Full text : Unser Schönes Samland

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Rittergut Qaffken: Wer erinnert sich?
Noch immer sind die Kriegsereignisse 1945 im Samland nur teilweise aufgearbeitet. Das gilt
auch für den Wienschen Familienbesitz „Rittergut Gaffken“ (Kreis Fischhausen). Am 16.04.1945
wurde das Gut durch sowjetisches Militär besetzt. Die Parteileitung hatte am 31. Januar die
Räumung angeordnet. Mit Pferd und Wagen, teilweise auch zu Fuß, machten die Dorfbewohner
 sich auf die Flucht nach Süden.
Militärisch sind die Ereignisse in und um Gaffken inzwischen dokumentiert; Aussagen zur
Situation der Zivilbevölkerung fehlen jedoch fast vollständig. Wir wollen das Geschehen soweit
noch möglich erfassen. Folgende Fragen stellen sich:
1. Wer hat die letzten Wochen in Gaffken miterlebt?
2. War er bei der Besetzung durch sowjetische Truppen noch dort oder konnte er vorher
fliehen?
3. Wurden in Gaffken Einheiten des deutschen „Volkssturms“ eingesetzt?
4. Wer leitete den Betrieb und wer versorgte die großen Viehbestände in dieser Zeit?
5. Flaben die Sowjets die Verwaltung des Gutes sofort selbst übernommen und was geschah
mit dem Vieh sowie den Maschinen?
6. Wie erging es in der Folgezeit den Menschen dort?

Helfen Sie uns, die dramatischen letzten Wochen in Gaffken aufzuklären. Informationen aller
Art aus dieser Zeit sind hilfreich für uns. Schreiben Sie an:

Dr. Wilhelm Gieseke
Nachtigallenstraße 7
53179 Bonn
Tel./Fax 0228/333 620

Qesucht werden
die Geschwister und Nachkommen von Franz Gotthard Hamann, geb. am 01.06.1876 in
Wernershof und seiner Ehefrau Justina Luisa Leskien, geb. 31.12.1880 in Dallwehnen.
Die Familie lebte u.a. auch in Tykrehnen, Kreis Fischhausen. Ein großer Teil der Familie lebte
von den 40er Jahren an in Berlin.
Die Töchter des Franz Hamann hießen: Johanne (verh. Abt), Therese (verh. Nawe) Lina (verh.
Petri), Luise und Minna. Die Söhne hießen Gustav und Franz.
Wer etwas über die Familie (oder ihre Nachkommen) aus dem Samland weiß oder berichten
kann, wird dringend gebeten sich zu zu melden, da ich als Waisenkind sehr wenig von meinen
Eltern bzw. gar nichts von den Vorfahren weiß.

Ch. Hamann
Postfach 355
27453 Cuxhaven

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Wer kann helfen?

Die junge Dame auf dem Foto links war in den Jahren 1943/44 in
Grieben/Ostpr. bei der kinderreichen Familie August und Helene Klein
im Arbeitsdienst tätig. Sie stammt vermutlich aus Pinneberg (das
Foto wurde 1940 in Pinneberg aufgenommen) und hieß Grete oder
Margarete Loß oder ähnlich. Wer erinnert sich? Bitte melden bei:

Willy Klein, Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 34, 19322 Wittenberge
Tel.: 03877 - 689 70

Fundsache

Frau Eva Dziuk, An den kurzen Enden 40 in 39288 Burg teilte mir mit,
dass in Swetlogorsk, früher Ostseebad Rauschen, bei Bau- oder Aufräumungsarbeiten
 der abgebildete Herren-Siegelring gefunden wurde.
Die Siegelfläche ist 12 mm breit, 17 mm lang, in 9 Teilflächen unterteilt,
in denen verschiedene Figuren u. a. Löwen oder Drachen dargestellt
sind. Nach Angaben des Finders könnte das Material Platin sein. Er
würde sich gern mit dem früheren Eigentümer in Verbindung setzen.
Auskunft in Swetlogorsk/Rauschen kann der deutsch sprechende Hotelier Victor Harbach
vom Restaurant „Seehallen“ an der Strandpromenade geben. Hans-Georg Klemm

Wer weiß etwas über die Familie Kallweit aus Ekritten?
Kurt Kallweit weiß bis zum heutigen Tag nichts über seine Eltern, ihre Namen oder Geburtsdaten.
 Er selbst soll am 20. Januar 1940 oder 1941 in Ekritten geboren worden sein. Der Vater
gilt als vermisst und die Mutter ging im Januar 1945 mit vermutlich mindestens 7 Kindern auf die
Flucht. Aufgrund einer Verwundung der Mutter sollte diese in ein Lazarett gebracht werden,
möglicherweise von Pillau aus mit dem Schiff. Im Laufe der Ereignisse wurde die Familie
getrennt, nur einige Geschwister können zusammen bleiben, die Mutter ist seitdem verschollen.
 Über ihre Herkunft wissen die Kinder nur den Nachnamen und den Geburtsort.
Wer etwas über die Familie weiß, wendet sich bitte an:
René und Katrin Kallweit, Yorckstrasse 19, 04159 Leipzig oder telefonisch an die Geschäftsstelle.


Herr Franz Berg sucht Vorfahren

seines Großvaters aus Fischhausen: Ferdinand Genserowski, geboren 1841. Dessen Vater
 war Ferdinand Genserowski, geboren 1811, Schuhmachermeister, Kreisschreiber und
Bürgermeister von 1838 bis 1845, verheiratet mit Wilhelmine Pucks, geboren 1811, Tochter
von Friedrich Ludwig Pucks, Sattlermeister und unbesoldeter Ratsherr von 1836 bis 1842.
Ein weiterer Vorfahre ist Johann Christian Hohenfeld, geboren 1757, Sattlermeister.
Gibt es noch Nachfahren der Obengenannten? Auskunft erbeten an
Franz Berg, Dransdorferstraße 64, 50968 Köln, Tel. 0221- 37 46 26 85