Full text : Unser Schönes Samland

den werden. Falls dies der Fall sein sollte,
 haben wir an Sie eine große Bitte:
Lassen Sie sich deshalb nicht von dem
Besuch unseres Kreistreffens abhalten,
nehmen Sie aber bitte auch ihr Wahlrecht
wahr. Machen Sie von der Möglichkeit
der Briefwahl Gebrauch und lassen Sie
uns alle ein schönes Kreistreffen erleben.

Auf das durchweg gelungene Deutschlandtreffen
 in Berlin möchten wir an dieser
 Stelle nicht weiter eingehen, weil Sie
in den Beiträgen aus den Ortsgemeinschaften
 sehr informative Berichte finden
 und persönliche Eindrücke geschildert
 bekommen.

Im vorherigen Heft haben wir unser
neues Projekt „Bildband über das Samland“
 vorgestellt. Wir bedanken uns an
dieser Stelle für die bisher ausdrücklich
hierfür eingegangenen Spenden und Vorbestellungen.
 Bitte nutzen sie auch weiterhin
 die Möglichkeit, das Projekt durch
eine Spende oder durch die Vorbestellung
 von Exemplaren zu unterstützen.
Für den endgültigen Druckauftrag ist es
sinnvoll, wenn wir abschätzen könnten,
wie hoch die Auflage sein sollte, um unsere
 Kreiskasse nicht zu sehr zu belasten.

 Falls Sie dem Buchprojekt eine besondere
 Spende zukommen lassen wollen,
 nutzen Sie die bekannte Kontonummer
 und vermerken Sie bitte auf dem
Überweisungsträger „Für den Samland-Bildband“
 - damit wir Ihren Namen dann
im Buch in der Liste der Spender veröffentlichen
 können.

Wir bitten Sie sehr herzlich, auch in
Zukunft an den kleinen Obolus für unsere
 gemeinsame Sache zu denken, um
die Grundpfeiler unserer Arbeit, die Erhaltung
 der Geschäftsstelle und die Herausgabe
 des Heimatbriefes, weiterhin zu
stützen. Nur ihre Spende ermöglicht unsere
 Arbeit für die gemeinsame Sache.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen in
Pinneberg!

Wolfgang Sopha
- Kreisvorsitzender -

Klaus A. Lunau
- stellvertretender Vorsitzender -

Monika Ziegler
- Schatzmeisterin -

¿Allgemeine Regeln und 13edingungen der ^Vermeidung

ded (Jrrtumd überhaupt dind Selbdt zu denken,

dich in der Stelle eineö andern zu denken

und jederzeit mit dich delbdt eindtimmig zu dein.

CImmanuel tJ<Cant

WKSBUBUBmUUBSUUS mumm

Liebe Landsleute aus dem Landkreis Königsberg,

liebe Freunde unserer Heimat!

Auf

diesem Wege will ich Ihnen allen
für Ihre finanzielle Unterstützung
danken, die Sie unserer Kreisgemeinschaft
 haben angedeihen lassen. Wir hätten
 gern jedem einzelnen gedankt; das
ist leider aus Gründen, die mit unserem
schmalen Budget zu tun haben, nicht
möglich. Sollten Sie sich aber für den
Eingang der Spenden näher interessieren,
 so sind wir gern bereit, auf Anforderung
 eine Liste der Spender zu übersenden.
 Im Übrigen werden wir überall
dort, wo Treffen stattfmden (Ortstreffen,
Kreistreffen und Bundestreffen in Berlin)
die Listen auslegen.

Sie sollen nun auch wissen, wozu wir
Ihre, sicher oft nicht leicht entbehrten,
Spendengelder verwandt haben. An erster
 Stelle hier steht das neue Samlandmuseum
 im Preußen-Museum in
Minden. Seit zwei Jahren sind wir dabei,
diesem endgültige Gestalt zu geben, um
die Ausstellungsstücke, die uns von vielen
 Landsleuten überlassen worden sind,
würdig zu präsentieren. Trotz der rein
ehrenamtlichen Arbeit der Ausschussmitglieder
 und anderer der Sache sich
verschrieben habender Landsleute, geht
dies nicht ohne beträchtliche Geldmittel.
Sie wissen selbst, wie teuer heute Materialien
 sind und wie kostspielig die auszuführenden
 Arbeiten sind, die man von
Fachleuten erledigen lassen muss. Wir
meinen aber, dass es sich lohnt, auch für
die kommende Generation ein Bild unserer
 Heimat zu bewahren. Mag sie das
vielleicht auch erst in späterer Zeit begreifen
 und wahrnehmen. Wir hoffen
jedoch sehr, dass wir das Museum vielen
Landsleuten bei unserem Kreistreffen am

3.und 4. September diesen Jahres in
Minden vorstellen und einen Einblick in
unsere Arbeit geben können. Und bedenken
 Sie, dass Sie bei Ausflügen oder
Ortstreffen in der Nähe von Minden das
Samlandmuseum besuchen können,
vielleicht in Verbindung mit einem lohnenden
 Gang durch das Preußen-Museum.
 Hier ist auch eine wunderbare Dauerausstellung
 über den Astronomen Wilhelm
 Bessel (1784 - 1846) zu sehen, der
die bedeutendste Zeit seines Lebens in
Königsberg gewirkt hat und dort gestorben
 ist. Er ist der Erbauer der Königsberger
 Sternwarte. Durch seine Landvermessung
 mit von ihm selbst entwickelten
 Geräten konnte Ostpreußen exakt
vermessen werden.

Unerlässlich ist natürlich auch die Arbeit
 in der Geschäftsstelle, mag diese auch
noch so bescheiden ausgestattet sein.
Auch hier sind natürlich ehrenamtliche
Kräfte im Einsatz. Aber sie sind auf
Büromaterial, Porto, etc., gelegentlich
auf den Ankauf von Büchern, die unsere
Heimat betreffen, angewiesen. Dabei
kommt uns noch zugute, dass das Preußen-Museum
 uns unsere Räume großzügigerweise
 kostenlos zur Verfügung
stellt.

Helfen Sie uns bitte auch weiterhin,
damit wir die Aufgaben, die uns aufgetragen
 sind, erfüllen können.

Gisela Broschei
- Kreisvertreterin
Landkreis Königsberg - 5