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per Schiff verlassen.
Aufgewachsen ist sie in Hamburg und
hat 1964 nach Wedel geheiratet, wo sie
Mutter von zwei inzwischen erwachsenen
Söhnen wurde. Sie hat sich immer
für Ostpreußen interessiert, ist 2001 in
den Vorstand gewählt und 2004 erneut
bestätigt worden. In Rauschen und
Alexwangen war sie inzwischen bereits
drei Mal und freute sich über den herzlichen
Empfang der heutigen Bewohner.
Nach über 40 Jahren Berufstätigkeit
hat sie sich aus dem Familienbetrieb etwas
zurückgezogen. Ihr Steckenpferd ist
die Politik, sie wurde im Frühjahr 2003
zur Stadtpräsidentin der Stadt Wedel gewählt.
Dieser Aufgabe geht sie mit viel
Engagement und großer Freude nach.
Sabine Lüchau ist deshalb auch eine
wichtige Repräsentantin unseres Vereins
in unserem Pinneberger Patenkreis, sie
ist dort bekannt und wird geschätzt und
geachtet. Wenn bei ihren vielfältigen
Aufgaben noch ein Stündchen Freizeit
bleibt, liest sie gerne ein gutes Buch.
Heidrun Meller wurde 1960 in Altenburg/Thüringen
geboren und ist damit
unser jüngstes Mitglied
im Vorstand.
Nach dem Besuch der
Polytechnischen Oberschule
würde sie zur
Maschinenbauzeichnerin
ausgebildet und
arbeitete bis zur Geburt
des ersten Kindes
in diesem Beruf. Aus
dem einen Kind sind inzwischen drei geworden,
zwei Söhne, 20 und 22 Jahre
alt, eine 15-jährige Tochter, mittlerweile
hat sie auch schon ein Enkelkind.
Von klein auf hörte Heidrun Meller die
Eltern und Großeltern von deren Heimat,
dem Samland, erzählen und begleitete
schon damals die Mutter zu den Heimattreffen.
Frau Meilers Vater wurde in
Thierenberg geboren, die Mutter stammt
aus Regehnen. Der letzte Wohnort der
Familie war Pobethen.
Schon als Schülerin hatte sie Briefkontakt
mit jungen Russen im Königsberger
Gebiet gesucht. Der größte
Wunsch jedoch, selbst einmal diese Heimat
anzuschauen, konnte sich damals
noch nicht erfüllen, also musste sie sich
mit den Ansichtskarten begnügen, die sie
aus Rauschen und anderen Orten erhielt.
Dann endlich die Öffnung Nordostpreußens:
die erste abenteuerliche PKW-Reise
mit Mann und Kindern führte zu
einer Brieffreundin nach Rauschen.
Eine Familienbibel mit Daten zu den
Urgroßeltern war der Anstoß zu einem
neuen Betätigungsfeld, der Familienforschung.
In den Kirchenbüchern des Samlandes
suchte sie nach weiteren Informationen
und kann mittlerweile „ihre“
Meilers bis 1712 zurückverfolgen. Im
Laufe der Jahre hat sie sich ein recht
umfangreiches Archiv aufgebaut. Seit
acht Jahren ist sie Mitglied im Verein für
Familienforschung in Ost- und Westpreußen
und konnte schon vielen Fragestellern
helfen, etwas über das Samland
und seine Bewohner zu erfahren.
Zurzeit ist Frau Meller dabei, eine Datenbank
mit umfangreichem Datenmaterial
über die samländische Bevölkerung
aufzubauen, um zukünftig noch besser
und schneller Auskunft geben zu können.
Sie freut sich immer über ergänzende
Angaben zu Familiendaten, über Abschriften
aus Familienbüchern, Kopien
von Urkunden oder über ganze Stammbäume,
um alles für spätere Generationen
erhalten zu können. Diese Beschäftigung
mit dem Samland schafft eine tiefe
und starke Verbundenheit mit der Heimat
ihrer Eltern, fast, als wäre sie selbst
dort geboren.
Klaus Lukas, Jahrgang 1934, geboren
in Königsberg und in Seerappen aufgewachsen,
hat bereits als Kind große Teile
des Samlandes gemeinsam
mit dem
Großvater erkundet.
Dieser nahm
ihn auf seine
Kutschfahrten über
Land mit und vermittelte
ihm ein
tiefes Heimatgefühl,
welches er
bis heute bewahrte.
Klaus Lukas ist einer unserer Beisitzer
mit der wohl längsten Erfahrung in der
Arbeit unserer Kreisgemeinschaft. Sein
Vater, Heinrich Lukas, war fast 26 Jahre
lang der Kreisvertreter Fischhausens und
maßgeblich an der Gründung der „Jungen
Samländer“ beteiligt, deren Mitglied
Klaus Lukas seit 1963 von Anbeginn war.
Viele gemeinsame Veranstaltungen, Tagungen
und Reisen wurden organisiert
und unternommen. Ebenso beteiligten
sich die „Jungen Samländer“ an den
Kreistreffen und halfen nach besten Kräften
mit. Aus diesem Kreis sollten u. a.
Führungskräfte für die Vorstandsarbeit
der Kreisgemeinschaft gewonnen werden,
und so ist es nicht erstaunlich, dass
Herr Lukas von 1992 bis 2000 stellvertretender
Vorstandsvorsitzender war. Außerdem
ist er schon seit langer Zeit Ortsvertreter
für Schorschehnen.
Klaus Lukas lebt an der schönen Ostsee
in Hohwacht. In seiner beruflich aktiven
Zeit war er als Diplom-Ingenieur
für Statik und Bauwesen tätig. Seit einiger
Zeit engagiert er sich für das Kinderdorf
in Pollwitten, wo er bereits als
Gast eingeladen war. Er wirkt in sicherheitstechnischen
Fragen unterstützend
und beratend bei den geplanten Erweiterungsarbeiten
der Anlage mit.
I Nachtrag zum Samlandbrief - Folge 166
Im letzten Heimatbrief - Folge 166, Seite 7 fehlt in der Bildunterschrift zum Foto
aus Anlass der Ausstellung
in Minden der Name von
Herrn Bruno Berner. Hier
deshalb noch einmal das
Foto mit der korrekten Bildunterschrift.
Wir bitten um
Entschuldigung.
Von links nach rechts: Otto
Daniel, Klaus Wulff, MA
Carsten Reuß, Heinz Schön,
Oisela Broschei, Bruno
Berner, Klaus Lunau, Carl
Mückenberger. Foto: pnv. 12