Full text : Unser Schönes Samland

nicken ein Bernst&imoerk erricht ete, verbesserte sich das
Leber7 ater Bewohner allmählich.Diese Firma sorgte dafür, da/3
Patmnicken 3889 on das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde Oie
Berns teinindastrie he fand sich mit der bekannten grübe Anna
in hraxtepei/en, die dann 3823 wegen geringer Ausbeate stiHgeiegt
 wurde. Ab 3913 Wurde der Bernstein im Tagebau gewonnen,
üer3929seine vo/ie Leistungsfähigkeit erzielte, igi8 ging das

8 ernstein werk an d/e Prtussaq Ac). Das Bernstein lesen and
-schöpfen war nur den Fisebern erlaubt - ¿in Zubrot zum kargen
 Lohn. Auch die küssen haben naender Besetzung Bord ostet

 ann 3937 vertrieben wurden, d/e 3ernsten?forcterung mganggesetzt

 und /ordert. So kletterten die Produktionsziffern von
327 Tonn en im/Jahre i9w? au/etwa 800 Tonnen indes/ Bo.erJahren,

was ca. 9u °/c der Ldettproduktion aus/nacht- /Jan taregj
zählte 3953 etwa 5000 Sincuobnkt (393V *3073 £imv).Diese
Zahl erhöhte sich noch oJurd7 die Frricotung eines Pisdieieihombinates.
 Jn f>a/mnioken sind die meisten Phaser aas der
deu tschen Zeit erba/ten geb/ieben, wie z 3 die Hirche, d/e
Schuten tfetzt ibohnhäuseri, das k}rankenhaus, das Attenhd/n.
dos Schloßhotel (verfa/ien ) ,der Bahnhof und die vielen Haus er
entlang der Hauptstraße(fetzt tt/iza Sotvjeiskajof - eine herrliche
 u'ndenal/ee. Jen nächsten Heft gehts weiternachPiliau.

Report aus Cranz/Selenogradsk IV/2006

ich heute wieder sehr viel Posi
\ jtives zu berichten habe, gehe ich
A^J natürlich an diesen Report besonders
 gerne ran.
Ja, liebe Landsleute, in Cranz und Umgebung
 tat sich sehr viel. Sie werden mir
nach Lesen der folgenden Zeilen zustimmen,
 dass sich unser Heimatort ganz allmählich
 wieder zu einem Kurort entwickelt,
 wenn auch nicht so, wie er einmal
war - aber zumindest „ähnlich“. Zwar
dauert es immer noch sehr viel Zeit bis
zur Realisierung von „Planungen“ -
doch heute kann man meist davon ausgehen,
 dass sie wirklich bis zum Ende
ausgeführt werden.

Im letzten Heft habe ich u. a. darüber
berichtet, dass auf dem Fischerplatz West
ein neues Restaurant und auf dem Corso
ein kleiner Pavillon gebaut werden. Beide
Gebäude sind in der Zwischenzeit fertig
gestellt und bereichern das Promenadengelände.
 Im neuen Cafe „ Veranda “ - auf
dem Fischerplatz neben der heutigen
Rettungsschwimmerstation - sitzt es sich

sehr gemütlich mit gutem Blick auf die
See. Das Speisenangebot ist umfangreich
und schmackhaft. Am neuen „Luisenbrunnen
 “ kann Brunnenwasser für ein
paar Kopeken (für den Becher) getrunken
 werden. Der von einem Sponsor
gestiftete Brunnen wurde im Rahmen
einer Feierstunde, mit Akteuren in historischen
 Kostümen, offiziell eingeweiht.
Der Brunnen ist Königin Luise gewidmet,
 worauf einige große Plakate in der
Nähe hinweisen.
An der Vorderfront des „Hospiz Ostseeheim
 “ wurde eine Gedenktafel zu Ehren
 des russischen Staatsmanns Pjotr
Stolypin (geh. 14.04.1862 in Dresden,

ermordet am 18.09.1911)
angebracht, die feierlich
enthüllt und vom Igumen
Serafim, Vertreter der Kathedrale
 der russisch-orthodoxen
 Kirche Kaliningrad/Königsberg,
 gesegnet
wurde. Stolypin hat Anfang
 des letzten Jahrhunderts
 während eines Aufenthaltes
 mit Frau und
Tochter in Cranz in dem
damals zum Ostseehotel
gehörenden Gebäude gewohnt.
 Stolypin (auch als
russischer Bismarck bezeichnet)
 hat sich seinerzeit
 auf den Gütern der
von Batocki über das Verhältnis Gutsherren/Gutsarbeiter
 orientiert und schuf
dann 1910/11 mit seiner Agrarreform die
Voraussetzungen für die Entstehung des
Einzelbauemtums in Russland.

Nachdem in der Nähe der Kaup erste
Hinweise auf die Lage der zum Friedhof
gehörenden Ortschaft gefunden worden

Die Eröffnungsfeier für den neuen Luisen-Brunnen auf dem Korso
mit Akteuren in historischen Kostümen. Foto: Lunau