6) Zukunftssicherung
Wir alle sind aufgefordert, uns darüber
Gedanken zu machen, wie die
Kreisgemeinschaft - Museum, Geschäftsstelle,
Heimatbrief - über Jahre
zu sichern ist. Ohne ein Minimum an
Spenden oder gute Sponsoren werden
wir nicht auf Dauer bestehen können.
Wir können in einzelnen Sachfragen
noch so unterschiedlicher Meinung
sein, niemand will jedoch, daß unsere
zur Zeit sehr gut dastehende Kreisgemeinschaft
Fischhausen eines Tages
„eingeht“.
Deshalb fordere ich Sie alle eneut zu
großer Geschlossenheit und konstruktiver
Mitarbeit auf.
Die Kreisgemeinschaft Fischhausen
lebt und muß auch leben bleiben. Dies
wird geschehen, wenn wir es nur wollen.
Liebe Samländer!
Zum Ende des Jahres 1999 möchte
ich mich bei allen Landsleuten und den
Mitgliedern des Kreisausschusses bedanken,
die dazu beigetragen haben,
daß unsere Kreisgemeinschaft für unsere
Heimat tätig sein konnte.
Unser Dank gebührt auch unserem
Patenkreis Minden-Lübbecke. Hier
möchte ich besonders unserem bisherigen
Landrat Heinrich Borcherding für
die gewährte Unterstützung danken.
Die Wahlen im September 1999
haben eine neue Zusammensetzung
des Kreistages gebracht. Die CDU hat
die Mehrheit erhalten. Zum haupt-Ich
bitte auch die Heimatbriefbezieher,
die lange nicht mehr gespendet
haben, ihren Obulus der Gemeinschalt
zur Verfügung zu stellen. Danke!
Ihnen allen wünsche ich von Herzen
eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit
und ein gutes neues Jahr
2000!
Geben wir uns alle selbst das Versprechen,
nicht nachzulassen in unserer
segensreichen Arbeit für unser geliebtes
Samland.
Jeder leistet nach seinen Möglichkeiten
seinen Beitrag, dann ist es miruir
den Fortbestand unserer Kreisgemeinschaft
Fischhausen auch nicht bange.
In herzlicher Verbundenheit und
heimatlichen Grüßen
Ihr Louis-Ferdinand Schwarz
- Vorsitzender -
Deutschen und war ein Erfolg. Wir
danken für das Gelingen und die
Organisation dem Kreisvorsitzenden
von Fischhausen, Louis-Ferdinand
Schwarz.
Unser Landkreis war mit 150 Teilnehmern
vertreten.
Zum Schluß möchte ich den Ortsvertretern
danken. Neben dem Kreistreffen
ist es gerade die Tätigkeit der
Ortsvertreter, die den Zusammenhalt
unserer Landsleute fördern.
In heimatlicher Verbundenheit
wünsche ich Ihnen allen ein gesundes
und frohes Weihnachtsfest und ein
friedliches, erfolgreiches neues Jahr.
Ihr Helmut Borkowski
- Kreisvertreter
des Landkreises Königsberg (Pr) -
Friedensarbeit - Kulturaustausch und
Begegnung von Mensch zu Mensch
amtlichen Landrat wurde Wilhdm
Krömer gewählt.
Herr Landrat Krömer hat bei unserem
Kreistreffen am 23./24. O ktober
1999 die Festansprache gehalten.
In einem Schreiben des neuen Fraktionsvorsitzenden
der CDU, Hem
Klanke, wurde uns und unserer Arbeit
die volle Unterstützung der CDU zugesichert.
Neben dem Kreistreffen in Minden
waren ein weiterer Höhepunkt dieses
Jahres die Kulturtage der Samländer
Rauschen. Dieses Treffen diente den
Beziehungen zwischen Russen
Wie jedes Jahr am dritten Wochenende
im September, so fand auch 1999
das Kreistreffen Fischhausen in Pinneberg
statt. An dem betreffenden Sonntag
wird gemeinsam mit den ortsansässigen
Organisationen der „Tag der Heimat“
begangen.
In diesem Jahr stand der Sonntag,
der 19. September noch unter der
Nachwirkung der „Samländischen
Kulturtage“ in Rauschen im Juli 1999.
Es war dem Kreisvertreter Louis-Ferdinand
Schwarz gelungen, eine russische
Delegation zu Gast zu laden.
Als Festredner hatte er den Lehrstuhlinhaber
für Philologie der Universität
Königsberg, Professor Dr. Iwan
Koptzev, gewinnen können. Außer ihm
konnte er noch die Dolmetscherin
Luba Mostakowa begrüßen, die seit
1991 mit den Samländern in freundschaftlicher
Verbindung steht. „Sie hat
uns manche Tür geöffnet!“, betonte
Louis-Ferdinand Schwarz wiederholt.
Zudem war Ludmilla Kormaschowa,
eine Mitarbeiterin des Museums von
Pillau, mitgekommen. Sie wollte im
Samland-Museum vor Ort die deutsche
Geschichte studieren, um sie im
Museum in Pillau präsent zu machen.
Einen Gegenbesuch stattete Ludmilla
Poponnikowa ab, die Leiterin des
„Militärsanatoriums“ in Rauschen, die
sich im Juli als umsichtige Wirtin
gezeigt und den Deutschen ein wohltuendes
Ambiente geboten hatte.
Verständlicherweise begrüßte Louis-Ferdinand
Schwarz die russischen
Gäste besonders herzlich. Das ergab
sich aus den langjährigen oder neu geknüpften
freundschaftlichen Verbindungen.
Während Luba als Dolmetscherin
und Gastgeberin vor Ort sozusagen
„zur Familie“ (zur samländischen
Familie) gehört, lernte Schwarz
seinen Freund Iwan Koptzev erst 1998
in Rauschen kennen. Das entscheidende
Erlebnis, das Louis-Ferdinand