- Ich habe die Russen begrüßt und erwähnt,
welche vielfältigen Kontakte
wir inzwischen in Nordostpreußen mit
der russischen Bevölkerung und vielen
russischen Bürgermeistern geknüpft
haben.
- Ich habe von dem Besuch des Pillauer
Bürgermeisters Alexander Kusnetzov
berichtet, der im Februar 2002 bei mir
in Deutschland zu Besuch war und von
der Absicht, mit ihm zusammen nach
Brüssel zu fahren, um zusammen mit
dem Vorsitzenden der EVP im Europäischen
Parlament, Herrn Prof. Dr.
Hans-Gert Pöttering, über Unterstützungen
der EU für die Stadt Pillau zu
sprechen.
- Ich habe die einzelnen Programmpunkte
erläutert des diesjährigen Hauptkreistreffens.
Die russischen Gäste haben das Wort ergriffen
und in hohen Tönen gelobt, die
kooperative Arbeit zwischen ihnen und
uns im Samland. Sie haben erwähnt, dass
die Auswirkungen unserer Kulturtage
1999 bis in den heutigen Tag reichen und
dass die russische Bevölkerung über Art
und Weise, wie wir in der Vergangenheit
dort aufgetreten sind, sehr angetan ist.
Man wünscht sich sehr, erneut solche
Kulturtage in Nordostpreußen stattfmden
zu lassen.
B. 18.00 Uhr Vorstandssitzung
Von 18.00 bis 19.45 Uhr tagte der Vorstand
und hat nachfolgende Themen
gründlich erörtert:
- Die Zusammenarbeit zwischen Königsberg-Land
und der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V.
- Rückblick auf das Kreistreffen in Leipzig
im Rahmen des Deutschlandstreffens
der Ostpreußen.
- Planung für 2003 und 2004.
- Neugestaltung des Museums in Pinneberg
C. 20.00 Uhr begann dann der gemütliche
Bierabend mit Repräsentanten aus
Verwaltung, Politik und Wirtschaft der
Region Pinneberg. Ich war sehr erfreut !
darüber, dass sehr viele Persönlichkeiten
unserer Einladung gefolgt sind. So waren
z.B. erschienen: der Kreispräsident
Dietrich Anders, der Bürgermeister
Horst-Werner Nitt, der Bürgervorsteher
Horst Hager, Abgeordnete des Kreistages
und Vertreter der Pinneberger Wirtschaft.
Dieser Abend sollte dazu dienen, dass
sich Vorstand und Ortsvertreter der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. mit den
Repräsentanten des Kreises Pinneberg
unterhalten und kennen lernen. Man kann
feststellen, dass dies sehr gelungen ist.
II. Sonnabend, 14.09.2002
A. Um 11.00 Uhr tagte der Vorstand
Heimatbrief. Wir haben mit den Freunden
der Kreisgemeinschaft Königsberg-Land
Einzelheiten, welche die Ausgabe
des Heimatbriefes betreffen, besprochen.
B. Zur Ortsvertreterversammlung sind
neben dem Vorstand 25 Ortsvertreter erschienen.
Wir haben uns mit folgenden Themen
befasst:
- Die Archäologinnen, die unser Museum
neu gestalten, haben ausgiebig unc
gründlich vorgetragen, was sie bereit'!
im Museum geleistet haben und was
wir noch tun wollen. Unser Ziel ist es
das Museum wieder vollständig neu gestaltet
zu haben zum Hauptkreistreffe:
am 20. /21. September 2003.
- Planung für 2003 und 2004 wurden
diskutiert mit folgendem Ergebnis:
- geplant ist ein Kreistreffen am 20./
21. April 2003 in Erfurt
-20./21. September 2003 Hauptkreistreffen
in Pinneberg
- Darüber hinaus planen wir und haben
auch beschlossen, im Jahre 2004 Kulturtage
ähnlich wie 1999 im Samland
durchzuführen. Gedacht ist an den August
2004. Da am 12.02.1804 unser
großer Philosoph Immanuel Kant gestorben
ist, könnte man diese Kulturtage
speziell im Gedenken an ihn organisieren.
- Intensiv haben wir über die Haushaltsund
Finanzlage der Kreisgemeinschaft
Fischhausen e.V. gesprochen. Gerade
durch die Neueinrichtung des Museums
haben wir zusätzliche Kosten von nicht
unerheblichem Maße. Wir müssen
immer wieder Sie, meine lieben Samländer,
darauf hinweisen, ohne Ihre
Spenden können wir den Betrieb der
Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.
nicht aufrecht erhalten. Deshalb bitte
ich erneut und dringend Sie alle,
weiterhin in Ihrer Spendenfreudigkeit
nicht nachzulassen.
Ich appelliere insbesondere an die vielen
Leser des Heimatbriefes, die bisher
noch nicht gespendet haben. Bitte geben
Sie Ihrem Herzen einen Ruck und
öffnen Sic Ihr Portemonnaie und spenden
Sie für eine gute Sache, nämlich
i für Unser Schönes Samland.
C. Am Nachmittag fuhren viele Samländer
mit einem bereitgestellten Bus ins
nahegelegene Naturparadies, das sogenannte
Arboretum. Herzlichen Dank
Herrn Gustav Schulz für Leitung und
Führung durchs Arboretum.
D. Um 18.30 habe ich im Cap Polonio
wie geplant die Samländer begrüßt, habe
Ihnen über den Verlauf der Tage, über
Aufgaben und Ziele unserer Kreisgemeinschaft
berichtet. Danach ging es über
in einen gemütlichen zwanglosen Abend
mit vielen Diskussionen und Tanz.
III. Sonntag, 15.09.2002
Die Feierstunde fand wie gewohnt im
Kreistagssaal in Pinneberg statt. Sehr viele
Persönlichkeiten durfte ich begrüßen, an
der Spitze den Schirmherm der Veranstaltung,
den Bürgervorsteher Herrn
Horst Hager und den Bürgermeister von
Pinneberg Herrn Horst-Werner Nitt.
Ebenso war die gesamte russische Delegation
anwesend. Nach meiner Begrüßung
habe ich drei Kernaussagen zum
politischen Bereich genannt:
- Ich habe auf die Bedeutung der Charta
der Heimatvertriebenen vom 5. August
1950 hingewiesen und habe erwähnt,
dass viele Politiker diese Charta sehr
loben. Sie wird von vielen als eines der
bedeutendsten Dokumente des letzten
Jahrhunderts dargestellt, weil die Heimatvertriebenen
schon 5 Jahre nach
Kriegsende in dieser Charta auf Rache
und Vergeltung verzichtet und geschworen
haben, am Wiederaufbau
Deutschlands und Europa teilzunehmen.
Danach haben dann auch die Vertriebenen
gehandelt. Wenn das so ist,
so habe ich gefordert, dann müsse diese
Charta auch endlich in den Schulbüchern
Eingang finden und damit
Pflichtlektüre in allen Schulen werden.
Dies wurde mit großem Beifall quittiert.
- Ich habe auf den § 96 BVFG hingewiesen,
wonach Bund und Länder verpflichtet
sind, die Kulturarbeit der Hei-