Liebe Rauschener Heimatfreunde...
Die Darstellung der Gemeinde
Kraam und der Arbeit im Hause
„Sonnenschein“ im letzten Heimatbriefbrachte
ein vielfältiges Echo. Leider
ist der Personenkreis aus früherer
Zeit recht klein. Doch es gab erstaunlich
zahlreiche Informationen zur Geschichte
des Ortes und zum ersten
Russeneinfall Anfang Februar 1945.
Eingangsseite der Schule in Kraam (Archiv Rauschen) Baugeschäft Possekel (Foto: Rita C/iovannini, geb. Possekel)
bezirken Craam,
Georgenswalde,
und St. Lorenz.
Beim Schreiben
dieser Zeilen liegt
das Osterfest noch
vor uns, doch sie
werden Euch erst nach dem Pfingstfest
erreichen. Diese Zeitspanne erfordert
das Redigieren und Drucken unseres
Heimatbriefes und somit kann ich auf
kurzfristige Ereignisse in meinen Beiträgen
leider nicht eingehen. Ich muß
deshalb einmal um Verständnis bitten,
wenn ich keine am Erscheinungstermin
noch hoch aktuellen Informationen
bringen kann. Doch die Erinnerungen
an frühere Zeiten sind nach Ansicht
vieler ebenfalls interessant und
die Geschehnisse von heute erfordern
ohnehin eine längerfristige Betrachtung.
Leider konnte Ingelore Mittag in
diesem Jahr keine Reise nach Rauschen
durchführen. Interessenten wenden
sich ggfls. an die kommerziellen
Reiseveranstalter
zahlreiche Bauwerke in Rauschen ausgeführt
und war beim Bau der Molen
in Neukuhren tätig.
Der Rauschener Reisegruppe zu
den Kulturtagen 1999 hatten sich auch
Rita und Peter Possekel angeschlossen,
um nach langem Zögern erstmals
die Heimat wiederzusehen. Sie hatten
die Freude das Elternhaus noch in ansehnlichem
Zustand vorzufinden und
die Orte ihrer Kindheit auch betreten
zu können. Heute wohnt in diesem
Haus der Chef des Militärsanatoriums,
Oberstarzt Dr. Kotkowski. In dem unter
seiner Oberhoheit stehenden Kulturhaus
fanden 1999 die Festveranstaltung
und die Ausstellungen der Kulturtage
unserer Kreisgemeinschaft
statt. Rita und Peter Possekel konnten
OSTSEEPflb RflUJCMEN
...eingeschlossen
alle Freunde
aus den Schul-Frau
Elolstein, geb. Rekindt sandte das
nachstehende Foto von der Schule in
Kraam mit der schönen Giebelbemalung.
Die Schule wurde in den Jahren
1936 bis 1938 gebaut und mit Beginn
des neuen Schuljahres 1938 begann
darin der Unterricht. Über dem Eingang
befindet sich ein Türmchen mit
einer Uhr, die von dem Königsberger
Juwelier Bistrick geliefert wurde, und
die heute fehlt, ln diesem Gebäude ist
jetzt das Haus „Sonnenschein“ untergebracht.
Die Unterlagen über die
Geschichte von Kraam hatte ich über
Frau Jungklaaß an die Betreuerinnen
des Hauses gegeben und erhielt kürzlich
dafür ein sehr nettes Dankschreiben.
Diese Unterlagen haben auch bei
den Funktionären des Kreises Selenogradsk/Cranz
Interesse geweckt.
Eine Familie aus Rauschen
Anstatt der angekündigten geschichtlichen
Betrachtung über weitere
Heimatorte nachfolgend eine besinnliche
Rauschener Familiengeschichte.
Sie ist eine Facette der Kulturtage
von 1999 in Rauschen mit erstaunlicher
Nachwirkung. Gewiß gab es
früher in Rauschen zahlreiche Unternehmungen
und Handwerksbetriebe,
Geschäfte und Hotels über die berichtet
werden könnte. Leider liegen dafür
meist keine Bilder oder gar Berichte
vor.
Den Alt-Rauschenern ist sicherlich
noch das Baugeschäft Possekel in der
Strandstraße bekannt. Diese Firma,
von Heinrich Possekel gegründet, wurde
vom Sohn Fritz weitergeführt, hat
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