Erinnerungsfotos aus Rothenen
Das Qasthaus gehörte meinen Qroßeltern Franz und Henriette Qrowe. Meine Qroßeltern verkauften auch
Lebensmittel und viele Dinge mehr, wie es auf dem Lande früher so üblich war. Leider sind die Personen auf
dieser sehr alten Aufnahme nicht zu erkennen, die neben meinen Qroßeltern stehen.
Unsere kleine Dorfschule, in der wir das Einmaleins und das ABC lernten.
Die Fotos wurden eingesandt von Frau Ruth Hamann, geb., Haart 67 a, 24534 Neumünster
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Liebe Regehner Heimatfreunde
einschl. der Ortsteile
Watzum,
Kalthof und Tolklauken,
zum wiederholten Male darf ich
Sie in unserem samländischen Heimatbrief
herzlich begrüßen und hoffen,
daß Sie die ersten Hürden in diesem
Jahr mit Bravour unbeschadet
überwunden haben.
Wie Sie alle zum Teil aus eigener
Kenntnis und aus vorangegangenen Beiträgen
wissen, sind in Watzum zweidrittel
des Gebäudebestandes durch
Kriegs- und Nachkriegseinwirkungen
meist mutwillig zerstört worden. Darunter
auch das Watzumer Guts- und
Herrenhaus. Unsere Alten im Dorf
sprachen immer vom Schloß und dem
Herrn Baron. Da irgendwelche brauchbaren
Fotos nicht mehr vorhanden sind,
hat unser Heimatfreund Gerhard
Weiter, Watzum, das Herrenhaus aus
dem Gedächtnis in einer Bleistiftzeichnung
nachskizziert, und dieses wunderschöne
Erinnerungsstück - wie abgebildet
- Brigitte Fleisch, geb. Pucks, beim
Pinneberger Treffen 1996 feierlich
überreicht. Und ich denke, daß auch wir
alten Watzumer ein reges Interesse an
diesem Kunstwerk haben; denn wir sind
doch - schon damals als Kinder, wie
auch heute noch - mit den Nachkommen
in Freundschaft verbunden.
Die Eltern von Brigitte und ihrem
Bruder Gerhard, Gustav und Erna
Pucks, hatten das Restgut mit dem
Gebäudebestand im Jahre 1928, nachdem
Watzum durch die Ostpreußische
Landgesellschaft aufgesiedelt wurde,
übernommen. Da aber das Herrenhaus
als Wohnung für den Eigenbedarf viel
Das Watzumer Quts- und Herrenhaus 39