Nach Nordwesten,fast ingreifbarer1 Nähe, schaute man auf die
aus der/ Dächern des Ortes kiumehnen hetausragende
Hi rohe und auf einzelne geh cifte und Ortschaften, eingebettet
in fruchtbare Äcker und Wiegen. Jn westlicher kick -
tung sah man an? Rande des ttugetgetandes der Alk .kaum
einen Mi/ometer entfernt, die Bauernhöfe des Ortes Da/tnehoen
Beeindrucke/?d war der 3lick über das Qattgarbengasthaus
auf den nördlichen Zug der/)/k,c/en meine. Zu'chnung darstcJft.
Deut/ich zeichnen sid? die Schienenstrange der Sam /andun
d der Hreisbahn, sowie die Chausseen mit ihren Baum -
reihen ah. Sogar die fahrender? Züge und Autos waren zu erkennen.
Man steht tief beeindruckt da und kommt aus dem
Staunen nicht heraus. g/ückt/cb füh/te man sich in diesem
sdionen Land, erlebnisreich war auch e/he Wanderung durch
das Hügdgelände der Alk. Oft entstand der
Eindruck;
man befände
sich inmitten einer Mitte/gebirgs/an dschaft. Aber auch
die Staus een der Honigsberget Wasserwerke bei Wiekau und
WiHgaiten wurden wegen ihrer reiz uoi/en Landsd?aftgerne aufgesud?t.
Sehr begehrt waren auch die Ausf/üge durch das
sich nach Süden hinziehende
tiohengeöiet■
das sich bis in die
Umgebung kfedenaus erstreckte dorbeian dem gut FW -
lacken, bekannt durd? se/'ne Parkan/agen und das gutshaus,
das e/hmat dn herzogliches Jagdschloß gewesen sein so!/.
Romantisd? gab sid? die Qegend bei Sickenhofen .die unter
dem t/amen ,, dö/ie "bekannt war. Fine so schone und ab wechj
elungsre/che Landschaft, wie sie unser schönes Sam/and
hat-, kann alle Erwartungen eines anspruchsvollen Naturfreundes
vo/ierfu'//es?.
Der gattgarben hatte seit der kfreuzaccfrid?tu??g manchen bchco
Besuch gehabt". Jo weilte hier z.B. am
03.Sept.
d“to der König
Friede. Wi/helm ¿Z mit seinen Brüdern Wilhelm Idem spateren
Haiser) und tiari dom gaUgarbo? fuhren sie nach Warnicken,
Rausd?en und über Pobethen zurück nad? rfonigsbe/y Kurz rar
dem J Weltkrieg ifuni juh sprad? der genera/feldmarschall
von des'
Qoltz,
ein echter Sohn des Sam/andes. vom Bismarck -
türm zur hieb gesammelten samfändisdien Jugend.
- Fortsetzung folgt im nächsten Heimatbrief--60
8. Ortstreffen Drugehnen
Das 8. Ortstreffen Drugehnen und
Umgebung fand in diesem Jahr am 15.
und 16. Mai wieder in Holzminden/
Neuhaus statt.
Ein Dank an Elfriede und Lothar
Brzezinski, die wie immer keine Mühe
scheuten, das Treffen wunderschön zu
gestalten.
Es waren von Nord, Süd, West und
Ost am Freitag 23 und am Sonnabend
54 Heimatfreunde angereist. Freuen
durften wir uns über Ulla Sorger, geb.
Engelin; sie war zum ersten Mal beim
Treffen dabei. Leider waren einige
Heimatfreunde durch Krankheit verhindert,
schade. Aber sie hatten geschrieben
und Lothar las den Anwesenden
ihre Briefe vor. Wir wünschen
unseren lieben Landsleuten gute
Besserung.
Heinz Rudolf führte uns einen sehr
schönen Video-Film über Königsberg
vor und Lothar zeigte uns einen Dia-Film
über die Reise nach Masuren. Und
wie immer - das Erzählen nahm kein
Ende.
Die Geburtstagskinder, die das 75.
Lebensjahr im letzten Jahr erreichten,
bekamen eine Rose und ein Bild
geschenkt.
Eine gelungene Überraschung war
der LMO-Chor Holzminden; er erfreute
uns mit sehr schönen Liedern.
Und, wie bei jedem Treffen, endete der
Sonnabend mit viel Geschabber und
Plachandern.
Am Sonntag um 10 Uhr starteten wir
zu einer Autofahrt durch den schönen
Solling, über Kloster Korwey zum
Kötenberg. An dieser Fahrt nahmen
noch 34 Heimatfreunde teil. Vom
Köterberg hatte man einen herrlichen
Blick über den Solling.
Was kommen mußte kam. Elfriede
hatte wieder Kuchen gebacken, der
allen gut schmeckte, und ein Schnäpselten
durfte auch nicht fehlen. Der Tag
klang aus mit einem Abendessen.
Wir erlebten wieder Stunden der
Freude, aber auch Augenblicke der
Wehmut beim Gedenken an unsere
unvergessene Heimat, unser schönes
Ostpreußen.
Das 9. Ortstreffen Drugehnen und
„Umzu“ findet am 6. und 7. Mai 2000
wieder in Holzminden statt.
Wir freuen uns und hoffen auf ein
gesundes Wiedersehen.
Lisa Schellkes,
geb. Wiedom,
früher Kumehnen,
Auf der Heide 23 A,
28355 Bremen
27 Drugehner Heimatfreunde
auf dem Kötenberg
am 16. Mai 1999.
Mif ein wenig Fantasie
könnte es der Blick vom
Qaltgarben sein. 61