fullscreen : Unser Schönes Samland

— Cranz und Nachbarorte

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Liebe Cranzer und liebe Landsleute aus
den Nachbarorten!

Ich danke - auch im Namen meiner
 Frau - allen Cranzern, die uns mit
Weihnachts- und Neujahrsglückwünschen
 bedacht haben, und denen wir
aus Zeitgründen leider nicht antworten
 konnten.
Beim Pinneberger Treffen 1998
hatte Frau Barbara Ewert-Köhn die
Schrift „Frauen in Königsberg 1945 -
1948“ zum Kauf angeboten, in der u.a.
die Tagebuchaufzeichnungen ihrer
Mutter, Erna Ewert, geb. Karp, über
die qualvollen Jahre unter dem Russen
 veröffentlicht worden sind. Erna
Ewert wurde 1919 in Cranz geboren,
hat in der Hohenzollernstraße 4 mit
ihren Eltern gewohnt und ist 1986
in Neubrandenburg verstorben. Ihr
Wunsch, daß möglichst viele Menschen
 von ihrem Schicksal und dem
vieler anderer ostpreußischer Frauen
erfahren mögen, scheint sich zu erfüllen,
 denn nach Auskunft der Tochter
Barbara ist die 1. Auflage des Büchleins
 bereits vergriffen. Die Kulturstiftung
 der deutschen Vertriebenen,
Bonner Talweg 68, 53113 Bonn, als
Herausgeberin hat eine 2. Auflage

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bereits geplant. Das Büchlein kostet
DM 16,80 und ist unter ISBN 3-88557-173-0
 in allen Buchhandlungen
 zu erwerben.
Meine Sammlung alter Bilder über
Cranz und seine Umgebung ist durch
Zukauf und Zuwachs aus privater
Hand zwischenzeitlich auf über 1400
Aufnahmen angewachsen. Unter den
zugekauften Motiven befinden sich
erstmals bunte Grußkarten, mit denen
Cranz um die Jahrhundertwende für
sich als Ostseebad geworben hat. Bei
den aus Privathand erhaltenen Aufnahmen
 überraschte mich ein Bild,
auf dem ich die Kinder des Cranzer
Fotografen Fritz Krauskopf und
meine Klassenkameradin Ruth Wreschinski
 mit ihrem Bruder Walter
(Vater war Apotheker) erkannte.
Mit heimatlichen Erinnerungen
versorgen mich nicht nur Cranzer
Landsleute, sondern auch solche aus
anderen Teilen Ostpreußens. Im November
 1998 übersandte mir ein
Landsmann aus dem Kreis Gerdauen
eine im Ablichtungsverfahren hergestellte
 Schrift mit dem Titel „Die Post
in Cranz“. Es ist eine 32 Seiten starke
Dokumentation im Format DIN A 5
über die Cranzer Post. Der Gerdauer
Landsmann ist passionierter Philatelist
 und ein echter Ostpreuße, der verhindern
 möchte, daß unsere Heimat
vergessen wird. So hat er ganze
Schriftreihen nicht nur über Postämter,
 sondern auch über Dörfer und
Güter Ostpreußens erstellt. Erst im
Dezember 1998 erhielt ich u.a. zwei
Heftchen mit den Titeln „Rittergut
Bledau“ und „Gut Wiskiauten“. Aul

Wunsch kann ich Ihnen Ablichtungen
der genannten 3 Heftchen übersenden
oder eine Verbindung zu dem Herausgeber
 hersteilen, der Ihnen auf Anfrage
 vermutlich ein Verzeichnis der
von ihm verfaßten Schriften zukommen
 lassen wird.
Die Stadt Bremerhaven pflegt partnerschaftliche
 Verbindungen zu Königsberg/Kaliningrad.
 Von einem guten
 Bekannten erhielt ich kürzlich die
deutsche Übersetzung einer russischen
 Schrift mit dem Titel „100 Jahre
Städtische Straßenbahn Königsberg/
Kaliningrad“. Das im Format DIN A 5
hergestellte und 21 Seiten starke Heftchen
 enthält Daten und stichwortartige
 Angaben über die Entwicklung der
Städtischen Straßenbahn Königsberg/
Kaliningrad von 1895 bis 1995 mit

Linienplänen. Für ernsthafte Interessenten
 dieser Schrift könnte ich einige
Exemplare gegen Erstattung der Portokosten
 und der mir noch nicht bekannten
 geringen Herstellungskosten
beschaffen.

Einige, besonders ältere Cranzer,
sind schon von Karl-Heinz Jürges
angesprochen oder schriftlich befragt
worden. Er möchte möglichst viel über
frühere Ereignisse und familiäre Verbindungen
 in Cranz wissen, um eine
Chronik zu schreiben. Karl-Heinz ist
der Sohn der Cranzerin Anneliese
Schmidtke, später Jürges. Ich bitte Sie,
ihn in seinen Nachforschungen zu
unterstützen. - Erst kürzlich hat er
Verbindung zu dem Sohn unseres letzten
 Bürgermeisters, Dr. Hans-Heinrich
 Vögele, aufnehmen und von diephjahrsstürme

 in Cranz,- die See stürmt bis an die Schutzmauer des Corso vor Hotel „Schloß am Meer"

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