Full text : Unser Schönes Samland

Jubiläumstreffen der Powunder

Das

diesjährige Treffen des Kirch
spiels Powunden am 23724. April
2005 stand im Zeichen des Patenschafts-Jubiläums
 der Kirchengemeinde
Hüffelsheim/Traisen bzw. Ortsgemeinde
- Kirchspiel Powunden. Schon für den
Nachmittag des 22. April hatte das Pfarrerehepaar
 Polke die bereits in Hüffelsheim
 anwesenden Powundener zur traditionellen
 Kaffeerunde in ihrem Haus
in Bad Münster am Stein geladen. Am
Abend traf sich der „harte Kern“ zum
mittlerweile zur Tradition gewordenen
gemeinsamen Abendbrot in Traisen. Die
offizielle Eröffnung des Treffens erfolgte
am 23. April, 15 Uhr in der Gaststätte
„Zur Sonne“ in Hüffelsheim, wo wir
durch Herrn Ortsbürgermeister Fiscus
herzlich begrüßt wurden.
Nach dem Gottesdienst und der anschließenden
 Kranzniederlegung zum
Gedenken an unsere Toten am Kriegerdenkmal
 fand in der nahezu voll besetz­Patenschafts-Jubiläum



20 Jahre

Evangelische Kirchengemeinde

Bad Münster am Stein/
Hüffelsheim/Traisen

&

Kirchspiel Powunden

15 Jahre

Ortsgemeinde
Hüffelsheim

&

ehemalige
Gemeinde
Powunden

Samstag, 23. April 2005
20:00 Uhr Gemeindehalle Hüffelsheim

ten Gemeindehalle Hüffelsheim - unter
den Anwesenden der ehemalige langjährige
 Ortsbürgermeister Herr Lips und die
aus Kleve angereiste Pastorin Frau Greven
- aus Anlass der 20-jährigen bzw. 15-jährigen
 Patenschaftsbeziehungen zwischen
 der jetzigen evangelischen Kirchengemeinde
 Bad Münster am Stein/
Hüffelsheim/Traisen sowie der Ortsgemeinde
 Hüffelsheim und dem Kirchspiel
 Powunden eine Jubiläumsveranstaltung
 statt.
Die Veranstaltung wurde eröffnet mit
einem musikalischen Beitrag des Kindergartens
 der Gemeinde Hüffelsheim (als
erstem von noch folgenden, mit großem
Applaus bedachten Höhepunkten des
Abends). Anschließend begrüßte Ortsbürgermeister
 Fiscus die aus Powunden
und Hüffelsheim Anwesenden.
Im weiteren Verlauf ging Pfarrer i. R.
Johannes Polke, der die Powundener nun
schon seit gut 20 Jahren begleitet, in seinem
 Grußwort ausführlich auf die Entwicklung
 der freundschaftlichen Beziehungen
 zwischen den Hüffelsheimern
und den Powundenem ein. Zuvor hatte
der Sprecher des Kirchspiels Powunden
in einem Grußwort an die Anwesenden
allen beteiligten Hüffelsheimern für ihren
 Einsatz bei der Vorbereitung und
Durchführung dieser Veranstaltung gedankt.
 Der weitere kulturelle Teil des
Abends wurde bestritten durch Darbietungen
 von Folklore- und Tanzgruppen
und durch den Chor der evangelischen
Kirche, der unter der bewährten Feitung
von Herrn Pfarrer Johannes Polke geistliche
 und weltliche Fieder zu Gehör
brachte. Die Veranstaltung endete mit
einem Schlusswort des Ortsbürgermeisters
 und dem Reisesegen. Diese gut
besuchte Veranstaltung mit ihrem ab­40



smusBamamm

wechslungsreichen und anspruchsvollen
Programm wird allen Teilnehmern noch
lange im Gedächtnis bleiben. Der Abend
hat gezeigt, dass die Patenschaftsbeziehungen
 noch immer wieder mit
Leben erfüllt werden. Dafür sei an dieser
 Stelle noch einmal allen Hüffelsheimer
 Freunden sehr herzlich gedankt.
Unser Dank gilt vor allem denen, die bei
diesem Programm mitgewirkt haben und
ganz besonders Herrn Ortsbürgermeister
Fiscus sowie Herrn Pfarrer Kölsch-Ricken,

 in deren Händen die Vorbereitung
 und Organisation des Jubiläumstreffens
 lag.
Am Sonntagvormittag, nachdem
schon einige Powundener hatten
abreisen müssen und andere hinzugekommen
 waren, trafen sich
die Powundener und Frau Pastorin
 Greven noch einmal in der
Gaststätte „Zur Sonne“ zu einer
von Frau Obermayer (aus Powunden)
 und Frau String (aus Plöstwehnen)
 veranstalteten Fesung, in
deren Mittelpunkt die Verlesung
von Briefen von Einwohnern aus
Powunden an Verwandte und Bekannte
 aus der Zeit unmittelbar vor der
Flucht und vor Kriegsende standen. Dieser
 Teil unseres Treffens war nicht nur
für uns, sondern vor allem für diejenigen,
 die diese Zeit nicht erlebt oder noch
nicht so bewusst erlebt haben, sehr aufschlussreich.


Dr. Manfred Klein
Wolfgang-Borchert-Str.52
06126 Halle

Liebe Regehner Heimatfreunde

einschließlich der Ortsteile Watzum, Kalthof und Tolklauken!

Wenn

Sie die Neuerscheinung dieses
Heimatbriefes in Händen halten,
hat der Herbst schon quasi seine Fühler
ausgestreckt. Viele Zugvögel - wie die
Störche - haben ihren Flug in wärmende
 Gefilde bereits angetreten. Die Bäume
 der Alleen und Wälder, die Sträucher
in Windschutzhecken färben sich allmählich
 rubinrot und leuchten in betörenden

Farben. Ein Farbenrausch der Natur offenbart
 sich uns. Wo in den Sommermonaten
 die Getreidefelder duften, badet
man jetzt in Goldtönen oder in knalligem
 Rot oder sattem Blau. Ein Stapel
Holz für den gemütlichen Kaminofen
steht unmittelbar am Waldesrand. Direkt
daneben führt ein Trampelpfad durch das
dichte Unterholz und lädt ein zum Pilze-