von Konzepten für Umweltschutzmaßnahmen
im Königsberger Gebiet.
Man wolle mit der DBU eng Zusammenarbeiten.
b) Mögliche Patenschaft einer hiesigen
Gemeinde, z.B. Dissen mit Pillau.
4. Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Gert
Pöttering MdEP, Vorsitzender der EVP
im Europäischen Parlament. Prof. Dr.
Pöttering hat ganz eindeutig erklärt,
dass er dafür sorgen wird, dass die Maßnahmen
der DBU mit dem Landkreis
Osnabrück auch von europäischer Seite
her gefördert und unterstützt werden.
Zu einem Gespräch in dieser Angelegenheit
hat Prof. Pöttering Bürgermeister
Kusnetzov und den Unterzeichner
noch in diesem Jahr zu einem
Besuch in Brüssel eingeladen. Er will
dann dafür sorgen, dass wir mit den
zuständigen und wichtigen europäischen
Abgeordneten für dieses Thema
sprechen werden.
5. Der Dissener Bürgermeister Georg
Majerski empfing mit mehreren Mitgliedern
des Dissener Stadtrates den
Pillauer Bürgermeister Alexander Kusnetzov.
Hier ging es im Wesentlichen
um Fragen, die Kommunen betreffend,
bei uns wie bei den Russen. Auch in
diesem Gespräch wurde über eine Partnerschaft
zwischen Pillau und Dissen
nachgedacht.
Die Fraktionen des Dissener Stadtrates
werden sich in naher Zukunft mit
diesem Thema befassen.
Der Besuch insgesamt war außerordentlich
informativ und aussagekräftig, weil
besonders die deutschen Gesprächspartner
zugesagt haben, sich auch in Zukunft
gründlich mit den angesprochenen Problemfällen
auseinanderzusetzen.
Grundlage für alle Gespräche war auch
der am 20. August 2000 in Pillau geschlossene
Partnerschaftsvertrag zwischen
der Stadt Pillau und der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V.
Bürgermeister Alexander Kusnetzov verließ
mit seiner Frau nach vier anstrengenden
Tagen wieder Deutschland in
Richtung Ostpreußen - hocherfreut über
die vielen guten Gespräche, die er mit
exponierten deutschen Politikern führen
durfte.
Nicht zuletzt wurde vereinbart, dass
solche gegenseitigen Besuche mit derart
inhaltsreichen Gesprächen und Austausch
von Erfahrungen und Meinungen unbedingt
mindestens in unregelmäßigen Abständen
fortgeführt werden sollten.
Die Kreisgemeinschaft Fischhausen
e.V. ist hier auf einem sehr guten und
richtigen Wege.
Louis-Ferdinand Schwarz
- Vorsitzender der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. -
D a s R e is e n d ie n t i n j ü n g e r e n J a h r e n d e r E r z ie h u n g ,
i n r e if e r e n d e r E r f a h r u n g .
Francis Bacon
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Liebe Pobether Landsleute!
Gleich
zu Beginn des neuen Jahres hat
der Tod ein passioniertes Reiterherz
aus unserer Mitte gerissen. Am 12. 1.
2002 starb Frau Christa Lemke fern ihrem
geliebten Kringitten in Celle. Frau
Lemke leitete den Hof ihres Bruders mit
großer Bravour. Bei den Gutsleuten war
sie sehr beliebt. Leider musste auch sie
den schrecklichen Weg aller Vertriebenen
gehen, der Flucht aus der Heimat.
Sie blieb ihrem Kringitten bis zu ihrem
Tode verbunden, ln unserer Heimatgemeinschaft
werden wir ihr ein ehrendes
Gedenken bewahren.
Im Monat Juni findet in Leipzig das große
Haupttreffen der ostpreußischen Landsmannschaft
statt. Ich würde mich sehr
freuen, dort viele Landsleute aus Pobethen
und Umgebung anzutreffen. Unser
Kreistreffen findet wie immer am dritten
Wochenende in Pinneberg statt. Nun
wünsche ich Euch allen einen erholsamen
Sommer. Auf ein frohes Wiedersehen
im Juni in Leipzig und im September
in Pinneberg.
Euer
Emst Wittrien
Hans-Thoma-Str. 11
76316 Malsch
Tel.: 07246 - 5907
Anke van Tharaw
Anke van Tharaw öß, de my getollt,
Seöß mihn Lewen, inihn Qoet on mihn Qölt.
Anke van Tharaw heft wedder eer Hart
Op my geröchtet ön Löw on ön Schmart.
Anke van Tharaw mihn Rihkdom, mihn Qoet,
Du mihne Seele, mihn Fleesch on mihn Bloet.
Quöm a llet Wedder gliek ön ons tho schiahn,
wy syn gesonnt by een anger tho stahn.
Kranckheit, Verfälgung, Bedröfnös on Pihn,
sal unsrer Löve Vernöttinge syn.
Recht as een Palmen-Bohm äver söck stocht,
je mehr en Hagel on Regen anföcht,
so wardt de Löw ön onß mächtich on groht,
Dörch Kryhtz, dörch Lyden, dörch allerley
Noht.
Wördest du glihk een mahl van my getrennt,
leewdest dar, wor öm dee Sonne kuhm kennt,-Eck
wöll dy fälgen dörch Wöler, dörch Mär,
dörch Yhß, dörch Ihsen, dörch fihndlöcket
Hähr.
Anke van Tharaw, mihn Licht, mihne Sonn,
mihn Leven schluht öck ön dihnet henönn.
Wat öckgeböde, wart va dy gedahn,
wat öck verböde, dat lätstu my stahn.
Wat heft de Löve däch ver een Bestand,
Wor nich een Hart öß, een Mund, eene Hand?
Wor öm söck hartaget, kabbelt on schleyht,
on gihkden Hungen on Ratten begeyht.
Anke van Tharaw, dat war wy nich dohn,
du böst mihn Dühfken, myn Schahpken, mihn
Hohn.
Wat öck begehre, begehrest du ohck,
Eck Iaht den Rock dy, du latst my de Brohk.
Dit öß dat, Anke, du söteste Ruh'
Een Lihf on Seele wart uht öck on Du.
Dit mahckt dat Lewen tom Hämmlischen Rihk,
Dörch Zancken wart et der Hellen gelihk.