Full text : Unser Schönes Samland

Für die nächste Stadtbesichtigung
 am 8. Juni, bestellten
 wir Igor, der uns zum
Hauptbahnhof brachte, danach
 ins Friedländer-Tor-Museum,
 wo auf der Rückseite
 Siegfried von Feuchtwangen
 zu sehen ist: In ganzer
 Größe, denn 1945 hatte
man auch ihm das Haupt abgeschlagen.


Bemerkenswertes Zusammentreffen: Die Rallye Hamburg-Shanghai
 am Grenzübergang bei Pilikoppen mit dem Ohnsorgdarsteller
 Jasper Vogt auf dem Motorrad Foto: e. Jungclaus

Am 3. Juni empfing uns Rauschen mit
viel Musik an jeder Straßenecke, dazu
Menschenmassen, die mit Feuerwerk die
ganze Nacht hindurch die Saisoneröffnung
 feierten.
Der Sonntag war mit Eugen in Germau
 und Rothenen verplant und am
Nachmittag erwartete uns Ludmilla mit
Schmackhaftem aus ihrer Küche. Danach
unterhielten uns Tanja und Eugen mit
schmissiger Klaviermusik.
Bei meinem 10. Samlandbesuch wurde
 endlich die Bahnfahrt nach Königsberg
 möglich, was ich mir lange gewünscht
 hatte. Wir fünf Senioren erkundeten
 die Strecke Nordbahnhof-Luisenkirche.
 Eine angenehme Kaffeepause
 hielten wir im Hotel-Moskau ab,,
ehemals Nordstemgebäude.

Nach einem Besuch in der
ev.-luth. Auferstehungskirche
auf den Hufen nahmen wir
den Rückweg über Kumehnen,
 wo die weiter verfallende Kirche
noch drei bewohnte Storchennester trägt.
Wenigstens die stolzen Vögel haben ein
Quartier. In Germau gibt es keine Veränderung;
 der Friedhof ist in ordentlichem
Zustand.

Wir wünschen uns Gesundheit, damit
wir im nächsten Jahr das 100-jährige Bestehen
 der Kirche in Rauschen mitfeiem
dürfen. Dort sind meine Großeltern Albrecht
 am 6.11.1907 getraut worden.

Bis zum Wiedersehen grüßt Euch

Eure Hannelore Streich-Dischmann
Humboldtstraße 60
29313 Hambühren
Tel.: 05084-98 18 99

Schweigen kann öo laut dein,

daM eö nicht zu überhören iöt.

(Johann OVolfaang von (Joetlie

Qodriener Treffen in Mecklenburg

Und

wieder einmal trafen sich die
Godriener. Dieses Mal verschlug es
die immer kleiner werdende Gruppe an
die wunderschöne Mecklenburgische
Seenplatte, die uns von den Kirstein-Geschwistem
 empfohlen worden war. Die
Gegend ist einmalig schön, das Wetter
war so angenehm, dass wir einige Ausflüge
 per Schiff nach Plau, Warn und
Malchow unternehmen konnten. Selbst
eine Stadtrundfahrt mit einem Touristenzüglein
 über holpriges Kopfsteinpflaster
verdarb uns die gute Laune nicht. Auf
Deck der Schiffe mit netten Käp’tens ließen

 wir uns die Sonne auf die Nase scheinen.
 Leider sahen wir keine Geschäfte
mit schönen Andenken, dafür schmeckte
uns der Kuchen in einer kleinen Konditorei
 umso besser.
Liebe Godriener Freunde: Bleibt bzw.
werdet gesund, damit wir uns im kommenden
 Jahr zum Samlandtreffen in
Minden wieder sehen können.

Eure
Marlies Stern
Via 27 Marzo, 65
1-191,22 La Spezia

Von links: Hilde Kirstein, Horst Kirstein, Erika Kukowski (Rogowski), Doris Bathke (Brodowski),
Gerhard Kirstein, Gerda Augustin (Priess), Frieda John (Kleinfeld), Marlies Stern (Klein), Charlotte
Kirstein. Es fehlen auf dem Bild Elisabeth Borries und Wilhelm, Marianne Butschat und Willi Jaeger,
Otto Kukowski. (Mecklenburgische Seenplatte 15.-19Juni 2006). Foto.- priv.

Berichtigung:

Im Samlandbrief Folge 170, Seite 80 hat sich in der Überschrift ein Fehler eingeschlichen.
 Die lateinische Bezeichung für Sanddorn lautet richtig: „Hippophae
rhamnoides“ . Zur Erklärung des botanischen Namens: Blätter und junge Triebe
der Sanddompflanze wurden früher als Pferdefutter verwendet. Hildegard Wilkens