bracht, wir leben schließlich in einer Demokratie,
wie zumindest behauptet wird.
Trotz aller Schwierigkeiten verlieren alle
vernünftig denkenden Menschen hier
nicht die Hoffnung, dass es irgendwann
aufwärts gehen wird.
Wir freuen uns schon auf den nächsten
Sommer, der uns bestimmt neue interessante
Begegnungen und Erlebnisse bringen
wird. Sollte jemand von den Lesern
an der Vermittlung eines Privatquartiers
in Palmnicken interessiert sein, so kann
er sich an Frau Margarita Jendrshiewskaja,
Tel. 007-011533 - 7007 oder an
mich wenden.
Herzliche Grüße aus Palmnicken
Ihr Jewgenij Snegowskij
238580 Jantamyj
Lesnaja 20
Tel. 007-011533 7289
Liebe Pobether Landsleute!
Zuerst
möchten meine Frau und ich
uns herzlichst für die vielen Grüße
und Glückwünsche zum Jahreswechsel
bedanken.
Anfang Dezember bekamen wir Besuch
aus Pobethen. Diese Familie wohnt
heute in dem kleinen Haus neben dem
früheren Gendarmeriehaus. Sie weilten
2 Tage bei uns. Sie teilten mir mit, das
die dortige Behörde ein Hotel am Mühlenteich
(wo der frühere Badeplatz war)
auf der Seite von Kohtz bauen wollen.
Sie bekämen sogar einen Zuschuss von
der Bundesrepublik Deutschland. Was ich
allerdings nicht verstehen kann.
Nun muss ich Euch wieder eine traurige
Mitteilung machen: Am 2. Januar
2002 verstarb ein früheres Mitglied der
alten Baptistengemeinde Pobethen, Frau
Erna Clausnitzer geb. Wasserberg im
Alter von 90 Jahren. Traueranschrift:
Frau Hele Klein, geb. Wasserberg, Gerhart-Hauptmann-Straße
26, 42549
Velbert.
Nun wünsche ich Euch, liebe
Pobether, ein erholsames Frühjahr. Im
Juni findet in Leipzig wieder das große
Treffen der Ostpreußen statt. Ich hoffe
dort viele Pobether begrüßen zu können.
Mit den besten heimatlichen Grüßen verbleibe
ich
Euer Ernst Wittrien
Hans-Thoma-Str. 11
76316 Malsch, Kr Karlsruhe
Tel.: 07246-5907
Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V. im internet!
www.kreis-fischhausen.de
Liebe Heimatfreunde aus Rauschen
und den Schulbezirken Craam
Nun sind wir hoffentlich
alle gut
in das Neue Jahr
2002 gekommen,
das bis zum Erscheinen
dieses
Heimatbriefes
bereits das Kindesalter
hinter
sich gebracht hat.
Das Jahr 2001
brachte uns in
Pinneberg mit dem Jubiläumstreffen eine
festliche und erinnerungswürdige Veranstaltung.
Zahlreiche Landsleute bekundeten
ihre Heimatverbundenheit durch
die Teilnahme und ich hoffe auf eine
ebenfalls gute Teilnehmerzahl beim Ostpreußentreffen
in Leipzig.
Die Ereignisse in den Familien mögen
bei manchen erfreulich, bei anderen
durch Krankheit und Tod auch belastend
gewesen sein. Doch nun schauen wir
wieder erwartungsvoll in das Neue Jahr.
Die heimatliche Verbundenheit kam
auch wieder in zahlreichen Weihnachtsgrüßen
zum Ausdruck und
dafür sind alle dankbar. Auf
diesem Wege danken Familie
Billjött und ich ganz herzlich
für die zahlreichen Zuschriften
zum Weihnachtsfest
und Dorle Billjött für die
vielen Glückwünsche zu ihrem
Geburtstag.
Um vielleicht Missverständnisse
zu vermeiden,
Fritz und Dorle Billjött sind
in die Nachbarwohnung um- ns.isF.
gezogen. Ihre Anschrift und
el.-Nr. sind geblieben. Fritz
Qeorgenswalde und St. Lorenz
freut sich über seine nun größere Heimatstube.
Meine Berichte über die Orte in unserem
Heimatbezirk werden nun fortgesetzt
mit
Ostseebad Georgenswalde
In der Chronik zum Patenschaftsjubiläum
2001 habe ich einen umfangreichen Artikel
über „Gemeinde und Ostseebad
Georgenswalde“ veröffentlicht, den ich
hier nicht wiederholen möchte. Die Geschichte
des Ortes wird deshalb hier nur
kurz wiedergegeben. Dafür will ich stärker
auf die Entwicklung seit 1900 eingehen.
Geschichtliches
Unter den größeren Ostseebädem an der
Samlandküste ist Georgenswalde der
jüngste Badeort. Aus vorgeschichtlicher
Zeit sind auf dem Gelände von
Georgenswalde zahlreiche Grabstätten
bekannt. In unserer Zeit war ein solches
Hünengrab mit mehreren kleinen Grä-Hünengra
b in Qeorgenswald iSamml. Klemm)