht erreicht,
dass unser lieber Heimatfreund
Horst Weiter nach tapfer ertragener
Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben
ist. Horst Weiter, der in Diewens
geboren wurde, kam in den 30er Jahren
in unsere Gemeinde, zunächst nach
Regehnen und dann nach Watzum und
hat nach Beendigung der Schulzeit 1943
eine Ausbildung auf dem Flugplatz in
Neukuhren als technischer Metallflugzeugbauer
absolviert. Nach Soldatenzeit
und Gefangenschaft wurde er seinerzeit
in Eutin, Schleswig-Holstein,
entlassen und ist zunächst im Norden
geblieben. Von dort ist er nach einiger
Zeit nach Niedersachsen gezogen, später,
ab etwa 1953 im Ruhrgebiet im
Metallgewerbe tätig gewesen und danach
von 1971 im Maingebiet. Etwa 1976 ist
er dann mit seiner inzwischen gegründe
ten Familie (3 Kinder) in Fürstenfeldbruck
ansässig geworden. Horst hat sich
in der Heimatarbeit stets stark engagiert.
Seit der Gründung der „Neukuhrener
Stifte“ hat er sich auch dort mit seinem
Wissen lobenswert eingebracht. Dafür
danken wir ihm über den Tod hinaus.
Im Weiteren haben wir den Tod unserer
Heimatfreundin Frieda Ehlig, geb.
Meller aus Watzum, die im Alter von 81
Jahren verstorben ist, zu beklagen (S.
Hbr. 166). Frieda Ehlig wurde in Groß
Drebnau geboren. Nach der Aufteilung
von Watzum 1927/28 haben ihre Eltern
eine 7,5 Hektar große Siedlung übernommen.
Nach den Kriegswirren und vielen
Entbehrungen während der Russenzeit
hat es sie 1948 in die ehemalige DDR
verschlagen. Dort hat sich nun ihr Lebenskreis
geschlossen. Innerhalb der
Heimatgemeinschaft werden wir den
beiden Verstorbenen ein ehrendes Andenken
bewahren. Den trauernden Angehörigen
gilt unser tiefes Mitgefühl.
Nur noch eine kurze Zeit trennt uns
von unserem Hauptkreistreffen am 17./
18. September in Pinneberg. Dazu möchte
ich Sie ganz herzlich um Ihre Teilnahme
bitten. Ich selbst hoffe, dass ich
auch diesmal wieder dabei sein kann.
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-
AlKirchspieltreffen
Schaaken und Umgebung
m 23. April 2005 fand in
Bremerhaven wieder ein Ortstreffen
Schaaken, Schaaksvitte und der umliegenden
Ortschaften, diesmal auch mit
Sarkau, statt. Erfreulicherweise waren zu
dem Treffen rund 140 Personen aus der
Bundesrepublik und der Schweiz angereist.
Die rege Teilnahme zeigte einmal
mehr, dass solche Treffen nach wie vor
gefragt sind und auch gerne besucht werden.
Es folgte die Begrüßung durch den
Schaaksvitter Herbert Laubstein und die
Sarkauerin Christel Kuhnigk.
Herbert Laubstein, der selbst bis August
1948 unter sowjetischer Zwangsherrschaft
mit seiner Mutter und seinen
Geschwistern in Ostpreußen hat leben
müssen, hielt anlässlich 60 Jahre Flucht
und Vertreibung eine eindrucksvolle und
ausgewogene Gedenkrede, die weder
Hass noch Rache kannte, sondern von
Versöhnung geprägt war. Er erinnerte
unter anderem an das unsagbare Leid,
welches insbesondere die Frauen und
Mädchen durch die Soldaten der Roten
Armee ertragen und danach ohne psychologische
Betreuung mit ihrem Schicksal
alleine fertig werden mussten. Auch
wurde an den Hungerwinter 1946/47 erinnert,
dem etwa 50 Prozent der in der
Heimat verbliebenen Deutschen zum
Opfer fielen.
Nach der Totenehrung und dem sich
anschließenden gemeinsamen Gebet, gingen
die Teilnehmer zum eigentlichen
Schabbern über. Beim Verabschieden
fragte sich doch der eine oder andere, ob
man sich im Hinblick auf das fortgeschrittene
Alter noch einmal beim Treffen
Wiedersehen wird!
Ein besonders herzliches Dankeschön
geht an Annegret Baltrusch und Karl-Heinz
Lunter, die durch ihre Arbeit zum
Gelingen des Treffens wesentlich beigetragen
haben.
Herbert Laubstein
Amselstraße 29
58285 Gevelsberg
Tel./Fax 02332/80577
20. Trömpau-Treffen in Soltau-Hötzingen
Machen Sie’s gut. Mit dem Wunsche
für eine gute Zeit bis dahin möchte ich
mich von Ihnen, meine lieben Regehner,
verabschieden und grüße Sie - wie immer
- in alter heimatlicher Verbundenheit sehr
herzlich,
Ihr Willy Fischer
Strumannstr. 4
48231 Warendorf
... das war eine würdige Jubiläumsfeier!
Nach den Vorbereitungen dazu von Erika
und Willi Schmidtke sowie Gerda und
Werner Sauerberg vom geschäftsführenden
Vorstand hatte Horst Siebert alles im
Griff!
Nach seinen liebevollen Dankesworten
an Familie Emmann und Mitarbeiter für
die alljährlich wiederkehrende sehr gute
Bewirtung in familiärer Atmosphäre
überreichte er ein „Bier-Seidel“ und einen
Blumenstrauß. Hans Krause las ein
Heimatgedicht und wir sangen das Ostpreußen-Lied
mit fünfter Strophe von
unserer Initiatorin, Frau Irene Eckert-Möbius,
geb. Overkamp: „ Trömpau -
unvergessen - unser Heimatort! Lebst in
unsern Herzen, heut’ und immerfort! “
Dann wurden wir zum Sekt eingeladen,
danke an die Chefin! Unsere Kaffeetafel
- 30 Personen — verschönerte
diesmal Herta Besch mit kostbaren Blumenbildern
auf Tischkarten zum 23.
Trömpau-T reffen.
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